Erfahrung als Trainee: REMONDIS

Frederic Schreiber, 25, hat Wirtschaftswissenschaften an der TU Dortmund mit dem Schwerpunkt Management und Organisation studiert, bevor er als Trainee bei REMONDIS eingestiegen ist. Wie flexibel der Berufseinstieg dort gestaltet ist, durfte er erfahren, indem er die Möglichkeit bekam, bereits nach zwölf statt 18 Monaten das Trainee-Programm zu beenden und direkt fest in seine Wunschabteilung zu wechseln. Im Interview mit TRAINEE-GEFLÜSTER spricht er über seine Aufgaben und das Gehalt während des Trainee-Programms und verrät, wie es um die Work-Life-Balance bei einem der weltweit größten Dienstleister für Recycling, Service und Wasser bestellt ist.

Was für ein Trainee-Programm hast du bei REMONDIS absolviert?

Ich habe das Trainee-Programm Rechnungswesen/Controlling absolviert.

Wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei REMONDIS ab?

Ich habe mich online über das Karriereportal beworben. Kurze Zeit später fand die Unternehmenskontaktmesse konaktiva statt, bei der ich mich zusätzlich für ein Einzelgespräch bei REMONDIS beworben hatte. Dazu wurde ich dann auch eingeladen und habe so die Gelegenheit bekommen, ein erstes unverbindliches Kennenlerngespräch zu führen. Dabei konnte Ich mich selbst vorstellen und habe außerdem nochmal ein besseres Bild von REMONDIS bekommen.

Es folgten zwei Vorstellungsgespräche, in denen ich hauptsächlich Fachfragen beantwortet, Kennzahlen erklärt und kleine Fallstudien gelöst habe.

Der gesamte Auswahlprozess hat insgesamt zwei bis drei Monate gedauert, wobei der Kontakt anfangs in größeren Abständen stattgefunden hat – später ging alles sehr zügig.

Welche Tipps kannst du Bewerbern geben, die den Auswahlprozess noch vor sich haben?

Wenn man mich fragt, kommt es im Bewerbungsgespräch bei REMONDIS in erster Linie darauf an, sich innerhalb seines Fachgebietes gut vorzubereiten. Für mein Trainee-Programm bedeutet das zum Beispiel sicher in puncto Kennzahlen zu sein. Man sollte also wissen und verstehen, wovon man spricht – nur so kann man auch bei unerwarteten Fragen flexibel und souverän reagieren.

Neben den fachlichen Kompetenzen wird auch überprüft, ob man zu REMONDIS passt. Dabei kommt es dann auch auf die persönlichen und sozialen Kompetenzen an.

Wie ist der grobe Ablauf deines Trainee-Programms bei REMONDIS?

Die reguläre Dauer des Trainee-Programms beträgt 18 Monate und umfasst Stationen im Konzernrechnungswesen, im Controlling, in der Finanzierung, der M&A-Abteilung sowie der Niederlassung vor Ort. Zu Beginn des Trainee-Programms fanden zwei Einführungswochen statt, in denen auch Seminare zu verschiedenen Themen abgehalten wurden. Gleichzeitig habe ich meine Kollegen, REMONDIS sowie die Standorte besser kennenlernen können. Zwei weitere Seminare, die der Entwicklung der Soft Skills dienten, fanden im weiteren Verlauf des Trainee-Programms statt.

Außerdem wurde bereits im Vorfeld des Trainee-Programms besprochen, dass REMONDIS bereit ist, den Ablauf des gesamten Programms flexibel zu gestalten und nach eigenen Wünschen anzupassen – wenn eine Station gut gefällt, dann kann man die Reihenfolge wie auch die Dauer anpassen. So war das auch bei mir: Bereits nach zwölf Monaten habe ich das Trainee-Programm vorzeitig beendet und konnte in meiner Wunschabteilung einsteigen.

Wie sind bei REMONDIS Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Der Umgang mit Themen wie Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch Vorgesetze unterscheidet sich bei REMONDIS von Abteilung zu Abteilung. Meistens gibt es zu Beginn einer jeden Station eine kurze Vorstellungsrunde, um die gesamte Abteilung kennenzulernen. Feedback ist in manchen Abteilungen als klassisches Feedbackgespräch organisiert, in anderen bekommt man während des Arbeitsalltages immer wieder kurze Rückmeldungen. Grundsätzlich kann man bei Problemen oder Fragen zu jedem Team- oder Abteilungsleiter gehen. Dort findet man immer ein offenes Ohr.

