Trainee bei Axel Springer SE: An der richtigen Adresse

Trainee bei Axel Springer SE: An der richtigen Adresse

Was IT mit einem Verlag wie Axel Springer zu tun hat? Eine ganze Menge, wie uns Harald Urban (29), Diplom-Wirtschaftsinformatiker und seit 2012 bei Axel Springer, im Interview mit TRAINEE-GEFLÜSTER verrät.

Hallo Harald, wie bist du als Wirtschaftsinformatiker gerade zu Axel Springer gekommen?

Eigentlich per Zufall: Ich habe eine Stellenanzeige für eine studentische Aushilfsstelle in der Qualitätssicherung gesehen und mich darauf beworben – aber offen gestanden ohne zu wissen, wer hinter der Anzeige steckt. Dass es sich um eine Stelle bei WELT Online handelte, erfuhr ich erst, als ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. Damals war mir gar nicht bewusst, dass ein Verlagshaus wie Axel Springer überhaupt ein Arbeitgeber für Informatiker sein könnte. Durch die digitale Ausrichtung gibt es bei Axel Springer und seinen Tochtergesellschaften aber sehr viele Beschäftigungsfelder für ITler: von Softwareentwicklung über strategische Steuerung der IT bis zur Betreuung und Wartung von IT-Systemen – und das nicht nur an unserem zentralen Standort in Berlin. So ziemlich jede digitale Beteiligung von Axel Springer bietet Entwicklerstellen.

Du bist heute immer noch bei Axel Springer. Wie ging es nach deiner Werkstudententätigkeit weiter?

Ich konnte glücklicherweise meine Diplomarbeit zusammen mit dem Unternehmen schreiben. Da wir in meiner Abteilung regelmäßig verbesserte Versionen unserer Website live stellen, gehörte es damals zu meinen Aufgaben, manuelle Tests durchzuführen. Schnell merkte ich dabei, wie oft ich identische Arbeitsschritte durchführte. So kam mir der Gedanke einer Automatisierung meiner Arbeitsschritte und mein Interesse für Testautomatisierung war geweckt: Gemeinsam mit meinem Teamleiter entwickelte ich daraufhin eine Vision für Testautomatisierung und die Erzeugung eines Mehrwerts für alle Kollegen. Anschließend schlug mir mein Teamleiter vor, diese Vision in Form meiner Diplomarbeit aufzubereiten und eine generische, konzernweit einsetzbare Lösung zu entwickeln. Dadurch hatte ich von Anfang an ein Stückchen Software, für das ich verantwortlich war und mit dem die Kollaboration innerhalb der Abteilung verbessert werden konnte. Meine Diplomarbeit hat den Grundstein für meine Ausrichtung auf agile Qualitätssicherung gelegt. Zum Ende meines Studiums schlug mein Chef mir vor, als erster IT-Trainee bei Axel Springer zu bleiben. Dieses Angebot habe ich natürlich sehr gerne angenommen.

Wie darf man sich ein Trainee-Programm speziell für Informatiker bei Axel Springer vorstellen?

Bei Axel Springer hat man während des im Normalfall anderthalbjährigen Traineeships die Möglichkeit, im Unternehmen zu rotieren und viele unterschiedliche Stationen zu durchlaufen. Das gilt natürlich auch für Trainees im IT-Bereich. Meine so genannte „Heimatstation“ war die Softwareentwicklung bei der WELT, in der ich meine ersten drei Monate als Trainee startete. Die Entscheidung darüber, welche Bereiche im Unternehmen ich darüber hinaus kennenlerne, habe ich immer gemeinsam mit meiner „Heimatstation“ getroffen.

Bei mir war es so, dass wir den Fokus auf möglichst viele Stationen bei den digitalen Tochterunternehmen von Axel Springer legten, um einen größtmöglichen Erfahrungsaustausch zu eingesetzten Methoden, Werkzeugen und Konzepten zu ermöglichen. So war ich zum Beispiel eine Zeit lang bei der zanox AG, dem führenden Affiliate Marketing Netzwerk Europas. Dort konnte ich „mein Stück“ Software gemeinsam mit der Fachabteilung an die dortigen Anforderungen anpassen und weiterentwickeln. Eine weitere Station führte mich zu kaufDA, einem Anbieter für digitale, standortbezogene Prospektwerbung. Gemeinsam haben wir ein Konzept umgesetzt, mit dem Oberflächentests für die Online-Produkte ausgeführt werden können. Als Trainee bei einem Medienunternehmen durften aber auch Stationen bei BILD digital, unserem hauseigenen Werbevermarkter Axel Springer Media Impact und den Video- und Print- Redaktionen der WELT nicht fehlen.

