Erfahrung als Trainee: Interseroh.

Von Lisa Marie Dahlke,

Dank des Trainee-Programms von Interseroh arbeitet Johannes Schleef heute als Projektmanager im Business Development. Wie er das Auswahlverfahren als Trainee erlebt hat, welche Weiterbildungsmöglichkeiten er währenddessen wahrnehmen konnte und wie gut die Chancen auf eine Übernahme sind, erzählt er im Interview.

Wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei Interseroh ab?

Zunächst habe ich meine Bewerbung über die Onlineplattform verschickt. Nach ca. zwei Wochen gab es ein Telefoninterview, in dem grundsätzliche Fragen besprochen wurden. Darauf folgten zwei persönliche Bewerbungsgespräche. Besonders beim zweiten Gespräch stand die fachliche Eignung für die Stelle im Vordergrund. Ich musste einen kleineren Businesscase vorbereiten und präsentieren. Der ganze Bewerbungsprozess war sehr transparent und man hat schnell eine Rückmeldung erhalten.

Welche Tipps kannst du Bewerbern geben, die den Auswahlprozess noch vor sich haben?

Generell ist es wichtig, sich intensiv mit der Branche auseinanderzusetzen und sich insbesondere über die Themen Abfall und Recycling zu informieren.

Wie war der grobe Ablauf deines Trainee-Programms bei Interseroh?

Innerhalb eines Jahres hatte ich die Möglichkeit, das Unternehmen an verschiedenen Standorten kennenzulernen. Ich habe jeweils drei Monate an den Standorten Berlin und München sowie sechs Monate in Köln verbracht. Fest zum Programm gehörten vier Seminare, die ich gemeinsam mit den anderen Trainees meines Jahrgangs besucht habe. Darin wurden Themen wie Konfliktmanagement oder die persönliche Karriereplanung besprochen. Die Seminare haben Spaß gemacht und den Zusammenhalt gefördert. Zusätzlich konnte ich an freiwilligen Seminaren teilnehmen, bei denen fachliche Themen, wie z. B. Abfallrecht, bearbeitet wurden.

Wie sind bei Interseroh die Einarbeitung, die Betreuung und das Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Für die Einarbeitung wird ein individueller Plan erstellt, sodass man selbst einen guten Überblick erhält. Zusätzlich hatte ich ca. 15 sogenannte Kennenlerngespräche mit ausgewählten Mitarbeitern im Unternehmen. Sie waren sehr hilfreich, um schnell mit verschiedenen Bereichen des Unternehmens vertraut zu werden.

„Training-off-the-job“ vs. „Training-on-the-job“ – Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?

Ich würde das Verhältnis als sehr praxisorientiert beschreiben. Die notwendige Theorie bekam ich durch die Teilnahme an Seminaren vermittelt, aber auch durch Eigeninitiative und Recherche zu relevanten Themengebieten.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Arbeitsalltag?

Als Trainee wurde ich verschiedenen Projekten innerhalb der jeweiligen Traineestation zugeordnet. So habe ich beispielsweise Prozesse mit BPMN definiert, mich um die Standardisierung einer Dienstleisterabrechnung sowie die Aufsetzung neuer Monitoring-Instrumente gekümmert. Weiterhin war ich für die Optimierung eines Softwaremoduls und die organisatorische Planung eines Messeauftritts verantwortlich.

Stichwort Work-Life-Balance: Auf wie viele Arbeitsstunden kommst du bei Interseroh pro Woche?

Grundsätzlich habe ich eine 40-Stunden-Woche, allerdings sind die Arbeitszeiten stark abhängig von den aktuellen Projekten. Solange Deadlines eingehalten werden, kann ich meine Arbeitszeit auf Vertrauensbasis flexibel planen.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen?

Die Arbeitsatmosphäre kann ich als sehr positiv beschreiben. Das Verhältnis zu den anderen Mitarbeitern ist wirklich kollegial und man unterstützt sich gegenseitig. Wenn man besonderen Einsatz zeigt, wird das auch gesehen und man wird gefördert und belohnt.

Ist der Arbeitsvertrag bei Interseroh auf die Dauer des Trainee-Programms befristet?

Mit dem Trainee-Programm erhält man einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Die tatsächliche Position, die im Anschluss besetzt wird, steht aber nicht von vornerein fest.

Was war dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Besonders gut hat mir die Station bei unserem Joint Venture in München gefallen. Hier habe ich durch die Abteilung eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe erhalten und konnte in dem Projekt meine eigenen Ideen realisieren. Ich habe mich hier sehr gut betreut und gefördert gefühlt, da immer alles klar definiert und geregelt war.

Wie geht es für dich im Anschluss an das Trainee-Programm bei Interseroh weiter?

Aktuell arbeite ich im Bereich Business Development an verschiedenen Projekten, unter anderem auch noch an einem Projekt aus meiner Zeit als Trainee. Da immer wieder neue Projekte zu bearbeiten sind, bleibt die Arbeit spannend.


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