Was ist ein Trainee?

Infos zu Bewerbung, Gehalt & Stellensuche

Erfahre hier alles rund um den Berufseinstieg als Trainee. Wir von TRAINEE-GEFLÜSTER erklären den Unterschied zu anderen Einstiegsmöglichkeiten und stellen verschiedene Arten von Traineeprogrammen vor. Finde anhand unserer Checkliste heraus, ob eine Trainee-Ausbildung zu dir passt und was du als Bewerber mitbringen solltest. Wir zeigen dir außerdem, woran du faire Einstiegsprogramme erkennst und wie du die passende Trainee-Stelle findest.

Expertencheck: Einstieg als Trainee

Was muss ich als Trainee mitbringen? Woran erkenne ich ein faires Trainee-Programm? Lösen Trainee-Programme den Direkteinstieg ab? Wir haben Lukas große Klönne – Autor "Trainee-Knigge" und Trainee-Experte – zum Interview getroffen. Hier gibt er Antwort auf drei wichtige Fragen rund um den Einstieg als Trainee:

Begriffe: Definition & Abgrenzung

Ein Trainee ist in der Regel ein Hochschulabsolvent, der in einem Unternehmen durch ein Einstiegs- bzw. Traineeprogramm zur Fach- und/oder Führungskraft ausgebildet wird. Die Trainee Ausbildung dauert ein bis zwei Jahre, in denen der Trainee verschiedene Bereiche innerhalb der Firma kennenlernt, um die spätere Zielposition genauer zu bestimmen. Das unterscheidet den Trainee vom Direkteinsteiger, der von Beginn an in einer Abteilung eine feste Position besetzt. Zudem wird der Trainee durch berufsbegleitende Trainings sowie die Betreuung durch Mentoren individuell gefördert. So kann er persönliche Stärken und fachliche Kompetenzen ausbauen und diese bestmöglich ins Unternehmen einbringen.

Trainee Übersetzung: Im Englischen wird der Begriff „Trainee" oft für Praktikanten, Lehrlinge und Volontäre verwendet. Der „Trainee“ im deutschen Sinne wird im angelsächsischen Sprachraum als „Graduate“ bezeichnet und meint damit soviel wie Hochschulabsolvent. Im Englischen und Deutschen liegen für den Trainee-Begriff also recht unterschiedliche Bedeutungen vor. Im Deutschen ist der Begriff stärker eingegrenzt. Der Duden hat das Wort offiziell aufgenommen und beschreibt den „Trainee“ als „jemand (besonders Hochschulabsolvent[in]), der innerhalb eines Unternehmens eine praktische Ausbildung in allen Abteilungen erhält und dadurch für seine spätere Tätigkeit vorbereitet wird“.

Was ist ein Traineeprogramm?

Ein Traineeprogramm dient der firmenspezifischen Ausbildung von Hochschulabsolventen zu Fach- und Führungskräften. In der Regel erstreckt sich ein solches Einstiegsprogramm über zwölf bis 24 Monate. In dieser Zeit durchlaufen die Trainees verschiedene Fachbereiche und erhalten so einen umfassenden Einblick ins Unternehmen und in die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Abteilungen. Dieses Prinzip der Job-Rotation wird ergänzt um fachliche Weiterbildungsmaßnahmen, Soft-Skill-Trainings sowie eine intensive Betreuung durch Mentoren. Anhand verschiedener Projekte in Eigen- oder Teamarbeit lernen die Trainees die praktische Arbeit im Unternehmen kennen. Ziel ist es, als Trainee die eigenen Fähigkeiten und Stärken auszubauen und schließlich in der jeweiligen Zielposition das Unternehmen bestmöglich zu unterstützen. Bei den Entscheidungen als Fach- oder Führungskraft hat man dann nicht nur die eigene Abteilung im Blick, sondern das ganze Unternehmen.

Wichtig: Der Begriff Traineeprogramm ist nicht geschützt. Im Gegensatz zu Praktika oder der Berufsausbildung gibt es für Traineeprogramme bisher keine rechtlichen Standards oder verbindliche Richtlinien. So kommt es immer wieder vor, dass Firmen ihre Einstiegsjobs beliebig als „Traineeprogramm“ bezeichnen, obwohl die Art der Anstellung in keiner Weise den Ansprüchen einer fairen und karrierefördernden Trainee-Ausbildung gerecht wird. Um Absolventen im Trainee-Dschungel Orientierung zu bieten, hat das Karriereportal ABSOLVENTA im Jahr 2012 die Trainee-Auszeichnung ins Leben gerufen. Diese kennzeichnet faire und karrierefördernde Traineeprogramme und macht es Bewerbern somit einfacher, die wirklich hochwertigen Einstiegsprogramme zu identifizieren.

>> Checkliste: Kriterien für ein hochwertiges Traineeprogramm

Synonyme für Traineeprogramme?

Für Traineeprogramme gibt es unterschiedliche Bezeichnungen. Besonders häufig begegnen einem zum Beispiel sogenannte „Graduate-Programme“. Diese bezeichnen im Prinzip nichts anderes als ein Traineeprogramm, orientieren sich mit ihrem Namen nur noch näher an der Zielgruppe – nämlich den Graduates (engl. Hochschulabsolventen).

Etablierte Synonyme für Traineeprogramme sind u.a.:

  • Traineeship
  • Graduate Program
  • Einstiegsprogramm
  • Nachwuchsprogramm
  • Nachwuchsführungskräfteprogramm
  • Global/International Graduate Program
  • Future Leaders (Management) Program
  • Management Development Program

Im englischen Sprachraum werden Einstiegsprogramme für Hochschulabsolventen als „Traineeship“ oder „Graduate Program“ bezeichnet. Aber Vorsicht: Auch Auszubildende ohne Hochschulabschluss werden hier häufig als „Trainee“ betitelt. Die üblichere englische Bezeichnung für Lehrlinge ist jedoch „apprentice“ – in Anlehnung an die Berufsausbildung, die sie absolvieren, das sogenannte „apprenticeship“.

Auch Referendare werden im Englischen als Trainee bezeichnet, zum Beispiel „trainee teacher“ (Lehramtsreferendariat). Ebenso kann ein Werkstudent entweder „working student“ oder „trainee student“ genannt werden.

Aktuelle Trainee-Programme

Vergleich: Traineeprogramm vs. Direkteinstieg

Es gibt in der Regel große Unterschiede zwischen dem Berufseinstieg als Trainee und dem Direkteinstieg.

Während beim Traineeprogramm die fachliche und persönliche Weiterbildung der Berufsstarter eine sehr große Rolle spielt, steigt man beim Direkteinstieg gleich als Spezialist in eine vorgesehene Position mit einem definierten Tätigkeitsbereich ein. Auch hier gibt es in der Regel eine Einarbeitungsphase und ggf. fachliche Weiterbildungsmöglichkeiten. Dennoch genießt man als Direkteinsteiger nicht die intensive und dauerhafte Betreuung, die einem Trainee zuteil wird. Das Traineeprogramm bietet zudem mehr Spielraum für die eigene Berufsfindung. So legt man sich hier zwar auf eine Branche oder einen Bereich fest, die genaue Zielposition aber ergibt sich aus den persönlichen Interessen und Stärken der Trainees sowie dem Bedarf des Unternehmens.

