Trainee bei Jungheinrich: Erfahrungen.

Martin Kopystecki hat Internationales Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Hamburg-Harburg studiert und ist nach seinem Abschluss als IT-Trainee bei Jungheinrich eingestiegen. Im Interview berichtet er von seinen Erfahrungen im Auswahlprozess, seinem Arbeitsalltag und den vielversprechenden Zukunftsperspektiven bei einem der weltweit führenden Unternehmen der Intralogistik.

Hallo Martin, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle ab?

Ich habe mich direkt auf der Jungheinrich-Website auf eine Trainee-Stelle beworben. Nach einem Monat wurde ich zu einem Interview per Skype-Konferenz eingeladen. Es folgte kurz darauf ein persönliches Vorstellungsgespräch, bei dem ich eine kleine Präsentation über mich selbst halten sowie eine Aufgabe lösen sollte. Das Gespräch verlief sehr angenehm. Ich hatte den Eindruck, dass neben der Feststellung von fachlicher Kompetenz viel Wert darauf gelegt wurde, mich als Person besser kennenzulernen und einschätzen zu können. Kurz darauf kam die Zusage.

Welche Tipps kannst du Bewerbern geben, die den Auswahlprozess bei Jungheinrich noch vor sich haben?

Ich rate jedem Interessierten, sich vorab mit Jungheinrich als Unternehmen und dem Trainee-Programm zu beschäftigen. Dafür bietet Jungheinrich eine tolle Trainee-Website, auf der man aktuelle Trainees und Ex-Trainees sowie deren Werdegänge bei Jungheinrich kennenlernen kann. Dabei wird einem schnell klar, was bei Jungheinrich alles möglich ist. Eine solide Recherche hilft, sich selber und auch im Bewerbungsgespräch die Frage zu beantworten, warum man Trainee bei Jungheinrich sein möchte. Ich erlebe bei den Trainees ein besonders hohes Maß an Motivation und Leidenschaft. Hier ist – wenn nötig – jeder bereit, die Extra-Meile zu gehen. Auch Flexibilität sollte man mitbringen, denn der Name „International Graduate Program“ ist Programm. Jungheinrich erlebt aktuell ein starkes Wachstum. Viele neue Wege werden im Unternehmen erkundet, was zu einer Vielzahl innovativer Projekte führt. Hier gibt es für jeden motivierten Trainee die passende Aufgabe.

Wie ist der grobe Ablauf deines Trainee-Programms?

Das Programm dauert zwei Jahre. Nach einer Ankomm-Phase von sechs Monaten in meiner ersten Station habe ich alle drei bis vier Monate die Abteilungen gewechselt. Es gab mehrere mehrtägige Trainings zu Jungheinrich-Produkten sowie Hard- und Soft-Skills. Ich habe ausschließlich interessante Aufgaben erhalten. Meine Einsätze konnte ich aktiv mitgestalten. Die Einsatzorte sind dementsprechend sehr individuell. Ein Auslandseinsatz von mindestens drei Monaten ist fester Bestandteil des Programms. Das ist ja das Schöne am Trainee-Programm: Es ermöglicht, verschiedene Rollen und Abteilungen zu erproben und schnell ein Netzwerk im Unternehmen aufzubauen. Der perfekte Start!

Wie sind bei Jungheinrich Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Das Betreuungsangebot als Trainee bei Jungheinrich ist groß. Jedem Trainee wird ein „Career Sponsor“, ein „Mentor“ sowie ein „Buddy“ zur Seite gestellt. Der Career Sponsor ist eine Führungskraft aus dem Fachbereich des Trainees und gestaltet mit dem Trainee zusammen seinen Weg bei Jungheinrich. Der Mentor ist ebenso eine Führungskraft, die bei Bedarf als unabhängige Beratung dem Trainee zur Seite steht. Der Buddy ist ein Trainee des vorherigen Jahrgangs, der beim An- und Zurechtkommen, besonders bei den alltäglichen Fragen, die man so zu Beginn hat, unterstützt und Tipps gibt.

„Training-off-the-Job“ vs. „Training-on-the-Job“– Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?

Das Trainee-Programm bietet standardmäßig diverse Trainings zu Jungheinrich-Produkten sowie zur persönlichen Weiterentwicklung. In jeder Abteilung lernt man fachlich dazu und neue Kollegen kennen.

