Erfahrung als Trainee: Versicherungskammer Bayern (VKB).

Von Noemi Haderlein,

Katharina Probst (27), Katharina Breuer (26), Anna Birnbeck (28) und Stefanie Gilowsky (26) haben sich nach ihren Hochschulabschlüssen für ein fachabteilungsübergreifendes Trainee-Programm bei der Versicherungskammer Bayern (VKB) entschieden. Im Interview mit TRAINEE-GEFLÜSTER sprechen sie über ihre Erfahrungen als Trainee, den Aufbau ihres Trainee-Programms, den Bewerbungsprozess und die Arbeitsatmosphäre bei der VKB.

Hallo ihr vier, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei der Versicherungskammer Bayern ab?

Anna: Als erstes bewirbt man sich über das Online Portal. Das ist sehr sympathisch aufgebaut, da man nicht unendlich viele Fragen beantworten muss, sondern nur die persönlichen Daten und den Studienabschluss eingibt und anschließend seinen Lebenslauf, Anschreiben sowie Zeugnisse und ein Bewerbungsfoto hochladen muss. Im nächsten Schritt erfolgt ein Telefoninterview durch die Personalabteilung der Versicherungskammer Bayern. Hier können sich beide Seiten ein Bild des anderen machen. Die Versicherungskammer Bayern stellt den Ablauf des Trainee-Programms vor und der Bewerber hat die Möglichkeit, sich und seine Beweggründe für die Bewerbung zum Trainee-Programm vorzustellen.

Katharina P.: Sofern dieses Gespräch erfolgreich verlaufen ist, erhält man eine Einladung zum Assessment Center. Dort werden dann anhand von einer Postkorbübung, einer Gruppendiskussion, eines Verkaufsgesprächs sowie eines Einzelinterviews die verschiedenen Fähigkeiten eines jeden geprüft. Nach dieser letzten Hürde bekommt man innerhalb von wenigen Tagen die Zu- oder Absage.

Welche Tipps könnt ihr zukünftigen Bewerbern für die Trainee-Stelle bei der VKB geben?

Katharina B.: Ganz egal, welchen akademischen Hintergrund ihr habt, wenn ihr euch von diesem Programm angesprochen fühlt und Lust auf einen Jobeinstieg in der Versicherungsbranche habt, dann bewerbt euch auf jeden Fall bei der Versicherungskammer Bayern. Hier steht nicht die Studienrichtung im Vordergrund, sondern die Persönlichkeit jedes einzelnen, seine Motivation und das Zusammenpassen mit dem Unternehmen.

Stefanie: Außerdem bietet die Versicherungskammer Bayern zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, auch in Fachrichtungen, die man im Voraus vielleicht gar nicht erwarten würde. Daher ist bestimmt für die meisten etwas Passendes dabei.

Wie ist der grobe Ablauf eures Trainee-Programms bei der VKB?

Katharina P.: Insgesamt dauert das Programm 14 Monate. Man durchläuft dabei verschiedene Phasen, unter anderem zunächst eine Orientierungsphase, bei der ein erster Überblick über den Konzern VKB und die Einzelunternehmen geschaffen wird. Anschließend besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit, je nach individuellen Präferenzen in einige Abteilungen etwas tiefer einzutauchen. Auch eine Vertriebsphase und damit verbunden der direkte Kundenkontakt sind feste Bestandteile des Programms. Zum Abschluss arbeiten die Trainees in einem Projekt mit.

Anna: Zusätzlich absolvieren alle Trainees die Prüfung zum Versicherungsfachmann bzw. zur Versicherungsfachfrau. Dazu erhält man eine gute Vorbereitung durch die VKB. Weiterhin nehmen alle Trainees an einem sozialen Projekt teil, dies läuft in Kooperation mit dem Deutschen Alpenverein ab. Wir haben zum Beispiel bei der Sanierung von Wanderwegen geholfen.