Vergleich: Traineeprogramm vs. Direkteinstieg (Hochschulabsolvent)

In puncto Gehalt liegen die Direkteinsteiger vorn. Sie verdienen bei gleicher Qualifikation im Schnitt rund zehn Prozent mehr als Trainees. Dabei sollte man jedoch berücksichtigen, dass man als Trainee eine sehr intensive Betreuung erfährt und die zahlreichen Trainings- und Weiterbildungsangebote einen nicht unerheblichen Gegenwert darstellen. Ebenso gibt es neben dem Gehalt oft auch sogenannte Benefits, wie zum Beispiel ein eigenes Firmenhandy, einen Fahrgeldzuschuss sowie Rabatte für die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens.

Traineeprogramm vs. Direkteinstieg

Nettolohn- Rechner

Vergleich: Traineeprogramm vs. Volontariat

Im Gegensatz zur Berufsausbildung ist das Volontariat keine gesetzlich geregelte Ausbildung. Das Volontariat bezeichnet in erster Linie die (Redakteurs-)Ausbildung im journalistischen Bereich. Volontariate werden jedoch auch in kulturellen Einrichtungen (z.B. Museen), in Verlagen und auch im kaufmännischen Bereich angeboten. Zudem wird der freiwillige Dienst im Ausland – in Anlehnung an den englischen Begriff „Volunteer“ – als Volontariat oder Volontariatseinsatz bezeichnet.

Zwischen (journalistischen) Volontariaten und Traineeprogrammen gibt es einige Parallelen. So erstrecken sich beide Ausbildungsformen über ca. zwölf bis 24 Monate. Ebenso stehen sowohl beim Volontariat als auch im Traineeprogramm die Weiterbildungsmaßnahmen für Berufseinsteiger im Vordergrund.

Der große Unterschied ist jedoch, dass lediglich ein Drittel der Volontäre nach der Ausbildung in eine Festanstellung übernommen wird. Traineeprogramme hingegen fokussieren in der Regel die unternehmensspezifische Qualifikation von Nachwuchskräften, um diese im Anschluss an das Traineeprogramm in eine Fach- oder Führungsposition zu übernehmen.

Auch bei der Bezahlung gibt es deutliche Unterschiede. Volontäre verdienen in der Regel zwischen 12.000 und 21.600 Euro brutto pro Jahr. Damit liegen sie weit unter dem Durchschnittsverdienst eines Trainees (ca. 38.000 Euro).

Auch die Voraussetzungen, die man für ein Volontariat mitbringen sollte, unterscheiden sich von denen für Traineeprogramme. So muss man in jedem Fall einen Hochschulabschluss besitzen, um als Trainee bzw. Graduate in ein Unternehmen einzusteigen. Für ein Volontariat reichen in manchen Fällen die Fachhochschulreife (Abitur) sowie erste berufsspezifische Praktika.

Lass dich von Top-Arbeitgebern finden

}
  • Erstelle dein kostenloses Bewerber-Profil und lass dich von Unternehmen finden
  • ABSOLVENTA schlägt dir per E-Mail Stellenangebote vor, die auf dein Profil passen

Ein Traineeprogramm bietet viele Vorteile für alle, die nach dem Studium nicht direkt in einer festen Position einsteigen, sondern sich zunächst noch orientieren wollen. Achtung: Man sollte im Vorstellungsgespräch nicht freimütig bekunden, dass man noch keine Vorstellung davon hat, in welchem Bereich man später tätig sein möchte. Stattdessen ist es ratsam zu betonen, dass man mehrere Bereiche kennenlernen möchte, um sich dann später für die Position zu entscheiden, in der die eigenen Stärken am besten zum Tragen kommen. Zudem kann man die folgenden positiven Aspekte von Traineeprogrammen als Argument für die eigene Motivation anbringen:

  • Ganzheitlicher Einblick ins Unternehmen durch Job-Rotation
  • Intensive Einarbeitung und Betreuung / Mentoren-Programm
  • Blick über den Tellerrand
  • fachliche Aus- und Weiterbildung
  • Trainings zum Ausbau persönlicher und sozialer Kompetenzen
  • Bestimmung der Zielposition anhand eigener Interessen und Stärken
  • Networking mit Kollegen Entscheidungsträgern
  • ggf. Auslandsaufenthalt
  • hohe Übernahmechancen

Auch wenn Traineeprogramme eine beliebte Alternative zum Direkteinstieg darstellen, sind sie bei weitem nicht für jeden geeignet. Wer genau weiß, in welcher Position er einsteigen möchte und diesbezüglich bereits Berufserfahrung gesammelt hat, für den bietet sich ein direkter Einstieg eher an. Schließlich übernimmt man in einem Traineeprogramm erst Stück für Stück mehr Verantwortung, wohingegen man beim Direkteinstieg sehr schnell verantwortungsvolle Aufgaben und eigene Projekte übertragen bekommen kann, sofern man über die nötigen Fachkenntnisse verfügt.

Ein wesentlicher Faktor, der wohl einige Absolventen letztlich den Direkteinstieg wählen lässt, ist die Bezahlung. So liegt das Gehalt als Trainee im Schnitt zehn Prozent unter dem Gehalt von Direkteinsteigern. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass man als Trainee eine sehr individuelle Ausbildung sowie eine intensive Betreuung erhält. Die Investition in das sogenannte Humankapital gleicht das etwas geringere Gehalt in jedem Fall aus. Langfristig sind die Verdienstaussichten für Trainees sogar besser, wenn sie später eine Führungsposition bekleiden.

>> Vergleich: Trainee-Programm vs. Direkteinstieg

Was versprechen sich Arbeitgeber von der Trainee-Ausbildung?

Traineeprogramme sind für Unternehmen die ideale Möglichkeit, die eigenen Fach- und Führungskräfte firmenspezifisch auszubilden. Der wachsende Bedarf an Nachwuchskräften führt dazu, dass Arbeitgeber zunehmend in die Personalgewinnung und -entwicklung investieren müssen. Traineeprogramme richten sich dabei gezielt an Absolventen, die neben fachlichen Kompetenzen auch entsprechende Soft Skills mitbringen, die sie für eine leitende Position im Unternehmen benötigen.

Trainee-Auszeichnung

Diese Unternehmen
haben ausgezeichnete
Trainee-Programme:

Mehr erfahren

Mit einer individuellen Förderung unterstützen Unternehmen diese sogenannten „High Potentials“ beim Karriereeinstieg. Die erforderlichen Ressourcen bringen Arbeitgeber gern auf, denn die Investition in das „Humankapital“ per Trainingsmaßnahmen und intensiver Betreuung machen sich auf Dauer bezahlt. Die Identifikation der Trainees mit dem Unternehmen ist in der Regel viel höher, wenn sie dort umfassend ausgebildet und gefördert wurden. Das erhöht die Chancen, hochqualifizierte Mitarbeiter in einer Fach- oder Führungsposition im Unternehmen zu halten.

>> Das sagen Arbeitgeber über Trainee-Programme

Programme: Arten der Trainee-Ausbildung

Klassisches Traineeprogramm

Das klassische bzw. allgemeine Traineeprogramm zeichnet sich durch das Prinzip der Job-Rotation aus. Die Trainees lernen im Laufe des Programms jeweils für einige Wochen oder Monate unterschiedliche Abteilungen kennen und erhalten somit einen ganzheitlichen Einblick in das Unternehmen, die Strukturen und Prozesse. Die spätere Zielposition der zukünftigen Fach- und Führungskräfte kristallisiert sich zumeist erst im Laufe bzw. gegen Ende des Traineeprogramms heraus.

