Trainee-Programm bei BRUNATA: HR-Manager im Interview

Trainee-Programm bei BRUNATA: HR-Manager im Interview

Martina Brunner ist Ausbildungsleiterin im Dienstleistungsunternehmen BRUNATA-METRONA. Im Interview mit TRAINEE-GEFLÜSTER gibt sie Einblicke in den Trainee-Auswahlprozess und beschreibt Inhalte sowie Abläufe des Programms.

Frau Brunner, welche Trainee-Programme bietet BRUNATA-METRONA an?

BRUNATA-METRONA bietet unterschiedliche Programme an. Diese sind spezifisch auf jeweils einen bestimmten Fachbereich zugeschnitten und geben immer einen vollständigen Überblick über das gesamte Unternehmen und seine Produkte und Dienstleistungen. So gibt es zum Beispiel ein Trainee-Programm für die Fachrichtung Produktmanagement, Marketing & Technik (PMTEC) oder ein weiteres für unser Kerngeschäft Operations. Dem Bereich Operations sind die Abteilungen Abrechnung, Servicecentersteuerung sowie Hotline & Support untergeordnet. Dementsprechend suchen wir verschiedene Kandidaten mit unterschiedlichen Ausbildungsschwerpunkten. Welches Programm wir gerade anbieten, sehen die Bewerber in unseren Stellenangeboten.

Ziel ist immer die Übernahme in einem Fachbereich. Bisher ist es uns in all den Jahren auch wirklich gelungen, allen Trainees ein Übernahmeangebot zu machen.

Wie viele Trainees stellt BRUNATA-METRONA pro Jahr ein?

Das ist unterschiedlich und hängt von der individuellen Personalplanung der Fachbereiche ab. Wir bieten nur dort ein Trainee-Programm an, wo konkreter Bedarf besteht.

An wen richten sich die Trainee-Programme von BRUNATA-METRONA?

Grundsätzlich ist technische Affinität bei den Kandidaten wichtig und zum Beispiel ein immobilien- oder energiewirtschaftlicher Hintergrund ideal. Natürlich gibt es bevorzugte Studiengänge, die besonders gut zu den Herausforderungen unseres Unternehmens passen. Aber jeder überzeugende Quereinsteiger hat genauso die Chance, uns von seiner Eignung zu überzeugen. Wir sind ein familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen, das ausschließlich deutschlandweit agiert. Das heißt, unsere Programme sind nicht unbedingt für Kandidaten geeignet, die eine internationale Karriere in einem Großkonzern anstreben und ihre Sprachkenntnisse einsetzen möchten. Dennoch bekommen wir nicht selten genau solche Bewerbungen. Uns ist wichtig, dass sich der Bewerber mit dem Unternehmen, der Branche und damit auch den künftigen Herausforderungen beschäftigt. Denn dann wird auch schnell klar, ob das wirklich in seine Karriereplanung passt.

Wer bei BRUNATA-METRONA ein Trainee-Programm anstrebt, schätzt die flexible, individuelle Betreuung verbunden mit einem strukturierten, sehr umfangreichen Ausbildungsplan in einem technischen Umfeld.

Stichwort Soft Skills: Auf welche überfachlichen Qualifikationen kommt es Ihnen besonders an?

Für uns ist wesentlich, dass der Kandidat ins Unternehmen passt. Eine offene Art, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten, hohes Engagement sowie die Fähigkeit, breitgefächert zu denken und sich auf unterschiedliche Menschen einzustellen, sind bei uns besonders wichtig, da wir in vielen Projekten mit wechselnden Teams zusammenarbeiten.

Gibt es für den Einstieg als Trainee bei BRUNATA-METRONA bestimmte Bewerbungsfristen und feste Starttermine?

Nein, die gibt es nicht. Wir starten die Programme je nach Bedarf der Fachbereiche. Das kann zu völlig unterschiedlichen Startzeiten im Jahr sein, wobei wir versuchen, uns am Ende eines Semesters zu orientieren.

Das bedeutet auch, solange auf unserer Website oder in den Jobbörsen eine entsprechende Anzeige veröffentlicht ist, suchen wir Kandidaten. Findet man hier nichts, läuft auch aktuell keine Bewerbungsphase für ein entsprechendes Programm.

Wie läuft bei BRUNATA-METRONA der Auswahlprozess für die Besetzung der Trainee-Stellen ab?

Das ist ein wenig vom Programm und auch von den Anforderungen der Fachbereiche abhängig. Grundsätzlich wählen wir aus den eingehenden Unterlagen circa sechs bis acht Kandidaten aus, die wir zu einem gemeinsamen Bewerbertag einladen. Hier geht es in erster Linie darum, den Bewerbern das Unternehmen vorzustellen und den Menschen persönlich kennenzulernen. Der Tag besteht aus einigen Übungen, einem Gruppengespräch, einer vorab vom Kandidaten vorbereiteten Präsentation und einem gemeinsamen Mittagessen in unserer Kantine.

Wer uns an diesem Bewerbertag positiv auffällt, wird zu einem Einzelgespräch mit den Ausbildungsverantwortlichen und einem oder zwei Vertretern des steuernden Fachbereichs eingeladen.

Was bedeutet Ihnen die „Trainee-Auszeichnung“ für Ihr Nachwuchsprogramm und was versprechen Sie sich davon?