Wie würdest du die Atmosphäre bei Axel Springer, also in deinen Teams der unterschiedlichen Stationen und unter den Trainees, beschreiben?

Die Atmosphäre in den Teams empfand ich persönlich bisher immer als sehr angenehm, professionell und respektvoll. Durch meine Ausrichtung auf die IT arbeite ich natürlich meist mit anderen ITlern zusammen. Dabei finden sich schnell gemeinsame Themen und das zugehörige Vokabular. Ich wurde außerdem immer auf Augenhöhe behandelt. 

Würdest du deinen Freunden das Trainee-Programm bei Axel Springer empfehlen? Warum?

Ich würde das Trainee-Programm sogar besonders meinen Freunden weiterempfehlen. Es bietet einen intensiven Einstieg ins Unternehmen, da man in kürzester Zeit sehr viele unterschiedliche Bereiche und Kollegen kennenlernt. Ich habe fast jeden Mittag eine andere Lunchverabredung und konnte mir so sehr schnell ein großes Netzwerk aufbauen. Außerdem sind die anderen Trainee-Kollegen immer eine super Quelle, wenn es darum geht, eine Trainee-Station in einem anderen Bereich des Unternehmens zu planen. Und nicht zu vergessen: die jährliche gemeinsame Trainee-Reise. Für uns ging es nach Israel und die gemeinsame Zeit hat uns als Gruppe dann noch einmal so richtig zusammengeschweißt.

Weitere Pluspunkte sind für mich, dass Axel Springer sich so stark digital ausgerichtet hat, dadurch sehr dynamisch handelt und viel Potenzial zur eigenen Entfaltung bietet. Außerdem fand ich es super, dass ich sehr schnell Verantwortung übernehmen durfte und Teil der unterschiedlichen Teams wurde.

Eine Übernahme ist nach dem Programm zwar nicht garantiert, aber wer während seiner Trainee-Zeit zeigt, was er kann, hat danach sehr gute Chancen, einen spannenden Job angeboten zu bekommen. 

Welche anderen Möglichkeiten gibt es für Informatiker bei Axel Springer? Was machen zum Beispiel deine Kollegen?

Durch die digitale Transformation des Axel Springer Konzerns sind sehr viele Stellen für Entwickler entstanden. Wo früher externe Firmen tätig waren, entsteht heute fast alles in Eigenentwicklung. Die hauseigene Software-Schmiede AS Ideas Engineering übernimmt die übergreifende IT-Entwicklung und die Weiterentwicklung der dort geschaffenen technologischen Plattformen. In der Corporate IT können Informatiker die konzernweite strategische Steuerung der IT-Organisation mitverantworten oder in der AS IT Services den Betrieb, die Wartung und die Weiterentwicklung der IT-Systeme übernehmen. Die Möglichkeiten für ITler enden allerdings nicht an unserem zentralen Standort in Berlin. So gut wie jede digitale Beteiligung von Axel Springer bietet Entwickler-Stellen; beispielsweise Idealo, kaufDA oder Stepstone, um nur ein paar beim Namen zu nennen.

Zu guter Letzt: Dein Tipp für Studierende?

Ich kann nur empfehlen, bereits während des Studiums Praktika oder studentische Aushilfstätigkeiten zu übernehmen, denn dadurch bekommt man sehr früh einen Einblick in Produkte, Prozesse und Charakteristika von Unternehmen und kann dabei herausfinden, worauf man selbst Wert legt und was einem gefällt. Des Weiteren kann es eine gute Idee sein, die Studien-Abschlussarbeit im Unternehmen zu schreiben. Dadurch hat man einen praktischen Anwendungsfall und bewegt sich nicht nur auf theoretischer Ebene. Die Inhalte der Abschlussarbeit kann man dann zum Beispiel während eines Trainee-Programms weitertreiben und sich dadurch seine eigene Nische suchen. 

Und wie geht es bei dir weiter?

Als fester Bestandteil der Entwicklungsmannschaft der WELT geht meine Zeit hier genauso spannend weiter wie sie angefangen hat – so schnell wird mich Axel Springer nicht mehr los.

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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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