In der Regel erstreckt sich ein klassisches Traineeprogramm über zwölf bis 24 Monate und führt die Trainees teilweise auch an unterschiedliche Unternehmensstandorte. Häufig ist ein Auslandsaufenthalt Bestandteil des Traineeprogramms, insbesondere bei international tätigen Unternehmen. Im Rahmen der verschiedenen Einsätze lernt der Trainee das Tagesgeschäft kennen und bearbeitet eigene (Trainee-)Projekte. In vielen Unternehmen starten die Trainees dabei mit einem Einsatz im künftigen Wunsch- bzw. Zielbereich. Im Anschluss folgen weitere Stationen, an denen der Trainee für eine bestimmte Zeit aktiv mitarbeitet. Die Anzahl der verschiedenen Einsätze variiert dabei je nach Unternehmen und Traineeprogramm. Durch dieses Prinzip der Job-Rotation lernt der Trainee, abteilungsübergreifend zu denken und zu handeln. Das hilft ihm in seiner späteren Position, Entscheidungen nicht nur im Sinn der eigenen Abteilung zu treffen, sondern auch deren Auswirkungen auf andere Unternehmensbereiche zu berücksichtigen.

Fachliche Schulungen und Soft-Skill-Trainings ermöglichen es den Trainees, ihre individuellen Stärken zu stärken und Schwächen zu schwächen. Häufig erhalten sie zusätzlich die Unterstützung von einem Mentor. Diese Aufgabe wird in der Regel von einer erfahrenen Fach- bzw. Führungskraft übernommen, die dem Trainee bis zum Abschluss des Programms mit Rat und Tat zur Seite steht. Das regelmäßige Feedback ist ebenso ein fester Baustein im Traineeprogramm wie das Networking. So bieten viele Unternehmen auch Netzwerkveranstaltungen an, wie bspw. regelmäßige Kamingespräche mit dem Vorstand oder spezielle Trainee-Treffen. Das eröffnet den Berufseinsteigern die Möglichkeit, sich intern sehr gut zu vernetzen. Im Hinblick auf die spätere Karriere kann dies viele Vorteile bieten.

>> Beispiel für ein klassisches Trainee-Programm: SCHOTT International Graduate Program

Das Trainee-Programm bei Axel Springer dauert 18 Monate und ist individuell gestaltbar. Es gibt eine sogenannte Heimatstation. Zusätzlich kann man weitere Stationen in anderen Abteilungen oder sogar Tochterunternehmen machen.

Marcel Wontorra, Trainee bei Axel Springer SE

Marcel Wontorra, Trainee bei Axel Springer SE

 
TRAINEE-INTERVIEW

Die meisten Traineeprogramme am Markt sind Fachtrainee-Programme. Ein Fachtrainee-Programm unterscheidet sich vom klassischen Traineeprogramm durch eine thematische Begrenzung. Das heißt, die Trainees durchlaufen zwar verschiedene Stationen im Unternehmen, lernen dabei jedoch nur die für den eigenen Fachbereich relevanten Abteilungen kennen. Im Gegensatz zum klassischen Traineeprogramm steht hier die spätere Zielposition oder zumindest der Einsatzbereich von Beginn an fest.

>> Beispiel für ein Fachtrainee-Programm: Beiersdorf Traineeprogramm „Beyond Borders – Human Resources“

Am häufigsten vertreten in der großen Welt der Traineeprogramme sind das klassische und das Fachtrainee-Programm. Das Trainee-Studium hingegen ist eher selten zu finden. Unabhängig von der Ausrichtung des Traineeprogramms – ob generalistisch oder fachspezifisch – kann das Einstiegsprogramm einen Auslandsaufenthalt beinhalten. Diese internationalen Traineeprogramme findet man am häufigsten in größeren bzw. international aufgestellten Unternehmen.

Ein Trainee-Studium ähnelt dem dualen Studium, bei dem man als Trainee neben der universitären Ausbildung ein Traineeprogramm absolviert. Die Praxisphasen finden hierbei hauptsächlich in der vorlesungsfreien Zeit statt. Darüber hinaus kann man jedoch auch nebenberuflich im Unternehmen eingesetzt werden und/oder eine praktische Abschlussarbeit schreiben. Als Gegenleistung beteiligt sich der Arbeitgeber an den Studienkosten oder zahlt ein Trainee-Gehalt aus. Die Suche nach einem Trainee-Studium gestaltet sich für Kandidaten jedoch eher schwierig. So gibt es bisher recht wenige Unternehmen, die studienbegleitende Traineeprogramme anbieten.

Die Besonderheit des Trainee-Studiums ist die intensive Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis bereits im Studium. Dies hat den Vorteil, dass man noch vor dem Hochschulabschluss wichtige Berufserfahrung sammeln und Kontakte knüpfen kann. Unternehmen, die ein Trainee-Studium anbieten, haben in aller Regel auch großes Interesse daran, die eigens ausgebildeten Trainees nach dem Studienabschluss zu übernehmen.

Qualität: Faire Programme finden

Unternehmen, die Traineeprogramme anbieten

Traineeprogramme findet man in Unternehmen aller Branchen und Größen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Begriff „Traineeprogramm“ rechtlich nicht geschützt ist. Somit kann im Prinzip jedes Unternehmen ein Traineeprogramm anbieten – auch wenn dieses nicht den Qualitätskriterien für karrierefördernde und faire Traineeprogramme entspricht.

Bei großen Konzernen wie Siemens, Beiersdorf oder Daimler Benz kann man immer davon ausgehen, dass diese hochwertige Traineeprogramme anbieten. Bewerber durchlaufen hier zumeist ein mehrstufiges Auswahlverfahren und müssen in der Regel einen überdurchschnittlichen Studienabschluss, Auslandserfahrung, Praktika sowie außeruniversitäres Engagement vorweisen können, um reelle Chancen auf eine Trainee-Stelle zu haben. Aufgrund der drei- bis vierstelligen Bewerberzahlen können es sich die großen Konzerne leisten, die Anforderungen derart hochzusetzen.

Trainee-Auszeichnung

Diese Unternehmen
haben ausgezeichnete
Trainee-Programme:

Mehr erfahren

Doch auch bei vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) gibt es hochqualitative Traineeprogramme mit exzellenten Karrierechancen. Ein Vorteil: hier haben auch Quereinsteiger und Absolventen ohne Prädikatsabschluss gute Chancen auf den Einstieg als Trainee. Das liegt u.a. daran, dass die Anzahl der Bewerbungen bei diesen Arbeitgebern deutlich niedriger ist als bei den weltbekannten Konzernen. Zudem hat man in kleineren Firmen die Möglichkeit, einen ganzheitlichen Einblick in das Unternehmen und seine Prozesse zu erhalten. Die Wahrscheinlichkeit, den Geschäftsführer und andere Entscheidungsträger persönlich kennenzulernen und regelmäßig zu treffen, ist hier bedeutend höher als im Großkonzern. Das erleichtert nicht nur das Networking, sondern auch das abteilungsübergreifende Denken und Handeln, da man sich intensiver untereinander austauschen kann.

Traineeprogramme kleinerer Unternehmen müssen also nicht zwangsläufig „schlechter“ sein als die Einstiegsprogramme großer Konzerne. Entscheidend ist, dass man als Bewerber genau hinschaut, was einem im Traineeprogramm geboten wird und welche Karriere-Perspektiven es gibt. Zudem muss man seine eigenen Qualifikationen und Kompetenzen in Relation zu den Ausbildungsinhalten und der Bezahlung setzen. So werden Traineeprogramme im Mittelstand zwar geringer vergütet, als bei sogenannten Global Playern. Dennoch können sie im Hinblick auf eine individuelle Ausbildung und Betreuung sehr viel zu bieten haben.

