Trainee-Programm bei Johnson Controls: Einblicke vom Arbeitgeber

Trainee-Programm bei Johnson Controls: Einblicke vom Arbeitgeber

Karsten Peitmann ist Director HR Europe der Produktgruppe Metals & Mechanisms von Johnson Controls Automotive Seating. Im Gespräch mit TRAINEE-GEFLÜSTER legt er unter anderem dar, was die zukünftige Trainee-Generation im neuen „Manufacturing Leadership Program“ erwartet, welche Qualifikationen Bewerber mitbringen sollten, und wie die langfristigen Perspektiven bei dem weltweit operierenden Industrieunternehmen mit Kerngeschäftsfeldern in der Automobil-, Gebäude- und Batteriebranche aussehen.

Herr Peitmann, welche Trainee-Programme bietet Johnson Controls an?

Johnson Controls bietet verschiedene Programme an. Unser Trainee-Programm heißt Manufacturing Leadership Program. Dort geht es darum, Hochschulabsolventen auf zukünftige Führungspositionen bei Johnson Controls im Bereich Operations vorzubereiten. Unser Ziel ist es, jedes Jahr fünf Trainee-Stellen zu besetzen.
 

An wen richten sich die Trainee-Programme von Johnson Controls?

Für das Manufacturing Leadership Program suchen wir konkret Absolventen technischer Studiengänge mit einer Schwerpunktausrichtung auf Automotive, Produktion, Fertigungsplanung und -technik, Logistik, Qualität, Entwicklung sowie technischer Betriebswirtschaft.

Wie sollte es um die Soft Skills der Bewerber bestellt sein?

Sehr wichtig ist für uns eine „Hands-on“-Mentalität. Wir suchen eine gelungene Mischung aus fachlicher Expertise und der pragmatischen Umsetzung im Alltag, gepaart mit einem entsprechenden Einsatzwillen, Interesse und einer sehr guten Kommunikationsfähigkeit.

Gibt es bei Johnson Controls bestimmte Bewerbungsfristen und feste Starttermine?

Das „Manufacturing Leadership Program“ startet jedes Jahr am 1. Oktober. Die Auswahl hierfür beginnt in der Regel im März oder April, daher sollten die Bewerber ihre Unterlagen entsprechend frühzeitig einreichen.

Was passiert nach der Durchsicht der Bewerbungsunterlagen, wie läuft bei Johnson Controls der Auswahlprozess für die Besetzung der Trainee-Stellen ab?

Wir werden sowohl persönliche Interviews als auch ein Assessment Center durchführen, um neben dem technischen Verständnis auch das „personal fit“, also die individuelle Eignung im Unternehmen herauszufinden. Durch die Teilnahme mehrerer am Auswahlprozess beteiligter Personen ist hierbei die Objektivität sichergestellt.

Was erwarten Sie von den Bewerbern im persönlichen Kontakt während des Auswahlprozesses?

Wir wünschen uns „das gewisse Etwas“. Das muss nicht unbedingt ein tiefes technisches Detailverständnis sein. Wir lassen uns beispielsweise gerne durch ein positives, offenes Auftreten überzeugen.

Angenommen man erhält als Bewerber eine Zusage: Was erwartet mich dann, wie ist das Manufacturing Leadership Program von Johnson Controls aufgebaut?

Das Trainee-Programm ist insgesamt auf 24 Monate ausgelegt. Hierbei durchlaufen die Trainees verschiedene mehrmonatige Trainingsblöcke in unterschiedlichen Bereichen wie beispielsweise Fertigung, Manufacturing Engineering, Logistik und Qualitätswesen.

Und das immer an einem Ort?

Keineswegs. Die Module durchlaufen sie an verschiedenen Standorten, unter anderem auch im europäischen Ausland. Hinzu kommen unterschiedliche Schulungsmodule, die sowohl fachlicher Natur als auch im Bereich Leadership-Skills angesiedelt sind. 

Warum haben Sie sich bei der Planung des Trainee-Programms für die Integration eines Auslandsaufenthalts entschieden?

Ein solcher Auslandsaufenthalt ist von großer Bedeutung in einem weltweit tätigen Unternehmen: Er bringt nicht nur Kenntnisse verschiedener Prozesse, sondern fördert ebenso das interkulturelle Verständnis in einem weltweit tätigen Unternehmen sowie die englischen Sprachkenntnisse. Die Organisation der Trainingsmodule sowie des Aufenthaltes an sich übernimmt komplett das Unternehmen.

Können Sie eine Einschätzung geben, wie es um die Gewichtung von Theorie und Praxis steht, zum Verhältnis zwischen „Training-on-the-Job“ und „Training-off-the-Job“?

Die praktische Ausbildung nimmt etwa 90 Prozent der Zeit ein. Dies ist für uns ausschlaggebend, um die Trainees einerseits praxisnah auf eine spätere Führungsaufgabe vorzubereiten. Andererseits können wir so schon während des Programmes die Akzeptanz der Trainees durch die Arbeitskollegen sicherstellen. 

Wie regeln Sie bei Johnson Controls die Einarbeitung und Betreuung der Trainees durch die Vorgesetzten?

Jeder Trainee hat einen festen Mentor aus dem Top-Führungsteam der Produktgruppe Metals & Mechanisms. Dieser steht ihm während der gesamten Laufzeit des Programmes für Fragen zur Verfügung und verpflichtet sich selbst dazu, dass „sein“ Trainee die bestmögliche Ausbildung erhält. 

Wie steht es mit dem Trainee-Gehalt bei Johnson Controls?

Die Trainees bekommen vom ersten Monat an das volle Einstiegsgehalt eines Ingenieurs im Bereich Operations.

Und welche Positionen besetzen die Trainees nach Beendigung des Programms?

Nach Abschluss des Programmes ist das klare Ziel, eine erste Managementposition oder Projektverantwortung zu besetzen. Anschließend lautet das mittelfristige Ziel, eine Position auf der ersten Führungsebene eines Produktionswerkes (z.B. Leiter Produktion, Leiter Logistik etc.) oder in der zentralen Fachabteilung (z.B. Fertigungsplanung) einzunehmen. Das klar gesetzte Ziel dieses Trainee-Programmes lautet für uns: schon heute die Werkleiter von morgen finden.

>> Hier gibt es weitere Informationen für Bewerber zum Einstieg als Trainee bei Johnson Controls

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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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