Wie sind bei der VKB Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Stefanie: Die Trainees werden sehr intensiv betreut: Es gibt einen Traineebetreuer aus dem Personalbereich, der für die Zeit des Programms auch die Rolle des Vorgesetzten übernimmt und für alle Traineejahrgänge zuständig ist. Weiterhin bekommt jeder Trainee einen persönlichen Paten – das sind Trainees aus früheren Jahrgängen –, der zur Beantwortung aller Fragen und für Hilfestellungen, gerade in der Anfangszeit, zur Verfügung steht. Zusätzlich wählt jeder Trainee in den ersten Wochen seinen persönlichen Mentor aus, üblicherweise einen Hauptabteilungsleiter oder eine Hauptabteilungsleiterin, der den Trainee durch das Programm begleitet.

Katharina B.: Nach den einzelnen Phasen gibt es dann immer ein Feedback des jeweiligen Vorgesetzten im Rahmen eines persönlichen Gespräches. Es wird außerdem viel Wert auf die Erfahrungen und das Feedback der Trainees gelegt und regelmäßig um Feedback sowie Verbesserungsvorschläge durch die Trainees gebeten.

Wie ist das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis?

Anna: Das Verhältnis ist ausgeglichen. Es gibt einige theoretische Bestandteile wie bspw. die Vorbereitung auf die Prüfung zum Versicherungsfachmann bzw. zur Versicherungsfachfrau sowie die Prüfung selbst. Je nachdem wie lange die Hospitanzen sind, werden die Trainees in das Tagesgeschäft eingebunden und bekommen eigene Aufgaben übertragen. Ebenfalls eher theoretisch ist das Kennenlernen der einzelnen Bereiche, jedoch werden stets praktische Beispiele und Aspekte eingebaut. Vollkommen praktisch gestaltet sich die Vertriebsphase, bei der die Trainees den Vertrieb kennenlernen und selbst aktiv in den Geschäftsstellen verkaufen.

Was sind eure wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Arbeitsalltag?

Katharina P.: Das Hauptziel des Trainee-Programms ist es, die VKB sowie die Zusammenhänge und Abhängigkeiten im Unternehmen und zwischen den einzelnen Bereichen kennenzulernen. Hinzu kommt die Mitarbeit in verschiedenen Projekten.

Stichwort Work-Life-Balance: Auf wie viele Arbeitsstunden kommt ihr jeweils ungefähr pro Woche?

Stefanie: Bei der VKB gibt es eine Gleitzeitregelung, das heißt, es gibt variable Arbeitszeiten und der Abbau von Überstunden ist immer möglich.

Wie empfindet ihr die Arbeitsatmosphäre bei der VKB?

Katharina B.: Sehr positiv! Für Fragen sind alle Kollegen sehr offen. Es wird einem immer angeboten, wenn bspw. im Nachgang an ein Gespräch Fragen auftreten, sich jederzeit nochmals an den entsprechenden Kollegen zu wenden.

Stefanie: Außerdem wird sehr respektvoll und wertschätzend miteinander umgegangen. Die Türen stehen – vor allem den Trainees – immer offen.

Was war euer persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Anna: Wie Stefanie auch schon gesagt hat: Mein Highlight ist, dass die Türen im ganzen Haus für die Trainees immer offenstehen und eine enorme Wertschätzung gegenüber den Trainees gelebt wird.

Wie steht es mit dem Trainee-Gehalt bei der VKB?

Katharina P.: Die VKB bezahlt ein branchenübliches tarifgebundenes Gehalt mit 14 Monatsgehältern.

Ist der Arbeitsvertrag auf die Dauer des Trainee-Programms befristet?

Stefanie: Ja, der Arbeitsvertrag ist zunächst auf die Zeit des Trainee-Programms befristet. Allerdings ist das Ziel des Trainee-Programms eine anschließende Festanstellung bei der Versicherungskammer Bayern. Schon deutlich vor Ablauf des Programms finden Gespräche mit verschiedenen Ansprechpartnern statt, um eine passende Anschlussstelle für alle Trainees zu finden und sicherzustellen, dass die Trainees nach dem Programm im Unternehmen bleiben.


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