>> Lesetipp: „Ein Herz für Außenseiter – Trainees in Kleinunternehmen“ (KarriereSPIEGEL 2012)

In welchen Branchen & Bereichen gibt es Traineeprogramme?

Traineeprogramme werden in nahezu allen Branchen und Bereichen angeboten. Dabei kann man zwischen allgemeinen Traineeprogrammen und Fachtrainee-Programmen unterscheiden. Bei einem allgemeinen Traineeprogramm erhält man einen ganzheitlichen Einblick in das Unternehmen, durchläuft unterschiedliche Abteilungen und die spätere Zielposition kristallisiert sich oft erst im Laufe des Programms heraus. Beim Fachtrainee-Programm hingegen spezialisiert man sich von Beginn an auf einen Fachbereich und lernt dann lediglich diesen sowie alle angrenzenden Abteilungen kennen.

In folgenden (Fach-)Bereichen werden Traineeprogramme angeboten:

  • Vertrieb
  • Controlling
  • Personal
  • Marketing
  • Einkauf
  • Produktion und Technik
  • Logistik
  • Forschung und Entwicklung

Um herauszufinden, ob es ein passendes Traineeprogramm in deinem Fachbereich gibt, lohnt sich ein Blick in die Trainee-Datenbank.

Lass dich von Top-Arbeitgebern finden

}
  • Erstelle dein kostenloses Bewerber-Profil und lass dich von Unternehmen finden
  • ABSOLVENTA schlägt dir per E-Mail Stellenangebote vor, die auf dein Profil passen

Stellensuche: Das richtige Traineeprogramm finden

Eine gründliche Recherche ist das A O bei der Suche nach einem passenden Traineeprogramm. Erste Anlaufstelle ist hierbei wahrscheinlich das Internet. Doch auch offline bieten sich weiterhin Gelegenheiten, auf das richtige Traineeprogramm zu stoßen. Auf folgenden Wegen kannst du dich umfangreich über Traineeprogramme informieren und ein passendes Einstiegsprogramm für dich finden:

  • Spezial-Jobbörsen
  • Bewerberdatenbanken
  • Karriereseiten der Unternehmen
  • Soziale Netzwerke
  • Arbeitgeberbewertungsportale
  • Career Center
  • Jobmessen
  • Printmedien
  • Persönliche Kontakte

Ausführliche Infos Tipps zur Stellensuche als Trainee findest du in unserem Karriere-Ratgeber:
>> Trainee-Jobsuche: So findest du das passende Trainee-Programm

Aktuelle Trainee-Programme

Trainee-Auszeichnung: Was ist das?

Trainee-Auszeichnung

Der Begriff „Traineeprogramm“ ist nicht geschützt. Da es keinerlei Richtlinien für Traineeprogramme gibt, mischen sich unter zahlreiche karrierefördernde Nachwuchsprogramme auch einige schwarze Schafe. Denn im Prinzip kann jedes Unternehmen sein eigenes Traineeprogramm ausrufen. Dementsprechend vielfältig ist auch das Angebot an Trainee-Stellen.

Um Bewerbern bessere Orientierung auf dem bisweilen undurchsichtigen Trainee-Markt zu bieten, wurde die Trainee-Auszeichnung für Unternehmen ins Leben gerufen. Vergeben wird sie vom Karriereportal ABSOLVENTA. Gemeinsam mit dem Institut für Personalwirtschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Süddeutschen Zeitung sowie zehn Unternehmen aus der Privatwirtschaft haben die Initiatoren die „Charta karrierefördernder und fairer Traineeprogramme“ entwickelt. Erst wenn Unternehmen 80 Prozent der Kriterien erfüllen, bekommen sie die Auszeichnung verliehen.

Jetzt Trainee-Jobs mit Auszeichnung entdecken

Checkliste: Kriterien für ein hochwertiges Traineeprogramm

Die „Charta karrierefördernder und fairer Traineeprogramme“ ist ein Kriterienkatalog von Qualitätsmerkmalen für Einstiegsprogramme. Sie dient sowohl Unternehmen als auch Kandidaten als Orientierungshilfe.

Wenn ein Unternehmen mindestens 80 Prozent der Kriterien in der Charta – die sogenannten Proof-Points – erfüllt, kann es die Trainee-Auszeichnung beantragen. Unternehmen erhalten mit der Auszeichnung das Gütezeichen „Karriereförderndes faires Traineeprogramm“. Ein derart ausgezeichnetes Traineeprogramm gilt als hoch qualifizierende Ausbildung für Nachwuchsführungskräfte.

Ob es sich bei einem Traineeprogramm um ein gutes und faires Jobangebot handelt, lässt sich anhand der „Charta karrierefördernder und fairer Traineeprogramme“ überprüfen. Dabei kommt es nicht zwingend darauf an, dass alle Punkte zu hundert Prozent erfüllt werden. Wichtiger ist, dass das künftige Einstiegsprogramm eine vielversprechende Karriereperspektive bietet und den eigenen Ansprüchen gerecht wird.

>> Zur Charta karrierefördernder und fairer Traineeprogramme

Die besten Traineeprogramme in Deutschland

Bisher tragen über 250 Unternehmen in Deutschland die Trainee-Auszeichnung (Stand: 11/2014). Das heißt, diese Arbeitgeber bieten karrierefördernde und faire Einstiegsprogramme an. Um die Trainee-Auszeichnung zu erhalten, werden die Unternehmen anhand der Kriterien für faire und karrierefördernde Traineeprogramme geprüft. Diese Kriterien sind in einer Charta festgehalten und müssen zu 80 Prozent erfüllt sein, um das eigene Traineeprogramm auszeichnen zu lassen.

>> Alle ausgezeichneten Unternehmen und auführliche Infos zur Initiative für karrierefördernde und faire Trainee-Programme

Was kann ich tun, wenn ich mit meinem Traineeprogramm unzufrieden bin?

Wenn du mit deinem Traineeprogramm nicht zufrieden bist, ist in der Regel der persönliche Mentor erster Ansprechpartner. Andere mögliche Ansprechpartner sind die Personalabteilung sowie die direkten Vorgesetzten. Diese sollten ein offenes Ohr für deine Probleme haben und dir dabei helfen, die Missstände zu beheben. Achte darauf, dass Absprachen zum Programmablauf, zu den Inhalten, zur Betreuung und zu den Zielen des Traineeprogramms im Arbeitsvertrag festgehalten werden. So kannst du dich bei Abweichungen und Problemen auf den schriftlichen Vertrag berufen und hast damit eine gute Grundlage, deine Rechte zu verteidigen.

Wenn dein Unternehmen die Trainee-Auszeichnung trägt, die Trainee-Ausbildung jedoch stark von den Qualitätskriterien für hochwertige Nachwuchsprogramme abweicht, kannst du >>anonym Beschwerde einreichen. „Charta karrierefördernder und fairer Traineeprogramme“ genau prüfen und detailliert erläutern, inwiefern dein Arbeitgeber dagegen verstößt. Geht eine solche Beschwerde ein, prüfen die Initiatoren der Trainee-Auszeichnung die Vergabe erneut, was zur Aberkennung des Gütezeichens führen kann.

