Trainee bei Vattenfall: Insider-Interview.

Von Bettina Wilde,

Frixos Papakyriazis hat sein Diplom sowie seinen MBA in Elekrotechnik abgeschlossen und ist danach als Trainee bei Vattenfall eingestiegen. Im Interview lässt er das Trainee-Programm Revue passieren und verrät, wie seine Karriere bei Vattenfall seit dem erfolgreichen Abschluss der Trainee-Ausbildung verläuft.

Hallo Frixos, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle ab?

Ich habe mich über die Webseite von Vattenfall beworben. Es gab ein telefonisches Gespräch mit der HR-Abteilung, danach ein persönliches Interview mit der Fachabteilung und der HR-Abteilung sowie abschließend das Assessment Center. Obligatorisch war auch das Ablegen einer Online-Prüfung. In dieser ging es um emotionale Intelligenz, analytisches Denken und die Kenntnis der englischen Sprache.

Welche Tipps kannst du Bewerbern geben, die den Auswahlprozess bei Vattenfall noch vor sich haben?

Auf jeden Fall sind in der ersten Phase die Qualifikationen und Hard Skills des Bewerbers – Studium, erste internationale Erfahrung, Sprachkenntnisse usw. – wichtig.

Im Rahmen des Assessment Centers geht es hauptsächlich um die Soft Skills und die Persönlichkeit des Bewerbers.

Wie war der grobe Ablauf deines Trainee-Programms?

Das Programm dauerte ein Jahr. Obligatorisch ist die Teilnahme an den internationalen Seminaren, Exkursionen, Schulungen und die Durchführung zweier internationaler Einsätze. Je nach der Abteilung, in der man angestellt ist, sind mehrere Rotationen und Schulungen möglich.

Wie sind bei Vattenfall Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Jeder bekommt einen Mentor, der in der gleichen Abteilung arbeitet, und zusätzlich einen Trainee-Buddy zur Seite gestellt.

„Training-off-the-job“ vs. „Training-on-the-job“ – Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?

Hauptsächlich bekommt man Trainings-on-the-Job. Es hängt natürlich von der Abteilung und den internationalen Einsätzen ab.

Welche Erfahrungen hast du während deines Auslandsaufenthaltes sammeln können?

Zwei Monate habe ich beim Netzbetreiber in Schweden, genau gesagt in Stockholm, verbracht. Außerdem war ich weitere zwei Monate bei der Vattenfall/Nuon Onshore Wind Energie in Amsterdam tätig. Man bekommt die Möglichkeit, die ganze Wertschöpfungskette in der Energiewirtschaft kennenzulernen und ein umfangreiches Netzwerk aufzubauen. Außerdem wichtig und interessant ist das sogenannte „Management-Training“,  das die Teilnehmer im Rahmen der Seminare bekommen.

Stichwort Work-Life-Balance: Auf wie viele Arbeitsstunden kommst du pro Woche?

Meines Erachtens ist die Work-Life-Balance sehr gut. Ich arbeite 37 Stunden pro Woche und habe 30 Urlaubstage pro Jahr.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei Vattenfall?

Vattenfall ist eine Firma, in der Diversität eine große Rolle spielt und in der Wissensaustausch gefördert wird.

Wie steht es mit dem Trainee-Gehalt?

Das Trainee-Gehalt ist sehr gut. Zusätzlich bekommen die Trainees ein Extra-Budget während der internationalen Einsätze.

Ist der Arbeitsvertrag auf die Dauer des Trainee-Programms bei Vattenfall befristet?

Der Arbeitsvertrag war befristet für ein Jahr, aber die unbefristete Übernahme nach dem Absolvieren des Trainee-Programms war vertraglich festgelegt.

Was war (bisher) dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Die Besichtigung der Offshore-Wind-Farm „Thanet“ in England mit 300MW Leistung. Und der Inhalt der internationalen Seminare.

Wie ging es für dich persönlich im Anschluss an das Trainee-Programm weiter?

Nach dem Trainee-Programm habe ich einen neuen, unbefristeten Vertrag bekommen und die ersten eigenen Projekte übernommen. Als Projektmanager in technischen Projekten besteht meine Tätigkeit aus Planungs- und Projektmanagement sowie kaufmännischen Tätigkeiten.

Obwohl die Energiewirtschaft in einer schwieriger Situation ist, gibt es gleichzeitig Chancen für die jungen Kollegen/-innen im Konzern, die Verantwortung übernehmen möchten. Oder anders gesagt:

„Love responsibility. Say: It is my duty, and mine alone, to save the earth. If it is not saved, then I alone am to blame.“ – Nikos Kazantzakis (1883 - 1957)


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