Lernkurve im Trainee-Programm: Was bringt dir das alles?

Vom ersten Tag mittendrin sein, statt nur dabei?  Ein Trainee-Programm ist oftmals ein Sprung ins kalte Wasser – doch gerade die steilen Lernkurven machen die Arbeit erst richtig spannend. Doch wie genau werden diese Lernkurven als Trainee gefördert?

1. Berufliche Orientierung

Du hast dein Studium erfolgreich absolviert, verfügst über verschiedenste fachliche Kenntnisse und bist du dir trotzdem unsicher, in welchem Bereich oder Abteilung du nun arbeiten möchtest. Dann ist ein Trainee-Programm eine bessere Wahl als der Direkteinstieg, denn deine feste Position stellt sich hierbei oft erst während des Programms heraus. Du hast also als Trainee genügend Zeit, dich beruflich zu orientieren und dann deinen Arbeitsplatz individuell zu gestalten. Dabei lernst du nicht nur das Jobumfeld und seine Aufgaben besser kennen, sondern auch deine persönlichen Stärken und Schwächen.

2. Training-on-the-job

Im Training-on-the-job lernst du direkt am Arbeitsplatz. Was das heißt? Dass du als Trainee direkt Aufgaben und Projekte übernimmst, also „learning by doing“. Gegenüber dem Training-off-the-job hat das den Vorteil, dass du die Theorie nicht erst in die Praxis überträgst, sondern direkt durch deine Tätigkeit lernst. Dabei steht dir natürlich immer ein erfahrener Mentor zur Seite. Durch die direkte Anwendung wächst du schnell in deine zukünftige Position nach dem Trainee-Programm hinein.

3. Training-off-the-job

In den meisten Trainee-Programmen werden vielfältige Schulungen und Seminare angeboten, mit deren Hilfe du deine fachlichen und deine Soft Skills erweiterst. Die Trainings können dabei die unterschiedlichsten Inhalte haben – von Konfliktmanagement über Präsentationskills bis hin zu der Funktionsweise neuer Tools. Oder du frischt deine Fremdsprachenkenntnisse auf, um für den Auslandseinsatz während des Trainee-Programms bestens vorbereitet zu sein. Durch Fallstudien, Rollenspiele und Gruppenarbeit erweiterst du also dein Know-how und bekommst neue Lösungswege für deinen Arbeitsplatz mit auf den Weg.

Durch die Kombination von Training und persönlicher Weiterbildung werden demnach Selbstvertrauen mit einer verstärkten Eigenständigkeit im Job kombiniert. Idealerweise nimmst du also die Kenntnisse aus dem Training-off-the-job mit zum Training-on-the-job.    

4. Rotation durch Abteilungen

Die Job-Rotation ist ein klassisches Mittel, um die Trainees zum Allround-Talent auszubilden. So lernst du das Unternehmen über Abteilungen hinweg kennen und verstehst komplexe Aufgaben schneller. Das verbessert nicht nur die Zusammenarbeit, sondern du berücksichtigst bei zukünftigen Entscheidungen auch immer die Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen.

5. Networking

Während des Trainee-Programms wirst du viele neue Leute kennenlernen, oft auch aus anderen Abteilungen. Ganz gleich ob Trainee-Einführungswoche, Teambuilding-Event oder inoffizielles Trainee-Treffen – jede Möglichkeit zum Networken solltest du als Chance sehen, dein berufliches Netzwerk auszubauen. Auf diese Weise lernst du nicht nur viel über das Unternehmen, sondern kannst auch viel von den Erfahrungen anderer lernen.

Über den Autor

Marie-Luise Peters
Marie-Luise Peters
Seit 2016 schreibt Marie für TRAINEE-GEFLÜSTER und hilft Studenten und Absolventen Schritt für Schritt, Fuß in der Berufswelt zu fassen.

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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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