Bewerbung: Anforderungen & Verfahren

Anforderungen an Trainees

Je anspruchsvoller das Traineeprogramm und die spätere Zielposition, desto höher sind die Anforderungen an die Bewerber. So unterscheiden sich bei weitem nicht nur die fachlichen Kompetenzen, die ein Trainee mitbringen sollte. Auch die geforderten Soft Skills können je nach Fachbereich variieren. So muss bspw. ein Vertriebstrainee exzellente kommunikative Kompetenzen mitbringen, wohingegen bei einem Technik-Trainee eher eine visionäre Denkweise gefragt ist.

Anhand unserer Checkliste kannst du herausfinden, ob du das Zeug zum Trainee hast:

Checkliste: Passt der Einstieg als Trainee zu mir?

Wir haben auf Basis unserer engen Zusammenarbeit mit den Unternehmen eine Checkliste für Trainees erstellt. Anhand der folgenden Punkte kannst du überprüfen, ob eine Trainee-Stelle für dich grundsätzlich in Frage kommt. Die Liste beinhaltet die am häufigsten genannten Anforderungen an Trainee-Bewerber. Bitte beachte, dass man nicht alle Punkte zu hundert Prozent erfüllen muss, um Chancen auf eine Trainee-Stelle zu haben. Diese Checkliste stellt lediglich eine Richtlinie dar. Entscheidend im Bewerbungs- und Auswahlprozess ist zudem immer, wie motiviert der Bewerber ist und inwiefern er die individuellen Anforderungen des Unternehmens erfüllen kann.

Fachliche Kompetenzen

  • erfolgreich abgeschlossenes Studium im relevanten Fachbereich
  • erste Praxiserfahrung durch Praktika oder eine Ausbildung
  • Methodenkompetenz
  • Fremdsprachenkenntnisse und ggf. Auslandserfahrung

Soft Skills

  • Eigeninitiative
  • ausgeprägte Motivation
  • Verantwortungsbewusstsein
  • analytisches Denken Handeln
  • Ziel- und/oder Kundenorientierung
  • soziale und kommunikative Kompetenzen
  • Teamgeist
  • Neugier
  • Offenheit
  • ausgeprägte Lernbereitschaft
  • Flexibilität
  • Belastbarkeit
  • Kreativität

Wenn du einen Großteil der oben genannten Anforderungen erfüllst, steht deiner Bewerbung als Trainee nichts mehr im Wege. Im nächsten Punkt geben wir Tipps für die Bewerbung auf Trainee-Stellen.

Tipps für die Bewerbung als Trainee

Die Antworten auf folgende Fragen bilden die Grundlage für die Trainee-Bewerbung:

  • Warum möchte ich diese Trainee-Stelle bekommen?
  • Was gefällt mir an dem Unternehmen?
  • Welche Karriereperspektiven bietet mir das Traineeprogramm?
  • Welche Qualifikationen und Kompetenzen kann ich für die Stelle vorweisen und einbringen?

Die typische Trainee-Bewerbung besteht aus folgenden Teilen:

  • ggf. Deckblatt
  • Anschreiben
  • ggf. Motivationsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Arbeitsnachweise
  • Hochschulzeugnis
  • ggf. sonstige bewerbungsrelevante Dokumente und Zertifikate

Aus deiner Trainee-Bewerbung sollten drei Dinge hervorgehen: Kompetenz, Motivation und Persönlichkeit.

Insbesondere bei Unternehmen, die zahlreiche Bewerbungseingänge verzeichnen, haben die Personaler für die Sichtung der einzelnen Bewerbungen nur wenig Zeit, teilweise weniger als eine Minute! Die Bewerbung muss also auf den ersten Blick positiv auffallen sowie ansprechend und überzeugend sein.

>> Zehn Tipps für eine erfolgreiche Trainee-Bewerbung

Trainee-Auszeichnung

Diese Unternehmen
haben ausgezeichnete
Trainee-Programme:

Mehr erfahren

Bewerbungsverfahren als Trainee

Im Assessment Center waren die „Beobachter“ seitens Cargill sehr aufgeschlossen und haben es uns Trainee-Bewerbern dadurch leicht gemacht, die Nervosität abzulegen und konzentriert und mit viel Spaß und Freude die vorgegebenen Aufgaben zu bewältigen.

Stefanie Görsch, Trainee bei Cargill

Stefanie Görsch, Trainee bei Cargill

 
TRAINEE-INTERVIEW

Jedes Unternehmen hat seine eigene Methode, um die besten Bewerber für das Traineeprogramm herauszufiltern. In der Regel durchläuft man als Trainee jedoch überall mehrere Bewerbungsstufen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Einreichung der Bewerbungsunterlagen
  • Telefoninterview/Videointerview
  • persönliches Vorstellungsgespräch
  • Assessment Center/Einstellungstest
  • Praxistag

Nach der erfolgreichen Trainee-Bewerbung folgt in der Regel ein Telefoninterview. Einige Unternehmen führen dieses erste Interview auch per Video – zum Beispiel via Skype. Hast du hier überzeugt, folgt entweder die Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch oder zu einem sogenannten Assessment Center.

Beim Assessment Center (AC) werden die Trainee-Kandidaten mit dem (mutmaßlich) größten Potential eingeladen, um sich verschiedenen AC-Aufgaben zu stellen. Dabei werden sie vom Personaler sowie ein- oder mehreren Fach- bzw. Führungskräften betreut und beobachtet. Zumeist erstreckt sich ein solches Assesment Center über ein bis zwei Tage. Bestandteile eines solchen AC sind zum Beispiel Gruppen- und Einzelaufgaben, Fallstudien, Diskussionen, die Selbstpräsentation sowie das Vorstellungsgespräch. In der Regel erhalten die Kandidaten dann direkt vor Ort eine Zu- oder Absage sowie ein ausführliches Feedback zu ihren Leistungen.

Ein solches Assessment Center kann auch online stattfinden. Hierbei beschränken sich die Aufgaben zumeist auf verschiedene Tests zur Fachkompetenz oder auch zur Allgemeinbildung, zum logischen Denken etc. Wurde das Online Assessment Center erfolgreich gemeistert, folgt zumeist eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Einige Unternehmen bieten ihren Trainee-Kandidaten auch sogenannte Praxistage an. Diese sind Teil des Bewerbungsprozesses und geben den Bewerbern einen Tag lang Einblick in das Unternehmen und den potentiellen Einsatzbereich. Das hat den Vorteil, dass sich Unternehmen und Bewerber intensiv “beschnuppern” können. Schließlich ist das Schlüssel-Schloss-Prinzip für eine Trainee-Bewerbung essentiell: Trainee und Unternehmen müssen zueinander passen, damit die zukünftige, intensive und auf Langfristigkeit angelegte Zusammenarbeit auch in einem zufriedenstellenden Arbeitsverhältnis mündet.

Lass dich von Top-Arbeitgebern finden

}
  • Erstelle dein kostenloses Bewerber-Profil und lass dich von Unternehmen finden
  • ABSOLVENTA schlägt dir per E-Mail Stellenangebote vor, die auf dein Profil passen

Trainee-Ausbildung: Inhalte & Ablauf

Inhalte von Traineeprogrammen

Je nach Branche und Ausrichtung des Traineeprogramms können die Inhalte stark variieren. Dennoch gibt es einige grundlegende Dinge, die ein fester inhaltlicher Bestandteil in nahezu allen (hochwertigen) Traineeprogrammen sind.