Unsere Trainee-Programme liefen bereits vor dieser Auszeichnung nach den gleichen Standards und mit den gleichen Inhalten ab. Wir mussten daran nichts verändern. Aber es ist durchaus eine Bestätigung für das, was wir tun und wie wir es tun. Die Kandidaten sehen eine solche Auszeichnung als sehr positiv an, suchen zum Teil gezielt danach und signalisieren das im Gespräch dann auch.

Wie ist der grobe Ablauf des Trainee-Programms?

Grundsätzlich erhalten alle Trainees den gleichen theoretischen Unterricht und sollen die Abläufe im Unternehmen intensiv kennenlernen. Die durchlaufenen Fachbereiche unterscheiden sich im jeweils gewählten Trainee-Programm dann vorrangig in der Einsatzzeit.

In jedem Trainee-Programm wechseln sich Theorie- und Praxisphasen ab. Los geht‘s mit einer zweiwöchigen Einführungszeit, in der sich die Trainees kennenlernen und erste Infos zum Unternehmen und unseren Produkten sowie Dienstleistungen bekommen.

Die Trainees verfügen zum einen über einen Wochenplan, der die Theorie- und Praxisphasen festlegt, und zum anderen über einen persönlichen, konkreten Einsatzplan von circa sechs bis acht Monaten im Voraus. So ist für jeden eine individuelle Urlaubsplanung möglich.

Wie ist das Verhältnis vom ‚Training-on-the-Job’ zu ‚Training-off-the-Job’, also von Praxis zu Theorie?

Das Verhältnis liegt ungefähr bei 80 Prozent Praxiszeit und 20 Prozent für die Theoriephasen.

In den Theoriephasen findet Unterricht mit Referenten aus den Fachabteilungen statt. Die Inhalte erstrecken sich von gesetzlichen Grundlagen über IT- und SAP-Anwendungen sowie Gerätetechnik bis hin zur Vorstellung organisatorischer Abläufe in den Fachbereichen. Insgesamt gibt es über 60 Themengebiete, die wir in einem Trainee-Programm schulen. Daneben finden in diesen Phasen auch Seminare zu Themen wie Präsentationstechnik, Führung oder Projektmanagement statt, die wir mit externen Partnern durchführen.

In den Praxisphasen findet die Einarbeitung in unterschiedlichen Abteilungen statt, also entweder in einer Vertriebsregion oder in einer der vielen Abteilungen in der Zentrale. Das reicht vom Vertriebsinnendienst und der telefonischen Kundenbetreuung über das Produktmanagement, dem Einkauf, dem Vertrieb bis hin zu unserem Kerngeschäft, der Erstellung von Heizkostenabrechnungen.

Wie sind bei BRUNATA-METRONA Einarbeitung und Betreuung der Trainees durch die Vorgesetzten geregelt?

Nach der zweiwöchigen Einarbeitungszeit in Form von Schulungen wird der Trainee durch einen Ausbildungsbetreuer in der Fachabteilung während seines dortigen Einsatzes betreut. Am Ende dieser Zeit erhält er eine Beurteilung zu Leistung und Verhalten und bewertet umgekehrt seine Ausbildung im Fachbereich.

Unabhängig vom fachlichen Ausbildungsbetreuer steht jedem Trainee auch ein persönlicher Mentor zur Seite, mit dem er sich wöchentlich austauscht. Der Mentor unterstützt unsere Nachwuchskräfte bei persönlichen Themen sowie in der fachlichen Entwicklung, hilft beim Aufbau und Ausbau des internen Netzwerkes und steht mit Rat und Tat zur Seite.

Übergeordnet führen die Ausbildungsverantwortlichen in Absprache mit den Mentoren dann noch Zwischen- und Perspektivgespräche, die begleitend zum Programm zielgerichtet zur Übernahme führen.

Der ‚Generation Y’ ist wichtig: Für welche Werte und für welche Unternehmenskultur steht BRUNATA-METRONA?

Die Firmenkultur von BRUNATA-METRONA lebt von einem einheitlichen Werteverständnis und einem respektvollen Miteinander. Es gibt in unserem Unternehmen entwickelte Mitarbeiter-, Führungs- und Qualitätswerte, auf die wir großen Wert legen. Schwerpunkte sind dabei Qualität, Kundenorientierung, Leistungs- und Lernbereitschaft, Eigeninitiative und Teamgeist.

Welche Zielpositionen besetzen die Trainees im Anschluss an das Programm und was sind die weiteren Karriereperspektiven bei BRUNATA-METRONA?

Im Laufe des Trainee-Programms stellen wir gemeinsam Stärken und Interessen beim Trainee fest und entwickeln daraus die beste Übernahmeposition. Das kann mittelfristig eine Teamführung sein, aber auch eine Referentenstelle mit Stabsaufgaben oder eine Position als Fachspezialist in der Projektarbeit.

Was danach kommt, legt jede Fachabteilung in jährlichen Zielvereinbarungen mit dem Mitarbeiter fest, die mit Zwischengesprächen gesteuert werden und an denen auch variable Bonusmodelle hängen. Es gibt also jede Menge Möglichkeiten zur individuellen Entwicklung bei BRUNATA-METRONA!


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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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