Vom Trainee zur Filial-Geschäftsführung: Galeria Kaufhof

Vom Trainee zur Filial-Geschäftsführung: Galeria Kaufhof

In 18 Monaten vom Trainee zur Filial-Geschäftsführerin: Lara Komnenov hat bei der GaleriaKaufhof nach dem Berufseinstieg eine rasante Entwicklung hingelegt. Im Interview mit TRAINEE-GEFLÜSTER erzählt sie, wie sie zu dem Trainee-Programm gekommen ist, was sie an der Galeria Kaufhof begeistert und wie heute ihr Arbeitsalltag aussieht.

Hallo Frau Komnenov, seit September letzten Jahres sind Sie Filial-Geschäftsführerin der Galeria Kaufhof-Filiale in Stuttgart-Bad Cannstatt. Zur Vorbereitung auf diese Position haben Sie ein 18-monatiges Talent-Programm bei der Galeria Kaufhof absolviert. Was hat Sie an dem Programm bei Galeria Kaufhof gereizt?

Ein Kommilitone war vor mir ins Trainee-Programm eingestiegen und hat mir viel Positives berichtet. Wichtig war mir von Beginn an, dass die Ausbildung fundiert und strukturiert ist: Man lernt den Verkauf von der Pike auf kennen – wo kommt die Ware her, wie wird sie aufgebaut, was ist dem Galeria Kaufhof-Kunden wichtig. Durch viele begleitende Seminare erhält man zudem praxisnahes Wissen in Themenfeldern wie Human Resources und Kundenservice. Außerdem begleitet man den Filial-Geschäftsführer intensiv in seinen Aufgaben und übernimmt zugleich schnell Verantwortung. Ich habe beispielsweise ein Projekt zum Thema Omni-Channel und den Umbau der Damenwelt einer Filiale selbstständig geleitet und organisiert. Mich hat begeistert, dass ich schnell Verantwortung übernehmen durfte und darauf mit einer ganzheitlichen Ausbildung sehr gut vorbereitet war.

Wie sind Sie zu dem Unternehmen gekommen und was haben Sie vorher gemacht?

Nach meinem Abitur habe ich BWL an der Uni Köln studiert und studienbegleitend in der Gastronomie gearbeitet. Der Umgang mit Kundenwünschen, Ware und Mitarbeitern aus der Dienstleistungsbranche war mir also nicht ganz fremd – ganz im Gegenteil, das war meine absolute Stärke. Durch den betriebswirtschaftlichen Background des BWL-Studiums war ich gut gewappnet für den Einstieg in den Handel. Und das Warenhaus ist die Königsdisziplin des Handels mit großen Flächen in Top-Innenstadtlagen und vielfältigen Warengruppen. Galeria Kaufhof verbindet außerdem alle Kanäle eng miteinander. Mich persönlich reizt auch die große Mitarbeiterverantwortung. Ich wollte Unternehmerin werden – jetzt bin ich Unternehmerin im Unternehmen.

Was schätzen Sie an Galeria Kaufhof besonders?

Ich bin jetzt seit zwei Jahren bei Galeria Kaufhof – und habe viel gelernt, mir praktisches Wissen angeeignet, tolle Menschen, Mentoren und verschiedene Standorte kennenlernen dürfen. Seit 2015 sind wir Teil eines internationalen Unternehmens: Die Hudson’s Bay Company agiert in Nordamerika und Europa. Das eröffnet spannende Perspektiven für das Unternehmen und für mich persönlich. Mein Eindruck ist, dass wir noch schneller und innovativer werden, und dabei ein faires und an den Mitarbeitern orientiertes Unternehmen bleiben. Ich schätze das sehr, denn ich habe Spaß an Veränderung, täglich und operativ im Kleinen und strategisch im Großen. Auch habe ich schon mehrfach Einblicke in andere Bereiche wie den Einkauf und das Onlinegeschäft bekommen und habe mich dadurch fachlich weiterentwickelt. So vielfältige Möglichkeiten hat man in kaum einem anderen Unternehmen.

Wie sieht Ihr Tagesablauf als Filial-Geschäftsführerin aus? Gibt es überhaupt einen klassischen Tagesablauf in Ihrem Job?

Kein Tag ist wie der andere, auch wenn es durchaus Abläufe und Aufgaben gibt, die sich wiederholen.

Hier ein Beispiel: Ich starte den Tag mit einem Warm-Up an der Rolltreppe mit meinen Abteilungsleitern und Mitarbeitern – dort gebe ich die aktuellsten Infos und Umsatzzahlen weiter. Ich verbringe viel Zeit auf der „Fläche“, bespreche mit meinen Mitarbeitern, was gut läuft, wonach unsere Kunden fragen und kombiniere diese Informationen mit unserem statistischen Material. Ich versuche mit meinen Abteilungsleitern und in Abstimmung mit dem Einkauf die richtige Ware bzw. die richtigen Marken zu setzen. Auch die lokale Medienarbeit gehört zu meinem Aufgabenfeld. Ich führe Mitarbeitergespräche, entscheide über Einstellungen und entwickle mein Team. Ich tausche mich mit meinen Kollegen in anderen Filialen aus, um von ihnen zu lernen oder eigene Ideen weiterzugeben. Ach ja, und zwischendurch gehe ich auch mal was essen. ;) Der Job ist unglaublich verantwortungsvoll und sehr abwechslungsreich.

Sie sprachen gerade von „Teamentwicklung“. Was muss man mitbringen, um ein Team zu entwickeln und zu führen?

Als Teamleiter arbeitet man natürlich mit sehr unterschiedlichen Menschen zusammen, die über verschiedene Talente, Fähigkeiten und Charaktereigenschaften verfügen. Daher halte ich es für wichtig, als Führungskraft über Fein- und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Mitarbeitern zu verfügen. Man sollte unbedingt Lust auf Verantwortung haben und Spaß am Umgang mit Menschen.

Welche Eigenschaften sollte man Ihrer Meinung nach für eine Position als Filial-Geschäftsführer/in bei Galeria Kaufhof mitbringen?

Meiner Meinung nach ist es eine Kombination aus Drive, Unternehmertum und einer gewissen Hands-On-Mentalität – also die Lust, Dinge zu bewegen, auf Kunden zuzugehen, die richtige Ware für Kunden bereitzustellen und zu inszenieren. Aus meiner Sicht muss ein Filial-Geschäftsführer auch eine gewisse „positive Offenheit“ besitzen, da es immer wichtiger wird, neue Strategien, Technologien und Verfahrensweisen neugierig anzunehmen und umzusetzen.

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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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