Die Inhalte sind zunächst zu unterscheiden in fachspezifische Inhalte zur Vermittlung des relevanten Know-hows und die begleitenden Trainingsmaßnahmen, die dem Ausbau sozialer und persönlicher Kompetenzen dienen. Die fachlichen Inhalte sind natürlich von der Art des Traineeprogramms ( klassisches Traineeprogramm oder Fachtrainee-Programm)

>> Erfahre hier, in welchen Branchen und Bereichen Traineeprogramme angeboten werden

Üblicherweise beginnt ein Traineeprogramm mit einer Einführung in das Unternehmen und seine Prozesse. Es folgen Einsätze in verschiedenen Fachbereichen, bei denen ggf. auch eigene Trainee-Projekte erarbeitet werden. Zusätzlich gibt es sogenannte „off-the-job“-Trainings, bei denen die künftigen Fach- und Führungskräfte auf ihre Rolle im Unternehmen vorbereitet werden. Dazu gehören beispielsweise Soft-Skill-Trainings aus den Bereichen Kommunikation, Persönlichkeit, Teamwork, Arbeitsorganisation, Zeitmanagement, interkulturelle sowie Führungskompetenz.

Tipp: Achte unbedingt darauf, dass alle Trainee-Stationen sowie die Inhalte und der Ablauf des Traineeprogramms im Trainee-Vertrag schriftlich festgehalten werden!

Aktuelle Trainee-Programme

Aufbau von Traineeprogrammen

Inhalt und Aufbau von Traineeprogrammen variieren je nach Branche, Fachbereich und Unternehmen. So ist es unter anderem abhängig von der Programmdauer, wie viele verschiedene Stationen bzw. Abteilungen man als Trainee durchläuft. Folgende Bausteine können Bestandteil der Trainee-Ausbildung sein:

  • Einführungs-/Orientierungsphase
  • Job-Rotation (ca. 2-4 verschiedene Stationen)
  • Auslandsaufenthalt
  • Trainings und Weiterbildungsmaßnahmen
  • Projektarbeit
  • Netzwerkveranstaltungen
  • Mentoring
  • Feedback
  • Abschlussgespräch

Hier ein exemplarisches Beispiel für den Ablauf eines Traineeprogramms mit der Dauer von 24 Monaten:

Aufbau Traineeprogramm

In der Regel beginnen Traineeprogramme mit einer Orientierungsphase, in der sich die Trainees mit den Strukturen und Prozessen im Unternehmen vertraut machen. Diese erste Phase wird oft im eigenen Fachbereich absolviert (Fachtrainee-Programm) oder in der Unternehmenszentrale (klassisches Traineeprogramm). Gibt es mehrere Trainees, die zur selben Zeit im Unternehmen starten, finden oft gemeinsame Einführungsveranstaltungen statt. Hier kann man die künftigen Kollegen kennenlernen, ehemalige Trainees treffen und erste Gespräche mit den Betreuern und Vorgesetzten führen. .

Im Anschluss an die Orientierungsphase beginnt die Qualifizierungsphase mit den einzelnen Stationen in verschiedenen Fachbereichen und ggf. einer Station im Ausland. Ein Trainee lernt im Laufe des Programms verschiedene Abteilungen kennen. Ein Fachtrainee-Programm beginnt (und endet) in der Regel im eigenen Fachbereich.

Die letzte Phase des Traineeprogramms ist die Spezialisierungsphase. In diesem Ausbildungsabschnitt zeichnet es sich zumeist ab, was der künftige Einsatzbereich und die Zielposition des Trainees sein werden. So hat der Trainee in den vergangenen Monaten die Gelegenheit gehabt, sich in unterschiedlichen Abteilungen, Teams und Situationen zu beweisen, seine Stärken zu erkennen und sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. In der Spezialisierungsphase kann er dieses Wissen nun anwenden und tiefer in den eigenen Fachbereich einsteigen. In einem Abschlussgespräch mit den Vorgesetzen und Betreuern wird dann in der Regel die spätere Zielposition festgelegt.

Das Trainee-Programm bei Axel Springer dauert 18 Monate und ist individuell gestaltbar. Es gibt eine sogenannte Heimatstation. Zusätzlich kann man weitere Stationen in anderen Abteilungen oder sogar Tochterunternehmen machen.

Marcel Wontorra, Trainee bei Axel Springer SE

Marcel Wontorra, Trainee bei Axel Springer SE

 
TRAINEE-INTERVIEW

Begleitend zur fachlichen Ausbildung nehmen die Nachwuchskräfte an verschiedenen Trainings und Weiterbildungsmaßnahmen teil. Der Fokus liegt hierbei häufig auf den sogenannten Soft Skills, die man für die Ausübung der künftigen Fach- bzw. Führungsposition benötigt. Dazu gehören u.a. Organisationsfähigkeit, Teamgeist, lösungsorientiertes Denken Handeln, interkulturelles Verständnis sowie Kommunikations- und Führungskompetenz.

Betreut werden die Nachwuchskräfte von erfahrenen Fach- und Führungskräften, die ihnen über die gesamte Dauer des Traineeprogramms als Mentoren zur Seite stehen. Wichtiger Bestandteil dieser Betreuung ist das regelmäßige Feedback. Hier können sich Trainee und Mentor u.a. über die bisherige Entwicklung sowie die weiteren Schritte im Traineeprogramm austauschen.

Das Prinzip der Job-Rotation

Im Laufe eines Traineeprogramms lernt der Trainee verschiedene Abteilungen und Bereiche innerhalb eines Unternehmens kennen. Das kann auch den Einsatz an verschiedenen Standorten im In- und Ausland mit einschließen.

Je nach Ausrichtung des Traineeprogramms bekommt der Trainee somit einen ganzheitlichen Einblick in das Unternehmen bzw. in seinen Fachbereich und die angrenzenden Abteilungen. Das hat den Vorteil, dass man sich als Einsteiger zunächst mit dem Aufbau und den Prozessen innerhalb der Firma vertraut machen kann. Zudem bietet eine solche Job-Rotation einen Überblick über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten nach dem Traineeprogramm. Im Rahmen des Programms wird dann gemeinsam mit den Mentoren und der HR-Abteilung unter Berücksichtigung der Interessen und Stärken des Trainees die spätere Zielposition festgelegt.

Trainee-Auszeichnung

Diese Unternehmen
haben ausgezeichnete
Trainee-Programme:

Mehr erfahren

Traineeprogramme mit Auslandsaufenthalt

Internationale Traineeprogramme findet man häufig in größeren Unternehmen, die international aufgestellt sind. Zumeist lässt sich bereits im Titel die internationale Ausrichtung erkennen, wenn darin die Worte „Graduate“, „Global“ oder „International“ vorkommen.

>> Trainee-Stellen im Ausland

Als Trainee kann man Wünsche äußern, in welchem Land man seinen Auslandsaufenthalt verbringen möchte. Beiersdorf versucht, diese auch zu erfüllen. Ausschlaggebend ist am Ende ein Mix aus persönlicher Präferenz für bestimmte Länder und dem Business Need im Land.

Till Steinmaier, Trainee bei Beiersdorf AG

Till Steinmaier, Trainee bei Beiersdorf AG

 
TRAINEE-INTERVIEW

Lass dich von Top-Arbeitgebern finden

}
  • Erstelle dein kostenloses Bewerber-Profil und lass dich von Unternehmen finden
  • ABSOLVENTA schlägt dir per E-Mail Stellenangebote vor, die auf dein Profil passen

Vertrag: Gehalt, Urlaub & Co.