„Training-off-the-job“ vs. „Training-on-the-job“ – Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?

Im praxisorientierten Trainee-Programm findet hauptsächlich ein Training-on-the-job statt. Die beiden Einführungswochen zu Beginn des Programms sowie zwei weitere Seminare haben theoretischen Input geliefert.

Was waren deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Arbeitsalltag während deines Trainee-Programms?

Meine wesentlichen Aufgaben haben sich je nach Abteilung unterschieden. Einerseits habe ich den Prozess im operativen Tagesgeschäft unterstützt und andererseits habe ich zusätzlich auch eigene Projekte und Aufgaben bekommen, die ich selbstverantwortlich bearbeiten konnte. In der Regel habe ich meine Aufgaben von dem Team- bzw. Abteilungsleiter bekommen, sodass ich einen direkten Kontakt zu den Führungskräften von REMONDIS hatte und dadurch den Vorteil, ein unmittelbares und direktes Feedback zu bekommen. Auf jeden Fall hatte ich immer genügend Handlungsspielraum und wurde schon in meiner Trainee-Zeit als vollwertiges Teammitglied angenommen.

Stichwort Work-Life-Balance: Auf wie viele Arbeitsstunden kommst du pro Woche?

Die geplante Arbeitszeit beträgt 38 bis 40 Stunden in der Woche. Natürlich kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass etwas mehr auf der Agenda steht – da kann es schon mal später werden. Die Regelung der Vertrauensarbeitszeit gibt mir jedoch auch viel Flexibilität.

Wie die Direkteinsteiger haben auch Trainees branchenübliche 25 Urlaubstage im Jahr. Mit jedem Jahr kommt ein Urlaubstag hinzu, bis man bei 30 Urlaubstagen angelangt ist.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei REMONDIS?

Bei REMONDIS wird überwiegend eine „Hands-on-Mentalität“ gelebt. Aktives Engagement und Handlungsorientierung sind sehr gern gesehen. Der Kontakt mit Kollegen ist natürlich je nach Einzelfall unterschiedlich. Mit einigen Kollegen unterhält man sich auch mal über private Angelegenheiten, mit anderen bleibt es auf der beruflichen Ebene. Aufgrund der flachen Hierarchien hat man direkten Kontakt zu den Entscheidungsträgern, sodass man auch als Trainee direkten Kontakt zu den REMONDIS-Vorständen bekommt.

Wie steht es mit dem Trainee-Gehalt bei REMONDIS?

Das Gehalt bei REMONDIS ist branchenüblich – für mich jedoch nicht der ausschlaggebende Punkt, weshalb ich mich für dieses Unternehmen entschieden habe. Neben der Vertrauensarbeitszeit und einem unbefristetem Arbeitsvertrag bietet REMONDIS die Möglichkeit, verschiedene Geschäftsmodelle und Branchen innerhalb eines Unternehmens kennenzulernen. Am meisten schätze ich bei REMONDIS die Flexibilität, die mir in vielen Bereichen immer wieder begegnet. Am Ende war für mich das Gesamtpaket ausschlaggebend, und das passt bei REMONDIS.

Ist der Arbeitsvertrag auf die Dauer des Trainee-Programms befristet?

Nein, der Arbeitsvertrag ist nicht auf die Dauer des Trainee-Programms befristet. Man wird direkt unbefristet eingestellt.

Was war (bisher) dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Mein persönliches Highlight war die zweiwöchige „Klassenfahrt“ mit anderen Trainees gleich zu Beginn des Programms. Es war spannend, die anderen Trainees und die unterschiedlichen Standorte und Geschäftsbereiche von REMONDIS kennenzulernen. Erst so habe ich ein Bewusstsein über die tatsächliche Vielfalt in unserer Unternehmensgruppe bekommen.

Wie geht es für dich persönlich jetzt nach dem Trainee-Programm bei REMONDIS weiter?

Wie gesagt wurde ich als Mitarbeiter in der M&A-Abteilung übernommen. Dort habe ich nun die Gelegenheit, meiner bisherigen Ausbildung den nötigen Feinschliff zu verleihen, um dann den nächsten Schritt auf der Karriereleiter vorzunehmen. 

>> Mehr Informationen zum Berufseinstieg bei REMONDIS

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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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