Alles zum Thema Trainee-Alltag.

Bei der Entscheidung sowie bei der Wahl eines Trainee-Programms solltest du dir zum Beispiel folgende Fragen stellen:

  • Ist ein Trainee-Programm nach dem Bachelor die bessere Wahl als ein Master?

  • Was für Vorteile hat ein Trainee-Programm für mich gegenüber dem Direkteinstieg?

  • Was für Voraussetzungen muss ich erfüllen?

  • Welche Arten von Trainee-Programmen gibt es?

  • Passt ein Fachtrainee-Programm oder ein generalistisches Trainee-Programm besser zu mir?

  • Woran erkenne ich die Qualität eines Trainee-Programms?

  • Was für einen Arbeitsvertrag bekomme ich und was bedeutet das für meine berufliche Zukunft?

Hast du klar abgesteckt, welchen Nutzen das Trainee-Programm für dich persönlich hat, kann es losgehen – jede Menge Herausforderungen erwarten dich.

Arbeitsalltag als Trainee.

Hast du den Berufseinstieg als Trainee geschafft, bist du im Arbeitsleben angekommen und musst dich entsprechend einrichten. Dabei beschäftigen dich grundlegende Themen wie die Organisation deines Arbeitsplatzes, die Zusammenarbeit im Team oder dein persönliches Zeitmanagement. Darüber hinaus ist neu für dich, dass du Vorgesetzte hast, mit denen du dich effizient abstimmen musst – das heißt, du lernst verschiedene Führungsstile und den Umgang damit kennen. Als Trainee ist es besonders wichtig, einen guten Kontakt zu den Chefetagen zu pflegen, da du selbst zur Führungskraft ausgebildet wirst und so bereits wichtige Kontakte knüpfen kannst. Außerdem findet für Trainees in der Regel ein intensives Mentoring durch erfahrene Mitarbeiter statt. Dabei solltest du lernen, gut mit Kritik umzugehen und sie konstruktiv zu nutzen.

Der Berufseinstieg als Trainee ist intensiv und fordernd. Daher ist es wichtig, dass du dir einen Ausgleich schaffst: Viele Unternehmen bieten Betriebssport oder günstige Konditionen für ein Fitnessstudio an. Außerdem kannst du selber die Initiative ergreifen und mit deinen Trainee-Kollegen zum Beispiel in der Mittagspause joggen gehen oder eine Yoga-Gruppe gründen. Apropos Entspannung: Es muss nicht immer gleich das große Sport-Event sein, sondern du kannst auch kleine Entspannungsübungen in deinen Arbeitsalltag einbinden, die nicht viel Zeit kosten, aber mental und körperlich an einem stressigen Tag Wunder bewirken können.

Lernkurve im Trainee-Programm.

Dein Trainee-Alltag ist von deiner persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung geprägt. So lernst du auf den verschiedensten Ebenen dazu:

  1. Berufliche Orientierung: Als Trainee ist deine Zielposition oft noch nicht festgelegt. So kannst du deine Stärken entfalten und herausfinden, wohin dein Berufsweg gehen soll. In der Regel besprichst du dann spätestens gegen Ende des Trainee-Programms mit deinem Mentor, wie es konkret weitergehen soll.

  2. Trainings-on-the-Job: Die Trainee-Ausbildung ist sehr praktisch geprägt – es ist also learning-by-doing angesagt, sodass du direkt in deine Aufgaben reinwachsen und schnell eigene Projekte übernehmen kannst. Auch in das Tagesgeschäft wirst du eingebunden und unterstützt damit die verschiedenen Teams.

  3. Trainings-off-the-Job: Deine Praxis-Einsätze werden durch jede Menge interne und externe Weiterbildungen unterstützt – fachlich, persönlich und methodisch. Das Gelernte kannst du dann direkt anwenden. Je nach Unternehmen werden zum Beispiel auch Kurse in Fremdsprachen und individuelle Coachings angeboten.

  4. Job-Rotation: Oft lernst du als Trainee mehrere Abteilungen kennen und bekommst einen guten Überblick über die Gesamtzusammenhänge, was als zukünftige Führungskraft besonders wichtig ist – so kannst du bei Entscheidungen die Auswirkungen auf das ganze Unternehmen mitdenken.

  5. Networking: Ein Trainee-Programm bietet dir viele Möglichkeiten, dein Netzwerk auszubauen – sei es in der Einführungswoche, beim Teambuilding-Event oder bei „Kamingesprächen“ mit der Chefetage. Dabei knüpfst du Kontakte und lernst von den Erfahrungen anderer.