Dauer eines Traineeprogramms

Ein Traineeprogramm erstreckt sich in der Regel über ein bis zwei Jahre. Das ist der ideale Zeitraum, um verschiedene Stationen innerhalb der Firma zu absolvieren und somit einen ganzheitlichen Einblick in die Unternehmensstruktur zu erhalten. Die Länge der Trainee-Ausbildung variiert je nach Branche, Unternehmensgröße und Zielposition. Bei einem befristeten Arbeitsvertrag darf das Traineeprogramm jedoch die Länge von 24 Monaten nicht überschreiten.

Das Trainee-Programm erstreckt sich insgesamt über zwölf Monate. Dabei sind vier Stationen in unterschiedlichen Unternehmensbereichen mit einer Dauer von jeweils etwa drei Monaten vorgesehen.

Denis Kartavyi, Trainee bei Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KG

Denis Kartavyi, Trainee bei Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KG

 
TRAINEE-INTERVIEW

Urlaubsanspruch als Trainee

Als Trainee gelten die gleichen Urlaubsregelungen, wie für alle Arbeitnehmer. Der gesetzliche Mindestanspruch beläuft sich dabei auf 24 Werktage bezahlten Erholungsurlaub pro Jahr. Als Werktage gelten alle Kalendertage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind. Das heißt, diese Zahl ist nur gültig für Arbeitnehmer, die 6 Tage die Woche (also auch Samstags) arbeiten. Für Trainees mit einer 5-Tage-Woche beträgt der (Mindest-)Urlaubsanspruch 20 Arbeitstage pro Jahr. Ein großer Teil der Arbeitgeber ist jedoch großzügiger und gewährt den Mitarbeitern 25 bis 30 Urlaubstage jährlich.

Der Anspruch auf Urlaub gilt jedoch nur für die Monate, in denen der Trainee voll gearbeitet hat. Beginnt ein Traineeprogramm beispielsweise zum 15. in einem Monat, verfällt der Urlaubsanspruch für diesen angefangenen Monat. Ansonsten gilt: für jeden Monat in Vollbeschäftigung steht dem Trainee 1/12 des Jahresurlaubsanspruchs zu. Beispiel: Bei 24 Urlaubstagen im Jahr hat der Trainee das Recht auf zwei Tage Urlaub je Monat.

Ausgezeichnete Trainee-Programme

Trainee-Auszeichnung
Erkenne Top-Arbeitgeber auf den ersten Blick

Die Trainee-Auszeichnung kennzeichnet karrierefördernde und faire Trainee-Programme. Das unabhängige Qualitätssiegel für Trainee-Programme wird gemeinsam von ABSOLVENTA und HCM, dem Institut für Personalwirtschaft der LMU München vergeben – für eine einfache Jobsuche und bessere Orientierung im Trainee-Dschungel.

Top Trainee-Jobs entdecken
 

Gehalt: Was verdient ein Trainee?

Das Trainee-Gehalt beträgt im Durchschnitt rund 38.000 Euro brutto pro Jahr (Stand 2013). Damit liegen die Trainees mit ihrem Verdienst rund 10 Prozent unter dem Gehalt der Direkteinsteiger gleicher Qualifikation. Die Spanne der Trainee-Gehälter ist jedoch riesig. So fand eine Studie ein mit lediglich 6.000 Euro Jahresbruttogehalt vergütetes Traineeprogramm. Auf der anderen Seite gibt es Programme, die mit deutlich über 50.000 Euro im Jahr vergütet werden.

Maßgeblich für die Höhe des Gehalts sind weniger das Studienfach oder der Fachbereich im Traineeprogramm, sondern vor allem die Branche des Arbeitgebers. Laut der alma mater-Gehaltsstudie 2013 verdienen beispielsweise Trainees in der Tourismusbranche im Schnitt knapp 30.000 Euro, während ihre Pendants in der Bankenbranche auf circa 45.000 Euro kommen.

Nettolohn- Rechner

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Unternehmensgröße. Generell gilt: je höher die Anzahl der Mitarbeiter, desto höher der Trainee-Lohn. Und zumeist sind es auch die größeren Firmen, die zusätzlich zum Gehalt weitere Benefits anbieten. Solche Zusatzleistungen sind unter anderem:

  • Weiterbildungsbudget (z.B. Business Englisch Kurs, Fachkonferenz, Coaching)
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Dienstwagen
  • Firmenhandy/-Laptop
  • Kantine/Vergünstigungen für Restaurants
  • Fahrgeldzuschuss
  • Mitarbeiterrabatte

Zusätzlich sollte man bedenken, dass man in einem guten Traineeprogramm eine intensive Aus- und Weiterbildung erfährt, sodass nicht allein das Gehalt, sondern auch die zukünftigen Karriereperspektiven in die Entscheidung für einen Arbeitgeber mit einfließen sollten. Zudem ist es üblich, dass nach erfolgreichem Abschluss des Traineeprogramms das Gehalt neu verhandelt wird. Hier sind – abhängig von Branche, Qualifikation und Zielposition – zwischen sieben und 15 Prozent mehr drin.

Unsere Themenseite bietet Gehaltsbeispiele für verschiedene Branchen und Unternehmensgrößen sowie weitere detaillierte Infos und aktuelle Zahlen:

>> So viel verdient ein Trainee: Gehalt-Infos Nettolohnrechner

Leiste ich als Trainee Abgaben zur Sozialversicherung?

Die Anstellung als Trainee entspricht gesetzlich einem normalen Angestelltenverhältnis. Das schließt auch die Abgaben zu den folgenden Versicherungen – die sogenannte Sozialversicherungspflicht – mit ein:

  • Krankenversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Arbeitslosenversicherung
  • Rentenversicherung
  • Unfallversicherung

Die Abgaben zu den genannten Versicherungen leisten Trainees anteilig über den Lohn, den anderen Anteil übernimmt der Arbeitgeber. Das heißt, es wird jeden Monat ein bestimmter Arbeitnehmerbeitrag für die Versicherungen vom Brutto-Gehalt abgezogen. Die jeweiligen Versicherungsbeiträge werden von Trainee und Arbeitgeber genau zur Hälfte beglichen. Ausnahme ist jedoch die Krankenversicherung. Hier zahlt man als Arbeitnehmer etwas mehr. Die Unfallversicherung hingegen wird zu 100 Prozent vom Arbeitgeber getragen.

Die Beitragssätze zur Sozialversicherung 2014:

Beitragssätze zur Sozialversicherung

Grundlage für die Berechnung der sogenannten Sozialversicherungsbeiträge liefert das Bruttoeinkommen als Trainee. Liegt das Gehalt jedoch über der Beitragsbemessungsgrenze,

Arbeitnehmer sind gesetzlich dazu verpflichtet, in den oben genannten Bereichen versichert zu sein und somit die Abgaben zur Sozialversicherung zu leisten – auch als Trainee.

Arbeitsvertrag: befristet vs. unbefristet

Viele Unternehmen bieten ihren Trainees von Beginn an einen unbefristeten Arbeitsvertrag an. Das zeigt, wie wichtig die Gewinnung und Bildung hochqualifizierter Fach- und Führungskräfte für die Unternehmen ist. Schließlich investieren Arbeitgeber viel Zeit und Geld in die Ausbildung ihrer Trainees, um sie im Anschluss möglichst gewinnbringend im Unternehmen einzusetzen.

Dennoch stellt die Mehrzahl der Arbeitgeber ihren Trainees für die Dauer des Einstiegsprogramms zunächst einen befristeten Arbeitsvertrag aus. An diesen knüpfen sich einige Bedingungen, die insbesondere die Beendigung des Arbeitsverhältnisses betreffen.

