Erfahrung als Trainee: freenet Group.

Von Bettina Wilde,

Kerstin Hager hat Wirtschafts- & Sozialwissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien studiert und ist nach ihrem Abschluss bei der freenet Group als Trainee im Bereich Personalentwicklung und Recruitment eingestiegen. Im Interview mit TRAINEE-GEFLÜSTER gibt sie Einblicke in ihren Arbeitsalltag als Trainee und verrät, wie es um Gehalt, Unternehmenskultur und Karriereperspektiven steht.

Hallo Kerstin, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle ab?

In meinem Fall lief es tatsächlich etwas anders ab als im Normalfall: Ich war vorher bereits als Praktikantin in der Abteilung. Schon während dieser Zeit habe ich gemerkt, dass mir die Aufgaben viel Spaß machen, und nach sechs Monaten Praktikum war mir klar, dass ich noch tiefer in die Thematik einsteigen und mehr lernen möchte. Daraufhin hatte ich mehrere Gespräche mit meiner Führungskraft und wurde schließlich als Trainee übernommen.

Welche Tipps kannst du Bewerbern geben, die den Auswahlprozess bei der freenet Group noch vor sich haben?

Ich finde es sehr wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, welche Aufgaben die Position, auf die man sich bewirbt, mit sich bringen sollte und wieso man diese für sich selbst ausgesucht hat. Außerdem denke ich, dass man sich selbst treu bleiben sollte, denn auch die menschliche Komponente zwischen Unternehmen und Bewerber muss stimmen.

Wie ist der grobe Ablauf deines Trainee-Programms?

Das Trainee-Programm der freenet Group ist ein Fachtrainee-Programm, dauert zwölf Monate und beginnt mit dem Einstieg im eigenen Fachbereich. Jedem Trainee wird ein Mentor zur Seite gestellt, welcher Ansprechpartner für den Trainee ist und ihn während des gesamten Programmes unterstützt. Über den gesamtem Zeitraum verteilt haben alle Trainees des Konzerns gemeinsam verschiedene Module, welche sowohl Unternehmenswissen als auch Methodenkenntnisse vermitteln. Außerdem erarbeiten die Trainees gemeinsam ein Projekt von der Konzeptionierung bis zur Umsetzung.

Wie sind bei der freenet Group Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Wie oben bereits erwähnt, wird jedem Trainee ein Mentor aus seinem Fachbereich zur Seite gestellt, welcher bei der fachlichen Einarbeitung hilft und für allerlei Fragen zur Verfügung steht. Außerdem gibt es einen zentralen Betreuer des Programms, mit dem man als Trainee im regelmäßigen Austausch steht.

„Training-off-the-Job“ vs. „Training-on-the-Job“– Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?

Ich würde sagen, dass wir eine sehr starke „Hands-on“-Mentalität haben. Man steigt sehr schnell in das Tagesgeschäft ein und bekommt rasch die Möglichkeit, sich praktisch einzubringen und Aufgaben zu übernehmen. Durch die vorgesehenen Module des Programms bekommt man zusätzlich Know-how vermittelt, das man in der Praxis umsetzen kann.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Arbeitsalltag?

Ich betreue verschiedene Fachbereiche wie Marketing oder Rechnungswesen, wenn sie Weiterbildungsmaßnahmen durchführen möchten. Durch Bedarfsanalysen versuche ich eine zielführende Qualifizierung abzuleiten – das können Fachtrainings, aber auch Trainings für eigene Kompetenzen sein – und ich bin auch für die Organisation und Nachbereitung dieser zuständig. Hinzu kommen noch Projekte im Rahmen des Onboardings neuer Mitarbeiter, also wie wir neue Kollegen im Unternehmen willkommen heißen. Aber auch Arbeitgeber-Image-Themen beschäftigen mich: Wie wir uns als Arbeitgeber bei der Zielgruppe attraktiv positionieren können, wo wir diese ansprechen können etc.

Stichwort Work-Life-Balance: Auf wie viele Arbeitsstunden kommst du bei der freenet Group pro Woche?

Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt bei uns 40 Stunden pro Woche. Da ich in meinem Job viel im Austausch mit meinen Kollegen stehe, bin ich grundsätzlich zu regulären Zeiten im Büro. Durch die gelebte Vertrauensarbeitszeit bei freenet hat man jedoch die Möglichkeit, seine Arbeitszeiten flexibel und individuell anzupassen.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen?

Ich empfinde den Umgang hier unter Kollegen als sehr freundlich und locker. Die Zusammenarbeit läuft professionell und angenehm, was durch die Duz-Kultur sicherlich noch verstärkt wird. Unter uns Trainees gibt es einen starken Zusammenhalt und eine freundschaftliche Atmosphäre, was zu noch mehr Spaß bei der Arbeit führt.

Wie steht es mit dem Trainee-Gehalt?

Das Gehalt ist für den Berufseinstieg angemessen. Es gibt aber auch eine Reihe von Benefits, von denen man als Mitarbeiter zusätzlich profitiert. Beispielsweise wird in Hamburg die HVV Karte bezuschusst und es gibt Rabatte auf Mobilfunkverträge.

Ist der Arbeitsvertrag auf die Dauer des Trainee-Programms bei der freenet Group befristet?

Ja, der Vertrag ist auf zwölf Monate befristet. Jedoch ist die Übernahmequote sehr hoch, da grundsätzlich für jeden Trainee eine Planstelle vorgesehen ist.

Was war (bisher) dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Nun, ich würde sagen, dass bisher alle Module für sich sehr spannend waren. Mein Favorit war allerdings der Tag, an dem wir mit dem Vorstandsvorsitzenden gefrühstückt und nachmittags mit der jüngsten Aufsichtsrätin Deutschlands Kaffee getrunken haben. Ich glaube, ohne das Trainee-Programm kommt man nur selten in den Genuss, so einen Netzwerk-Tag zu erleben.

Wie geht es für dich persönlich im Anschluss an das Trainee-Programm bei der freenet Group weiter?

Der Weg ist das Ziel – so oder so ähnlich geht doch das Sprichwort!

Aber im Ernst, für mich ist meine Entwicklung sehr wichtig und diese möchte ich auch nach dem Programm weiter forcieren. Der Aufgabenbereich Personalentwicklung und Recruitment ist so vielseitig, da möchte ich noch tiefer in die Themen im Unternehmen einsteigen und meine Tätigkeit bei der freenet Group fortsetzen.


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