Erfahrung als Trainee: SKS Group

Erfahrung als Trainee: SKS Group

Kirsten Runewitz hat ihren Bachelor in Wirtschaftsmathematik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena abgeschlossen und ist danach als Trainee Operations & Services bei der SKS Group eingestiegen. Im Interview mit TRAINEE-GEFLÜSTER berichtet sie vom Auswahlverfahren und ihrem Arbeitsalltag, verrät, wie es um das Trainee-Gehalt bestellt ist, und schwärmt von der Arbeitsatmosphäre bei einer der führenden mittelständischen Beratungsgesellschaften Deutschlands.

Hallo Kirsten, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei der SKS Group ab?

Im Juni habe ich mich per E-Mail bei der ib-bank-system GmbH/SKS Solutions auf die Stelle als Trainee in der IT- und Fachberatung beworben. Daraufhin wurde ich zu einem Assessment Center eingeladen, das im Oktober stattfand.

Insgesamt gab es noch acht weitere Bewerber, die an diesem Tag eingeladen waren. Das Ganze hat ungefähr acht Stunden gedauert. Zugegen waren außerdem die Abteilungsleiter, der Geschäftsführer, die Personalerin und Organisatorin des Trainee-Programmes sowie eine weitere Kollegin.

Zunächst wurden das Unternehmen und das Trainee-Programm vorgestellt, dann die anwesenden Kollegen. Danach folgte die zehnminütige Selbstpräsentation. Diese wurde bereits in der Einladung zum Assessment-Center angekündigt, sodass man sich darauf vorbereiten konnte. Nach jedem Vortrag wurden noch Fragen von den Abteilungsleitern gestellt, zum Beispiel zur Abschlussarbeit oder zu Besonderheiten im Lebenslauf.

Anschließend gab es ein paar Tests. Dazu zählten unter anderem eine Postkorbübung und ein Wissenstest zu Allgemeinwissen sowie zu fachlichen und unternehmensbezogenen Fragen. Danach gab es noch eine Aufgabe zu Herangehensweisen und eine Gruppenübung. Dafür mussten wir uns Rollen zuweisen und in 30 Minuten ein Gespräch mit Lösungsansatz erarbeiten. Anschließend wurde die Aufgabe vor den Abteilungsleitern und Mitarbeitern als Rollenspiel präsentiert.

Ich habe mich persönlich die ganze Zeit sehr wohl gefühlt, weil die Atmosphäre auch sehr angenehm war. Klar war ich auch nervös, aber nicht sehr, weil alles gestimmt hat.

Etwa zwei Wochen später bekam ich einen Anruf, dass meine heutige Chefin Interesse an mir hat und mich gerne nochmal persönlich sprechen möchte. Leider war dies nicht möglich und so wurde das Gespräch telefonisch geführt. In circa 30 Minuten wurden nur noch einige Eckdaten geklärt, wie offene Fragen oder ob man sich bestimmte Tätigkeiten vorstellen kann.

Nach diesem Gespräch hat es nicht mehr lange gedauert, bis ich die Zusage hatte. Ein paar Wochen danach war der Vertrag unterschrieben.

Welche Tipps kannst du Bewerbern geben, die den Auswahlprozess noch vor sich haben?

Versucht, gelassen zu bleiben und euch authentisch darzustellen. Konzentriert euch nicht auf „Was wollen die hören"“ sondern auf „Was kann ich, wer bin ich und warum bin ich für die Firma und die Stelle geeignet“.

Wenn ihr im Assessment Center Gelegenheit habt, zwischendurch mit den Mitarbeitern oder den Chefs zu reden und Fragen zu stellen, dann tut das ruhig. Oder stellt euch dazu, wenn es andere tun, vielleicht nehmt ihr dabei etwas mit. Es hilft auch, Kontakt zu den Mitbewerbern und vielleicht künftigen Kollegen aufzunehmen – das nimmt die Nervosität und den Druck ein wenig.

Wie ist der grobe Ablauf deines Trainee-Programms bei der SKS Group?

Das Programm geht ein Jahr. Zu Beginn startet man mit vielen Schulungen. Zum großen Teil werden diese von erfahrenen Mitarbeitern mit Expertenwissen im jeweiligen Bereich gehalten. Es gibt aber auch Schulungen, die von externen Dienstleistern gehalten werden. Inhalte sind fachliche Themen wie SAP-Module, Bankenwissen oder der Aufbau und die Stärkung von Soft Skills wie Kommunikations- und Präsentationsstärke oder der Umgang mit dem Kunden.

