Erfahrung als Trainee bei KiK: Insider-Interview

Alexandra Kratzer (25) hat Ihr Studium an der LDT Nagold als Textile Betriebswirtin abgeschlossen. Anschließend gelang ihr der Berufseinstieg als Trainee bei KiK. Im Interview mit  Trainee-Gefluester.de spricht sie über ihre Erfahrungen im Auswahlprozess, ihren Arbeitsalltag und die Arbeitsatmosphäre bei dem Textil-Discounter.

Hallo Alexandra, was für ein Trainee-Programm absolvierst Du bei KiK?

Ich absolviere bei KiK das Trainee-Programm mit den Schwerpunkten Einkauf, Bekleidungstechnik und Produktmanagement.

Wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei KiK ab?

KiK hat bereits kurz nach meiner Online-Bewerbung schriftlich per Brief geantwortet und mich zum Vorstellungsgespräch und einem Probearbeitstag eingeladen. Die Atmosphäre war sehr angenehm, ich habe mich sofort willkommen gefühlt. Die Zusage für das Trainee-Programm habe ich direkt am Tag nach meiner Probearbeit telefonisch von der Abteilungsleitung der Personalentwicklung erhalten.

Welche Tipps kannst Du zukünftigen Bewerbern für die Trainee-Stelle geben?

Das ist pauschal schwer zu beantworten, da es immer auf die Anforderungen der jeweiligen Abteilung und deren Leitung ankommt. Es sollte fachlich, aber auch menschlich passen. Positives Auftreten, motivierte Arbeitshaltung und Interesse am Unternehmen würde ich allerdings immer voraussetzen.

Wie ist der grobe Ablauf Deines Trainee-Programms bei KiK?

Das Trainee-Programm dauert ein Jahr. Die Ausbildung startet direkt mit einer Einarbeitung in den Filialen, um das Sortiment und die KiK-Kundschaft besser kennenzulernen. Danach hat man die Möglichkeit, in die verschiedenen Abteilungen der Zentrale Einblicke zu erhalten. So werden interne Betriebsabläufe und Zusammenhänge zwischen den Bereichen wie Lager, Qualitätssicherung, Controlling etc. leichter ersichtlich. Falls es sich zeitlich und organisatorisch einrichten lässt, hat man auch die Möglichkeit, Einblicke in bestimmte Abteilungen zu erhalten, selbst wenn diese theoretisch nicht Bestandteil des Ausbildungsplans sind.

In meiner Abteilung war ich zu Beginn im kaufmännischem Bereich - „purchase“ - tätig. Allerdings hat mich der Bereich „Bekleidungstechnik“ von Anfang an mehr interessiert. Mit diesem Wissen wurde ich von der Abteilungsleitung auch dorthin versetzt und bekam erneut die Möglichkeit, mein Trainee-Programm individuell nach meinen Interessen zu gestalten. Zum Ende meines Programms bin ich dann auf eigenen Wunsch ins Produktmanagement gewechselt.

Die Ausbildung findet hauptsächlich in der jeweiligen Abteilung in der Europazentrale von KiK in Bönen statt. Je nach Bereich kann es auch sein, dass der Einsatzbereich auch einmal außerhalb der Zentrale liegt, zum Beispiel bei Filialbesuchen.

Wie sind bei KiK Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Ich wurde von meiner direkten Tischgruppe betreut und eingearbeitet. Es stand mir je nach Aufgabenbereich immer ein Kollege als Ansprechpartner zur Verfügung. Als Trainee bekommt man zudem einen "Paten“ aus der Personalabteilung zugeteilt, der stetiger Ansprechpartner außerhalb der Abteilung ist. Mit ihm führt man auch das erste Feedbackgespräch gegen Ende der Probezeit. Er steht bei eventuellen Fragen oder Problemen jederzeit als Ratgeber zur Verfügung.

Weitere Feedbackgespräche werden mit den direkten Kollegen geführt, die das Arbeiten und Verhalten des Trainees am Besten beurteilen können. Zusätzlich finden mindestens zwei Gespräche mit der zuständigen Abteilungsleitung statt, eines am Ende der Probezeit sowie ein Übernahmegespräch am Ende des Programms. Je nach Bedarf werden noch zusätzliche Termine vereinbart. Man wird als Mitarbeiter ernst genommen und hat aus meiner Sicht immer die Möglichkeit Feedback einzufordern.

Wie ist das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis in der Ausbildung?

Mein Trainee-Programm war sehr praxisorientiert. Theoretisch Erlerntes wurde sofort praktisch umgesetzt. Bei Bedarf wird man natürlich auch ausführlicher in bestimmte Themengebiete eingelernt. Je fortgeschrittener das Programm, desto weitreichender und eigenständiger ist der praktische Tätigkeitsbereich.

KiK bietet den Trainees je nach Bedarf und Qualifikation verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten, beispielsweise Sprachkurse oder MS-Office-Schulungen. Zudem fördert das Unternehmen den Besuch von VHS-Kursen, egal aus welchem Interessensgebiet.

Wie empfindest Du die Arbeitsatmosphäre bei KiK?

Ich habe mich in meiner Abteilung von Anfang an sehr wohl gefühlt. Das Arbeitsklima empfinde ich als sehr kollegial und freundschaftlich. Das bezieht sich vor allem auf meine bisherigen Tischgruppen. Im Vergleich zu vielen ehemaligen Kommilitonen, die für andere Unternehmen arbeiten, kann ich von mir behaupten, wirklich Glück mit meinen Kollegen zu haben.

Was waren Dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Das waren die Messebesuche, die ich für das Produktmanagement–Team tätigen durfte, unter anderem auf der Pitti Filat und der Bread & Butter.

Ist der Arbeitsvertrag auf die Dauer des Trainee-Programms befristet?

Ja, ist er. Wie in jedem Unternehmen hängt die Chance auf eine Übernahme stark von der Eignung und Motivation des Trainees ab, aber grundsätzlich sind die Chancen dafür sehr gut. Das Unternehmen expandiert stetig und ist immer auf der Suche nach guten Arbeitnehmern.

Wie ging es für Dich persönlich im Anschluss an das Trainee-Programm bei KiK weiter?

Ich bekam eine Festanstellung in meinem Wunschbereich „Produktmanagement“ als Assistenz des Produktmanagements. Ein Unternehmenswechsel kommt für mich im Moment absolut nicht infrage, da ich mich bei KiK ausgesprochen wohlfühle.

>> Aktuelle Stellenangebote sowie weitere Infos zum Einstieg als Trainee bei KiK

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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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