Erfahrung als Trainee: SPECTRUM.

Von Lisa Marie Dahlke,

Nach seinem Studium in Informatik, Fachrichtung Informationstechnik an der DHBW Mannheim ist Hauke Albertsen der Einstieg als Trainee Business Analyst für Geschäftsprozessoptimierung bei der SPECTRUM AG gelungen. Im Interview gibt er Tipps zum Auswahlverfahren und erzählt vom Ablauf des Trainee-Programms.

Hallo Hauke, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei SPECTRUM ab?

Nach der Einreichung der Bewerbungsunterlagen folgten zwei Gespräche – zunächst eines bei der SPECTRUM AG. Dabei ging es neben meinen Stärken und Schwächen auch um Wünsche für meine zukünftige Entwicklung und Vorstellungen von der Stelle. Das zweite Gespräch, dann direkt beim Kunden, hatte ich mit meiner SPECTRUM-Vorgesetzten und zwei Führungskräften des Kunden. Auch hier ging es um meine Fähigkeiten und um Details zu zukünftigen Aufgaben. Insgesamt dauerte das Bewerbungsverfahren ungefähr drei Wochen.

Welche Tipps kannst du Bewerbern geben, die den Auswahlprozess noch vor sich haben?

Das wichtigste bei einer Bewerbung ist meiner Meinung nach, immer man selbst zu sein. Es bringt niemandem etwas, wenn man versucht, den Recruitern oder Führungskräften zu gefallen, und sich dafür verbiegt. Sonst ist das Ergebnis für alle, nicht zuletzt für einen selbst, eher ernüchternd. Sei offen und versuche auch für dich selbst herauszufinden, ob der Arbeitgeber zu deinen Vorstellungen passt.

Sicher schadet es nicht, dass man Standardfragen vorher für sich selbst durchgeht. Aber gerade bei überraschenden Fragen kannst du zeigen, wer du wirklich bist und was in dir steckt. Daher ist meine Devise, so authentisch wie möglich zu sein.

Wie ist der grobe Ablauf deines Trainee-Programms bei SPECTRUM?

Das Trainee-Programm ist bei mir auf 18 Monate ausgelegt. Es gliedert sich grob in zwei Bereiche. Auf der einen Seite die Schulungen bei SPECTRUM, auf der anderen die praktische Tätigkeit direkt beim Kunden. Somit lernt man neben der praktischen Arbeit beim Kunden auch theoretische Hintergründe in den Schulungen kennen. Zusätzlich gibt es unterschiedliche Veranstaltungen, bei denen ich mich mit anderen Trainees bei SPECTRUM austauschen kann. Das können sowohl Workshops als auch gemeinsame Teilnahmen an Veranstaltungen, z. B. Sportveranstaltungen sein.

Wie sind Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Auch hier gibt es zwei Bereiche: Grundsätzlich habe ich eine Vorgesetzte bei SPECTRUM und einen Mentoren beim Kunden. Mit meinem Mentoren beim Kunden habe ich täglich zu tun. Mir wird in gemeinsamen Projekten Schritt für Schritt mehr Verantwortung übertragen, sodass ich zu Beginn zunächst unterstütze und zum Schluss die Aufgaben dann vollständig übertragen bekomme. Er gibt mir regelmäßig Rückmeldungen, was ich schon gut mache und was ich anders machen könnte. Mit meiner SPECTRUM-Mentorin habe ich alle sechs Wochen einen Termin, bei dem wir uns über aktuelle Themen austauschen und wo ich mir zusätzliche Unterstützung hole.

„Training-off-the-Job“ vs. „Training-on-the-Job“– Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis bei SPECTRUM?

Grundsätzlich ist man, wie bereits beschrieben, beim Kunden und arbeitet dort an den regulären Projekten mit. Hinzu kommen ungefähr zwischen 10 und 15 Tage Schulung im Jahr. Die Schulungen sind dabei inhaltlich direkt auf die Tätigkeiten beim Kunden zugeschnitten. Sie vermitteln inhaltliche Grundlagen und Vertiefungen, unterstützende Methoden und auch Soft Skills, die bei der täglichen Arbeit helfen, die aber auch die persönliche Weiterentwicklung fördern.


