Online Reputation für die Karriere immer wichtiger

Google, 123 People, Yasni, Facebook, LinkedIn, Twitter – für  Personaler gibt es heute viele Wege, einen zukünftigen Trainee über die eigentliche Bewerbung hinaus auf seine Tauglichkeit und seine sozialen Kompetenzen zu durchleuchten. Deshalb sollte man sich vor allem in der Bewerbungszeit mit seinem Ruf im Internet auseinandersetzen. Eine gute Online Reputation bedeutet dabei nicht, im Internet unsichtbar zu sein, sondern vorausschauend und initiativ am eigenen “Digitalen Ruf” zu arbeiten und diesen positiv zu beeinflussen.

Nichts veröffentlichen ist auch nicht richtig

Online Reputation, ist das Ansehen oder der Ruf, den eine Person im Internet genießt. Der Ruf wird vor allem durch die Suchergebnisse bei Google ermittelt. Wie viel man im Internet von sich preisgeben möchte, entscheidet in erster Linie jeder selbst. Gar keine Informationen über die eigene Person im Netz zu veröffentlichen ist aber meistens nicht der richtige Weg. Es ist gut möglich, dass der Personaler im Bewerbungsgespräch fragt, warum man nichts unter dem Namen des Bewerbers findet. Denn wenn sich ein Personaler die Mühe macht, im Internet nach Infos zu suchen, möchte er auch etwas finden.  Außerdem gilt: Nur weil jemand selbst nichts veröffentlicht hat, bedeutet das nicht zwangsweise, dass man nichts über ihn findet. Dritte können jederzeit – ob unbedarft oder böswillig – Informationen oder private Fotos des Bewerbers ins Netz stellen.

Pro-aktiv am eigenen Online-Ruf arbeiten

Hinzu kommt, dass vielen Internetnutzern gar nicht bewusst ist, welche Informationen alles gespeichert werden. Ein Beispiel: Die sogenannten Wunschlisten, die man bei Amazon anlegen kann, lassen sich ganz einfach bei Google finden. Was kann man also tun – hoffen, dass nie etwas Negatives bei Google auftaucht? Gute Online Reputation bedeutet, selbst pro-aktiv am eigenen Ruf zu arbeiten. Dazu gehört zunächst, regelmäßig seinen eigenen Namen zu googeln. Darüber hinaus kann man seinen Namen mit Hilfe von Google-Alerts abonnieren. Künftig erhält man sofort eine Mitteilung, wenn ein neues Suchergebnis mit dem eigenen Namen bei Google auftaucht.

Bei Verleumdungen schnell reagieren

Hintere Google-Suchergebnisse sind kaum noch relevant. Die wichtigsten Hits sind die ersten 10 Treffer. Finden sich dort negative Suchergebnisse, sollte der Bewerber schnell reagieren. Der erste Schritt ist eine Kontaktaufnahme mit der entsprechenden Seite. Viele Betreiber nehmen Informationen aus dem Netz, wenn es sich dabei um Verleumdungen oder urheberrechtlich geschützte Informationen handelt (also beispielsweise Privatfotos). Wenn das nicht möglich ist, kann man einen professionellen Dienstleister für Online Reputation Management einschalten, zum Beispiel  Reputation Defender. In jedem Fall kann man jedoch immer eigene positive Einträge erstellen, mit denen man negative Treffer nach hinten verdrängen kann.

Mit sozialen Profilen Persönlichkeit darstellen

In Social Communities wie Xing, Facebook, Twitter oder LinkedIn kann der Trainee Profile erstellen und diese dann anschließend innerhalb der sozialen Netzwerke gezielt verlinken. Dem Personaler bietet er so ausgewählte Informationen an. Vor allem das Business-Netzwerk Xing und der Kurznachrichtendienst Twitter können genutzt werden, um den eigenen Werdegang, Kompetenzen und Interessen positiv darzustellen. Die Königsform der guten Online Reputation ist ein eigener Blog oder eine eigene Website. Hochwertige Inhalte und seriöse Seiten werden von Suchmaschinen wie Google in der Regel weit vorne gerankt.

Lies auch das Interview mit PR-Experte Klaus Eck zum Thema Online Reputation Management.

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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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