Jeder Trainee-Klasse – das sind alle Trainees, die zur selben Zeit starten – wird eine Aufgabe gestellt, die zusammen im Rahmen eines Projektes bearbeitet werden muss. Das Thema hat in der Regel hohe Aufmerksamkeit und Relevanz im Unternehmen. Dass die Trainees dann auch noch über den Globus verstreut sind, macht das Projekt besonders herausfordernd und lehrreich.


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Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Arbeitsalltag?

In jeder Abteilung bzw. bei jeder Station hat man einen „Assignment Manager“ an seiner Seite. Dieser findet gemeinsam mit dem Trainee eine passende Aufgabe. Ich habe in jeder meiner Stationen bisher verantwortungsvolle Aufgaben erhalten, die ich über mehrere Monate selbstverantwortlich bearbeitet habe. Manche Aufgaben hatten einen interdisziplinären Charakter, da ist man auf den Input und die Unterstützung von Kollegen angewiesen. Bei solchen Aufgaben lernt man besonders viel. Den großen Kopierschein wirst du als Trainee bei Jungheinrich zum Glück nicht machen.

Hast du deinen Auslandsaufenthalt schon absolviert?

Nein, mein Auslandseinsatz steht noch aus. Ich kann nur sagen: Das Angebot an Auslandseinsätzen ist groß und vielseitig.

Stichwort Work-Life-Balance: Auf wie viele Arbeitsstunden kommst du pro Woche?

Bei Jungheinrich herrscht eine gesunde Arbeitskultur. In den meisten Abteilungen gibt es eine Gleitzeit-Regelung. Als Trainee arbeite ich Durchschnitt circa 35 bis 40 Stunden pro Woche. Überstunden werden hier erfasst und bei Gelegenheit abgebaut. Jeder Mitarbeiter hat 30 Urlaubtage.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei Jungheinrich?

Der Kontakt zu den anderen Trainees wird durch gemeinsame Events und Trainings bzw. Seminare stark gefördert. Die Trainees arbeiten und erleben viel gemeinsam, und das schweißt zusammen. Solch ein Netzwerk ist unschätzbar wertvoll! Ich kenne in jeder Abteilung entweder selber jemanden persönlich oder einen Trainee, der dort für mich meine Anfragen auf kurzem Dienstweg platzieren kann.

In jeder Station, in der ich bisher gearbeitet habe, herrschte freundlicher und respektvoller Umgang. Das Motto „Mach man!“ wird hier gelebt. Da Jungheinrich aktuell stark wächst, gibt es viele neue, junge Mitarbeiter. Zusammen mit erfahrenen Kollegen bietet das eine ideale Mischung und tolle Arbeitsatmosphäre.

Wie steht es mit dem Trainee-Gehalt?

Das Gehalt ist angemessen und übersteigt das durchschnittliche Gehalt von Direkt-Berufseinsteigern mit vergleichbaren Qualifikationsanforderungen.

Ist der Arbeitsvertrag auf die Dauer des Trainee-Programms bei Jungheinrich befristet?

Ein Trainee bei Jungheinrich wird direkt mit unbefristetem Arbeitsverhältnis eingestellt. Die Einstellung und Ausbildung von Trainees ist bei Jungheinrich eine strategische Entscheidung. Das Unternehmen sieht Trainees als High Potentials an und investiert auch ordentlich in deren Entwicklung. Da ist es selbsterklärend, dass das Unternehmen den Trainees auch nach Abschluss des Programms eine Einstellung bieten möchte. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit ist bei Jungheinrich mit circa zwölf Jahren sehr hoch. Wer hier ankommt, der will auch bleiben.

Was war (bisher) dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Das ist schwer zu sagen. Beeindruckend fand ich, als der Geschäftsführer Herr Frey höchstpersönlich die Trainees in kleiner Runde zu einem lockeren Gespräch eingeladen hat, mit der Intention, sich Impulse und Vorschläge von uns abzuholen. Das größte Highlight ist für mich wohl das Vertrauen, das mir bisher in jeder Abteilung entgegengebracht wurde, indem ich verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen und selbstständig bearbeiten bzw. lösen konnte. Man kriegt den notwendigen Freiraum, um zu zeigen, was in einem steckt.

Wie geht es für dich persönlich im Anschluss an das Trainee-Programm bei Jungheinrich weiter?

Das steht noch nicht final fest, da es jetzt schon mehrere Möglichkeiten bzw. Angebote gibt und sich eventuell noch weitere ergeben werden mit dem Einsatz in weiteren Stationen. Das ist ja das Schöne am Trainee-Programm: Mann kann sich erst orientieren und gegenseitig kennenlernen. Wo man am Ende landet, das ergibt sich dann meist ganz von selbst.


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