Trainee bei KPMG: Erfahrungen.

Von Bettina Wilde,

Magnus hat seinen Bachelor in East Asian Economics und seinen Master in International Management abgeschlossen und ist danach als Trainee Audit bei KPMG eingestiegen. Im Interview berichtet er vom Bewerbungsprozess und seinem abwechslungsreichen Arbeitsalltag und verrät seine persönlichen Highlights.

Hallo Magnus, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei KPMG ab?

Über die Karriere-Seite der KPMG habe ich die vollständigen Bewerbungsunterlagen eingereicht. Nach einigen Tagen erhielt ich eine telefonische Rückmeldung und wurde direkt zum Kennenlernen eingeladen. Das Bewerbungsgespräch fand in der Düsseldorfer Niederlassung mit den zuständigen Partnern und HR-Mitarbeitern statt. Circa zehn Tage nach dem Gespräch bekam ich bereits das Feedback und konnte mich über ein Angebot zum Start bei KPMG freuen.

Welche Tipps kannst du Bewerbern geben, die den Auswahlprozess noch vor sich haben?

Das Trainee-Programm ist sehr abwechslungsreich, weshalb es meiner Meinung nach besonders wichtig ist, immer offen, wissbegierig und empfänglich für Neues zu sein. Diese Motivation sollte im Anschreiben und auch im Bewerbungsgespräch zum Ausdruck kommen. Auch die Freude am Umgang mit Menschen ist eine Grundvoraussetzung für das Trainee-Programm bei KPMG. Neben seriösem Auftreten und der Fähigkeit, Herausforderungen mit Begeisterung anzugehen, ist gerade im Bewerbungsgespräch vor allem eins wichtig: authentisch sein und sich nicht verstellen! Wenn dann auch noch der Studienabschluss stimmt, steht einem Start bei KPMG nichts mehr im Wege!

Wie ist der grobe Ablauf deines Trainee-Programms bei KPMG?

Das Trainee-Programm ist auf 18 Monate angelegt und beginnt jeweils im Herbst. In der Regel starten Trainees in den ersten sechs Monaten bei Audit im Bereich Attestation, also in der klassischen Wirtschaftsprüfung. Meine zweite Station wird für die nächsten sechs Monate im Finance Advisory Team sein. Hier geht es eher um prüfungsnahe Beratung statt um klassische Wirtschaftsprüfung. Je nach Interesse ist im Rahmen des Trainee-Programms in Audit auch ein Aufenthalt im Bereich Governance & Assurance möglich. Danach kehren viele Trainees für weitere sechs Monate zum Bereich Attestation zurück, um ihre Erfahrungen noch zu vertiefen.

Wie sind Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Was mir sehr gefällt, ist, dass alle Trainees unabhängig von der Station, die sie gerade durchlaufen, einen Ansprechpartner und somit auch einen direkten Vorgesetzten haben. Für viele Trainees hat dieser Mentor erst mal eine organisatorische Funktion, da er oder sie oft in einer anderen Abteilung arbeitet. Regelmäßig, circa alle drei Monate, bekomme ich von meinem Mentor Feedback zu administrativen Dingen, Soft Skills und meiner allgemeinen Entwicklung. Inhaltliches Feedback bekomme ich direkt in den Projekten, an denen ich gerade arbeite.


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„Training-off-the-Job“ vs. „Training-on-the-Job“– Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?

Meinem Gefühl nach ist das Training-on-the-Job mit circa 80 Prozent vertreten. Damit ist das Trainee-Programm sehr praxisorientiert, fördert die Eigenverantwortung und bereitet die Trainees optimal auf den Arbeitsalltag nach dem Programm vor. Maßnahmen zum Training-off-the-Job – wie Weiterbildungen – hängen maßgeblich von der Eigeninitiative und den eigenen Entwicklungswünschen ab.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Arbeitsalltag bei KPMG?

Bisher habe ich nur den Bereich Attestation durchlaufen, in dem wir Trainees die Grundlagen der klassischen Jahres- und Konzernabschlussprüfung kennenlernen. Was man jedoch prüft, ist wiederum sehr vielseitig und abwechslungsreich. In der kurzen Zeit prüfte ich bisher diverse Positionen aus der Bilanz. Darüber hinaus kommt man regelmäßig mit Konzernabschlüssen und den dazugehörigen Konsolidierungen in Kontakt. Die Aufgaben hier sind dann nochmal etwas technischer und man lernt andere Inhalte als das reine Prüfen kennen.

Stichwort Work-Life-Balance: Auf wie viele Arbeitsstunden kommst du pro Woche?

Während der Busy Season arbeitet man auch als Trainee nicht in einem 9-to-5-Job, was mir gerade gut gefällt. Derzeit arbeite ich maximal 45 bis 50 Stunden pro Woche plus die Fahrzeiten. Fair und gut finde ich, dass Fahrtzeiten als Arbeitszeiten geregelt sind – und natürlich, dass jede geleistete Überstunde ausgeglichen wird. Im Bereich Attestation ist man viel unterwegs bei Mandanten vor Ort, meist im eigenen Bundesland oder teilweise auch deutschlandweit. Ich würde im Bereich Attestation die Reisetätigkeit auf circa 90 Prozent schätzen.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei KPMG?

Ich habe das Gefühl, in einem großen, wirklich international ausgerichteten Unternehmen zu sein. Dort wollte ich gerne hin und das finde ich top!

Ich empfinde die Atmosphäre als fordernd und angenehm zugleich – für junge Menschen, die viel lernen und gerne eine steile Entwicklungskurve sehen wollen, ist das Trainee-Programm bei KPMG perfekt!

Ist der Arbeitsvertrag auf die Dauer des Trainee-Programms befristet?

Alle Trainees bei KPMG erhalten von Anfang an einen unbefristeten Arbeitsvertrag und können so direkt im Anschluss an das Programm im Bereich ihrer Wahl bei KPMG durchstarten.

Was war (bisher) dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Neben den tollen Teams und den abwechslungsreichen Projekten, die einem immer wieder die Möglichkeit geben, über sich selbst hinauszuwachsen, habe ich besonders ein Event sehr genossen: die legendäre KPMG-Weihnachtsfeier! Traditionell findet an jedem KPMG-Standort eine Weihnachtsfeier in sehr festlichem Ambiente statt, zu der alle Mitarbeiter eingeladen sind. Tolles Essen, nette Kollegen und ein ausgelassener Abend haben die Weihnachtsfeier zu meinem ganz persönlichen Highlight gemacht!

Wie geht es für dich persönlich im Anschluss an das Trainee-Programm bei KPMG weiter?

Momentan konzentriere ich mich erstmal auf die nächste Station des Trainee-Programms, die vor mir liegt. Erst, wenn ich auch dort einen guten Einblick gewonnen habe, werde ich im Herbst 2018 entscheiden, mit welchen Schwertpunkten ich mich künftig weiterentwickeln möchte.


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