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Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Arbeitsalltag?

Meine Aufgaben beim Kunden sind rund um das Thema Bestandsprozesse bei Lebensversicherungen angelegt. Hierbei geht es zum einen darum, bestehende Prozesse weiter zu optimieren, also sowohl für die Kunden als auch für den Kundenservice einfacher, transparenter und schneller zu machen. Zum anderen geht es darum, Prozesse für neue Produkte einzurichten. So muss analysiert werden, welche Anforderungen ein neues Produkt für einen Prozess mitbringt. Dazu schreibe ich die fachlichen Vorgaben, die dann in Software umgesetzt werden. Zusätzlich formuliere ich die Arbeitsanweisungen zur richtigen Durchführung der Prozesse und teste, ob der Prozess in der Software korrekt abgebildet ist.

Stichwort Work-Life-Balance: Auf wie viele Arbeitsstunden kommst du pro Woche?

Grundsätzlich habe ich eine 38-Stunden-Woche. Da ich allerdings eine gleitende Arbeitszeit habe, kommt es vor, dass ich teilweise auch mal über 40 Stunden pro Woche arbeite. Dafür arbeite ich in Wochen, in denen etwas weniger zu tun ist, dann entsprechend weniger, denn Gleitzeit kann ich in Freizeit wieder ausgleichen. So kann man flexibel länger bleiben, wenn viel anliegt, aber auch für einen privaten Termin eher gehen. Zusätzlich dazu habe ich 30 Tage Urlaub im Jahr. Durch diese Kombination habe ich das Gefühl, dass ich sowohl bei der Arbeit viel schaffen und lernen kann und gleichzeitig genügend Zeit für privates wie Reisen und Erholung habe.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei SPECTRUM?

Sowohl bei SPECTRUM als auch beim Kunden gehen die Kolleginnen und Kollegen offen und auf Augenhöhe mit mir um. Das bedeutet für mich, dass sie meine Meinung einholen und auch bei Entscheidungen mit einbeziehen und mir Verantwortung übertragen. Es herrscht bei SPECTRUM und weitestgehend auch beim Kunden eine Du-Kultur und man kommt auch über private Themen ins Gespräch. Außerdem gibt es durch unterschiedliche Veranstaltungen wie Stammtische oder die beschriebenen gemeinsamen Teilnahmen an Veranstaltungen zahlreiche Möglichkeiten, mit anderen Trainees ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.

Wie steht es mit dem Trainee-Gehalt?

Mein Trainee-Gehalt liegt im marktüblichen Bereich. Dazu kommen weitere Leistungen, wie ein bezuschusstes Job-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr. Außerdem gibt es Corporate Benefits, also Vergünstigungen bei vielen Unternehmen und Geschäften aus unterschiedlichsten Branchen.

Ist der Arbeitsvertrag auf die Dauer des Trainee-Programms befristet?

Nein, mein Arbeitsvertrag ist unbefristet. Das bedeutet für mich neben einem eindeutigen Bekenntnis von SPECTRUM zu mir auch Planungssicherheit, beispielsweise für einen Umzug zu Beginn der Trainee-Stelle.

Was war (bisher) dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung bei SPECTRUM?

Ein einzelnes Highlight lässt sich für mich nicht herausstellen. Das würde auch den vielen interessanten Erfahrungen, die ich Tag für Tag machen kann, nicht gerecht werden. Das reicht von mehr Verantwortung über die ersten Besprechungen, die man erfolgreich selbst organisiert und leitet, bis hin zu ersten abgeschlossenen eigenen Projekten.

Wie geht es für dich persönlich im Anschluss an das Trainee-Programm weiter?

Aktuell steht noch nicht fest, ob ich längerfristig bei meinem aktuellen Kunden bleibe oder bei anderen Kunden eingesetzt werde. Allerdings habe ich derzeit erst die Hälfte des Trainee-Programms hinter mir und der unbefristete Vertrag bietet mir langfristig Sicherheit, auch über das Trainee-Programm hinaus.


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