Zu einigen Schulungen gibt es sogenannt Reviews. Dort präsentiert man Lösungen zu zuvor gestellten Aufgaben und wird für die Lösung und die Präsentation bewertet.

Zwischendurch hat man auch mal Zeit, die Schulungen intensiv nachzuarbeiten. Außerdem bekommt man immer mal wieder kleinere Aufgaben von Kollegen. Es kann auch passieren, dass man schon recht früh in Projekte integriert wird, um praxisnah zu lernen.

Prinzipiell ist man einem Fachbereich zugeordnet, aber auch mal für andere Fachbereiche tätig.

Wie sind Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Jeder Trainee bekommt einen Mentor aus seinem Fachbereich, der für alle fachlichen und persönlichen Anliegen mit Rat und Tat zur Seite steht. Feedback- und Entwicklungsgespräche finden regelmäßig statt.

Wenn man es sich zutraut und tiefer in ein Thema einsteigen möchte, kann man jederzeit Kollegen ansprechen für mehr Informationen oder hat die Möglichkeit, Aufgaben zu bearbeiten.

„Training-off-the-job“ vs. „Training-on-the-job“ – Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis als Trainee bei der SKS Group?

Je nach Projekteinsatz und Auftragslage empfinde ich das Verhältnis als ausgeglichen. Zu Beginn wird jedoch der Theorie-Teil stark überwiegen, was in Hinblick auf die folgenden Projekteinsätze auch gut ist. Zur Mitte und zum Ende der Trainee-Zeit kommt es dann überwiegend zur Anwendung und zum Lernen in der Praxis.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Arbeitsalltag?

Zu Beginn geht es hauptsächlich darum, die Schulungen zu besuchen und diese intensiv nachzuarbeiten. Zwischendurch kommen immer mal kleinere Hilfsarbeiten, die eine gute Gelegenheit bieten, Einblicke in neue Themen zu erhalten und dabei erstes Fachwissen aufzubauen. Inzwischen bin ich in einem Projekt tätig und eigne mir im Rahmen dessen neues Fachwissen an, arbeite dem Projektleiter zu und stelle Fragen, um dazuzulernen und mich weiterzuentwickeln.

Stichwort Work-Life-Balance: Auf wie viele Arbeitsstunden kommst du pro Woche?

Im Durchschnitt ist man als Trainee bei den vertraglich angesetzten 40 Stunden pro Woche. Die Arbeitszeiten sind flexibel und auf Vertrauensbasis, das heißt, ich erfasse meine Arbeitszeiten selber manuell. Überstunden werden mit Freizeit ausgeglichen. Man hat 30 Urlaubstage im Jahr.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei der SKS Group?

Die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen ist fast schon einzigartig. Die Kollegen sind alle unglaublich nett und hilfsbereit und beantworten alle gerne Fragen. Ein kurzer Plausch auf dem Flur wird niemandem übelgenommen und die Kollegen und Chefs haben immer ein offenes Ohr. Es gibt Veranstaltungen für die einzelnen Bereiche und fürs ganze Unternehmen, wie Grillen im Sommer oder die Weihnachtsfeier im Winter, die den Zusammenhalt fördern.

Wie steht es mit dem Trainee-Gehalt?

Ich glaube, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass wir im Gehaltsvergleich mit anderen Trainee-Stellen in Brandenburg im oberen Quartil liegen.

Ist der Arbeitsvertrag auf die Dauer des Trainee-Programms befristet?

Der Vertrag ist auf ein Jahr befristet. Wenn alles passt zwischen Arbeitgeber und Trainee, dann stehen die Übernahmechancen aber sehr gut.

Was war (bisher) dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Ich hatte bisher zwei persönliche Highlights bei der SKS Group: Zum einen die Schulungen zu Kommunikation, Präsentation und dem Umgang mit dem Kunden und zum anderen die Teilnahme an meinem ersten Projekt.

Wie geht es für dich persönlich im Anschluss an das Trainee-Programm bei der SKS Group weiter?

Ich hoffe natürlich auf die Übernahme als Consultant, nachdem ich das Trainee-Jahr erfolgreich abgeschlossen habe, und auf mehr Projekteinsätze. Das Lernen wird danach mit Sicherheit auch noch nicht vorbei sein! ;-)

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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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