Ausgezeichnete Trainee-Programme

Trainee-Auszeichnung
Erkenne Top-Arbeitgeber auf den ersten Blick

Die Trainee-Auszeichnung kennzeichnet karrierefördernde und faire Trainee-Programme. Das unabhängige Qualitätssiegel für Trainee-Programme wird gemeinsam von ABSOLVENTA und HCM, dem Institut für Personalwirtschaft der LMU München vergeben – für eine einfache Jobsuche und bessere Orientierung im Trainee-Dschungel.

Top Trainee-Jobs entdecken
 

Was gilt es beim Trainee-Vertrag zu beachten?

Befristete Arbeitsverträge werden durch das Gesetz zur Teilzeitarbeit und Befristung (TZBfG) geregelt. Unterschieden wird bei befristeten Arbeitsverträgen zwischen der Befristung mit Sachgrund (z.B. Schwangerschaftsvertretung) und der kalendermäßigen Befristung. Traineeprogramme mit befristetem Arbeitsvertrag sind generell der kalendermäßigen Befristung zuzuordnen und dürfen somit eine Beschäftigungsdauer bis zu zwei Jahren erreichen.

Folgende Regeln gelten für den befristeten Trainee-Vertrag:

  • Anstellungszeitraum: bis zu 24 Monate
  • ggf. Probezeit zwischen 1 Tag und 6 Monaten
  • Kündigung in der Probezeit: verkürzte Kündigungsfrist
  • gesetzliche Kündigungsfrist: 4 Wochen (wenn schriftlich festgehalten)
  • Arbeitszeit: 8h/Tag Höchstarbeitszeit (max. 48h bei einer 6-Tage-Woche)
  • Freizeitausgleich bei Mehrarbeit (wenn Tagesschnitt von 8h überschritten)
  • Überstunden: gelten teilweise bis zu 20% der vereinbarten Arbeitszeit mit dem Gehalt als abgegolten (wenn vertraglich festgehalten)
  • Urlaubsanspruch: mind. 24 Werktage/Jahr (Referenz: 6-Tage-Woche, 20 Tage bei 5-Tage-Woche)
  • kein Anspruch auf Weiterbeschäftigung nach dem Traineeprogramm

Alle Regelungen zu Vertragsdauer, Probezeit, Kündigung, Arbeitszeit, Überstunden, Urlaub und Aufgabenbereich sollten im Trainee-Vertrag schriftlich festgehalten werden. Ist im befristeten Arbeitsvertrag beispielsweise keine Kündigungsfrist festgehalten, ist eine ordentliche Kündigung mit einer Frist von vier Wochen nicht zulässig. Dann hat man Anspruch auf Weiterbezahlung, bis der Vertrag ausgelaufen ist. Das funktioniert also genau wie bei Fußballtrainern, die einen befristeten Arbeitsvertrag haben und nach einer Freistellung noch bis zum Ende der Vertragslaufzeit weiter bezahlt werden müssen. Das liegt daran, dass der befristete Arbeitsvertrag als Trainee ohnehin schon auf einen Zeitraum begrenzt ist. Einzige Ausnahme ist die außerordentliche Kündigung.

Wurde zwischen beiden Vertragsparteien eine Probezeit vereinbart, ist die Kündigung in diesem Zeitraum von beiden Seiten problemlos möglich und kann zumeist auch mit einer verkürzten Kündigungsfrist erfolgen. Diese muss jedoch auch im Trainee-Vertrag festgehalten werden.

Ein weiterer, durchaus bedeutsamer Teil des Trainee-Vertrags ist die Beschreibung des Aufgabenbereichs. Dazu gehört auch eine Aufführung der verschiedenen Stationen, die man als Trainee durchläuft. Somit kann man sich bei einer Nichteinhaltung des Ablaufplans auf den Trainee-Vertrag berufen und sein Recht auf eine faire und karrierefördernde Trainee-Ausbildung einfordern. Im Trainee-Vertrag festgehalten sollten werden: Aufgaben, Verantwortlichkeiten und der Ausbildungsplan inklusive verschiedener Stationen/Bereiche.

Zudem sollten im Trainee-Vertrag auch die Krankheitsregelungen, das Haftungs- und Urheberrecht, die Verschwiegenheitsvereinbarung sowie die Datenschutzregelungen schriftlich festgehalten werden. All das gilt natürlich auch für unbefristete Arbeitsverträge.

Trainee-Auszeichnung

Diese Unternehmen
haben ausgezeichnete
Trainee-Programme:

Mehr erfahren

Perspektiven: Wie geht es nach dem Traineeprogramm weiter?

Für viele Trainees entscheidet sich die endgültige Zielposition häufig erst im Laufe des Traineeprogramms. Genau das ist auch der Sinn und Zweck von Einstiegsprogrammen: Durch eine gezielte Förderung persönlicher Interessen und Stärken werden die Nachwuchskräfte individuell ausgebildet und können im Anschluss an das Traineeprogramm innerhalb der Unternehmen an (verschiedenen) verantwortungsvollen Stellen eingesetzt werden. Da sich eine Trainee-Ausbildung am Bedarf des Unternehmens orientiert, bietet sich somit eine tolle Möglichkeit, hochmotivierte, exzellent ausgebildete Mitarbeiter zu gewinnen und diese auch langfristig zu halten.

Mit einem befristeten Arbeitsvertrag hat der Trainee nach erfolgreichem Abschluss des Traineeprogramms keinen rechtlichen Anspruch auf eine Weiterbeschäftigung im Unternehmen. Dennoch liegt es in der Regel im Interesse der Arbeitgeber, ihre Trainees zu übernehmen. Schließlich haben sie viel investiert, um die Nachwuchskräfte bedarfsgerecht auszubilden.

Hat man als Trainee bereits einen unbefristeten Arbeitsvertrag unterschrieben, steht dem nahtlosen Übergang in eine verantwortungsvolle Position eigentlich nichts mehr im Wege. Beide Seiten – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – können den Vertrag jedoch fristgerecht aufkündigen.

Lass dich von Top-Arbeitgebern finden

}
  • Erstelle dein kostenloses Bewerber-Profil und lass dich von Unternehmen finden
  • ABSOLVENTA schlägt dir per E-Mail Stellenangebote vor, die auf dein Profil passen

Erfahrungsberichte: Trainees & Arbeitgeber im Interview

Die Deutsche Bank fördert eine sehr angenehme und anregende Arbeitsatmosphäre. Kollegialität, Professionalität und Kreativität werden überall „vorgelebt“.

, Trainee bei Deutsche Bank

, Trainee bei Deutsche Bank

 
TRAINEE-INTERVIEW

Wie lief der Auswahlprozess für die Trainee-Stelle ab? Wie ist der Ablauf des Programms? Was sind Deine Aufgaben? Und wie steht es um das Trainee-Gehalt? – Diesen Fragen stellen sich Trainees aus allen Branchen im Interview mit dem TRAINEE-GEFLÜSTER.

>> Finde hier über 100 Erfahrungsberichte von Trainees

Das sagen Arbeitgeber über Trainee-Programme:

Im Jahr 2012 fand zum ersten Mal der Think Tank Traineeprogramme statt. Hier kommen Arbeitgeber und Trainees zusammen, um aktuelle Fragen rund um Traineeprogramme zu diskutieren und gemeinsam Lösungen für eine qualitativ hochwertige Nachwuchsförderung zu erarbeiten. Initiator ist das Karrierenetzwerk ABSOLVENTA Jobnet.

>> Finde hier über 100 Personaler-Interviews zu Traineeprogrammen mit Insider-Tipps Infos

Aktuelle Trainee-Programme