Erfahrung als Trainee: Texas Instruments.

Von Bettina Wilde,

Torben Krauss ist als Trainee bei Texas Instruments tätig. Im Interview mit TRAINEE-GEFLÜSTER gibt er Tipps für den Auswahlprozess, spricht über den Ablauf des Programms und verrät seine persönlichen Highlights der Trainee-Ausbildung.

Hallo Torben, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle ab?

Der gesamte Bewerbungsprozess von der Bewerbung bis zur Zusage hat circa sechs Wochen gedauert. Aufmerksam auf die Trainee-Stelle bin ich über eines der gängigen Online-Bewerbungsportale geworden. Wie üblich musste ich mich danach in dem Karriereportal des Unternehmens bewerben. Nach der Bewerbung dauerte es dann knapp zwei Wochen, bis ich eine Einladung zu einem Telefoninterview bekommen habe. Danach kam sehr zügig eine Einladung zu dem sogenannten Hiring Day. Der Tag begann mit einer Präsentation über TI mit Infos zur Firmengeschichte, zu Produkten und zum Arbeitsalltag. Es folgten Präsentationen der Kandidaten. Die anschließende Gruppenaufgabe war fordernd, aber es hat durchaus sehr viel Spaß gemacht, gemeinsam eine Lösung zu suchen und zu finden. Nach einem gemeinsamen Lunch begannen die Einzelinterviews. Das Angebot für die Stelle im Rotationsprogramm erreichte mich knapp eine Woche nach dem Hiring Day. Den Bewerbungsprozess habe ich als eine sehr positive Erfahrung in Erinnerung.

Welche Tipps kannst du Bewerbern geben, die den Auswahlprozess bei Texas Instruments noch vor sich haben?

Mein Tipp ist ganz klar: Verstellt euch nicht. Startet selbstbewusst, natürlich und motiviert in den Hiring Day und versucht, so viel Kontakt wie möglich zu den Interviewern aufzubauen. So werdet ihr schnell merken, ob TI zu euch passt oder nicht. Und natürlich auch andersherum.

Wie ist der grobe Ablauf deines Trainee-Programms?

Das ACCESS-Programm ist auf drei Jahre ausgelegt. Man durchläuft drei Rotationen und verbringt jeweils ein Jahr in einer Abteilung. Die Assignments sind in der Regel am Standort Freising bei München. Nur in einzelnen Fällen gibt es Rotationen im Ausland. Während des Programms erhält man Einblick in die verschiedensten Aufgabengebiete, wie zum Beispiel: Accounting, Receivables & Credits, Controlling, Pricing, Customer Service, Treasury etc.

Wie sind Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Die Rotationsprogramme starten immer mit einem ‚Welcome Day‘. Man erhält eine spannende Einführung in das Unternehmen und die wichtigsten Themen für die kommende Zeit werden besprochen. Die Einarbeitung selber ist natürlich jobabhängig. Einmal gestartet, wird jedem Rotator ein Coach zugeteilt, der einen über die gesamte Länge des Programms betreut, immer für Fragen zur Verfügung steht und auch bei eventuellen Problemen immer eine Lösung parat hält. Des Weiteren wechselt man bei jeder Rotation den direkten Vorgesetzten, welcher einen im Tagesgeschäft unterstützt und regelmäßiges Feedback gibt. Darüber hinaus kann man sich jederzeit an seinen Buddy wenden. Buddies sind ebenfalls Berufseinsteiger, welche schon einige Zeit bei TI arbeiten.


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„Training-off-the-job“ vs. „Training-on-the-job“ – Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?

Bei TI wird einem von Anfang an sehr viel Vertrauen entgegengebracht. Dementsprechend groß ist auch die Verantwortung, die man als „TIer“ trägt. Man ist vom ersten Tag an ein vollwertiges Mitglied des Teams. Besonders am Anfang unterstützen einen die Kollegen sehr stark, damit der Einstieg in den Job so einfach wie möglich wird. Besonders erwähnenswert ist, dass man sich bei Fragen oder Anregungen jederzeit an seine Kollegen wenden kann. Das ‚Make an Impact‘-Programm, was jeder Trainee bei TI absolviert, lehrt einem Kompetenzen, welche einen bestens auf das Programm und auf das Berufsleben vorbereiten. Es besteht aus Präsentationstrainings, interkulturellen Kompetenzen und vielem mehr. Aber auch nach dem Rotationsprogramm wird lebenslanges Lernen bei Texas Instruments großgeschrieben.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Arbeitsalltag bei Texas Instruments?

Mein Aufgabenfeld ist sehr breit aufgestellt. Ich arbeite an Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen und unterstütze die Consultants beim Erstellen des Annual Reports und der Steuererklärungen. Des Weiteren bin ich der erste Ansprechpartner für sämtliche Anfragen, sowohl interner als auch externer Natur. Zu meinen Aufgaben zählen darüber hinaus die Kontenabstimmung und die Kommunikation und Koordination zur Erfüllung interner und gesetzlicher Anforderungen. Wie bei TI üblich, wird auch in den Rotationsprogrammen großer Wert auf Ideen zur Prozessoptimierung gelegt.

Stichwort Work-Life-Balance: Auf wie viele Arbeitsstunden kommst du pro Woche?

Bei TI gibt es die sogenannte Vertrauensarbeitszeiten. Vertraglich geregelt sind 38,5 Stunden pro Woche, wie man sich diese einteilt, ist jedem selbst überlassen. Darüber hinaus gibt es 30 Urlaubstage und vier Flex-Days pro Jahr.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei Texas Instruments?

Die Arbeitsatmosphäre ist seit dem ersten Tag sehr positiv. Durch flache Hierarchien und durchweg kommunikative Kollegen wird ein sehr offener Raum für Networking, Feedback und Anregungen geschaffen. Der hierarchieunabhängige Austausch wird von TI erwartet und auch gefördert. So kann es passieren, dass man bei einem Arbeitsessen mit dem weltweiten CFO an einem Tisch zusammensitzt und sich über unterschiedlichste Themen unterhält. Der Kontakt zu anderen Trainees wird durch interne Initiativen und den Aufbau des Progamms gefördert. Man lernt ganz automatisch eine Vielzahl an Leuten kennen; durch Trainings, Events und natürlich auch den normalen Arbeitsalltag.

Ist der Arbeitsvertrag auf die Dauer des Trainee-Programms befristet?

Der Arbeitsvertrag ist unbefristet.

Was war (bisher) dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Vor allem überzeugt hat mich, dass TI alles gehalten hat, was einem im Vorfeld versprochen wurde. Es ist ein internationales Unternehmen mit dem Fokus auf Diversity und offene Kommunikation. Jedes Feedback wird genutzt und man hat Freiraum für seine eigenen Ideen. Das größte Highlight für mich war jedoch der Trip ins Headquarter nach Dallas im ersten Jahr. Die Zeit in der einen Woche vor Ort wird für Networking mit anderen Trainees genutzt. Aber auch für sogenannte Roundtables mit dem weltweiten Senior Management von TI. Die anwesenden Manager stellen sich vor und beantworten Fragen. In der Zeit in Dallas ist mir zum ersten Mal die Größe des Unternehmens bewusst geworden.

Wie geht es für dich persönlich im Anschluss an das Trainee-Programm bei Texas Instruments weiter?

Nach Abschluss des Rotationsprogramms wird eine passende Stelle gesucht. Diese kann in der letzten Rotation des Programms liegen oder es wird eine Stelle gesucht, die sich sowohl mit den Fähigkeiten des Trainees als auch mit seinen Interessen deckt.


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