Erfahrung als Trainee: REWE Group.

Von Bettina Wilde,

Aljoscha Becker hat seinen Master in Business Administration an der Universität zu Köln abgeschlossen und ist danach als Trainee im Controlling PENNY National bei der REWE Group eingestiegen. Im Interview mit TRAINEE-GEFLÜSTER spricht er über seine Erfahrungen im Bewerbungsprozess und im Arbeitsalltag und verrät, wie es für ihn nach dem Trainee-Programm weitergeht.

Hallo Aljoscha, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei der REWE Group ab?

Auf meine Bewerbung hin wurde ich telefonisch kontaktiert und zu einem Telefoninterview eingeladen. Der nächste Schritt war ein persönliches Gespräch mit dem Bereichsleiter sowie zwei Personalern. Zum Schluss stand noch ein eintägiges Assessment Center an.

Welche Tipps kannst du Bewerbern geben, die den Auswahlprozess noch vor sich haben?

Man sollte definitiv man selbst sein und sich nicht verstellen. Ansonsten kann ich empfehlen, ganz natürlich, offen und ehrlich in den Gesprächen zu sein. Natürlich sollte man sich im Vorfeld auch über das Unternehmen informieren und wissen, was einen an der Stelle reizt.

Wie ist der grobe Ablauf deines Trainee-Programms bei der REWE Group?

Das Trainee-Programm ist auf 18 Monate ausgelegt. Man durchläuft verschiedene Abteilungen, vorzugsweise solche, in denen Schnittstellen zur eigenen Abteilung bestehen. Man hat jedoch auch die Gelegenheit, Bereiche zu besuchen, die einen einfach persönlich interessieren. Die Dauer der Aufenthalte variiert, mal sind es ein paar Tage, mal mehrere Monate. Ebenfalls vorgesehen ist ein längerer Aufenthalt an einem anderen Standort, primär ist man jedoch vor Ort in der Zentrale. Regelmäßige Seminare zu verschiedenen Inhalten – sowohl fachlicher Natur als auch in Sachen Soft Skills etc. – finden ebenso statt wie Exkursionen gemeinsam mit den anderen Trainees, beispielsweise zu einem neuen Lagerstandort.

Wie sind bei der REWE Group Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Am ersten Tag wurde ich von meinem Chef empfangen und wir führten ein Einführungsgespräch, in welchem mir zum Beispiel das Organigramm der Abteilung vorgestellt wurde. Im Anschluss lernte ich die Kollegen und den Arbeitsplatz kennen. Dann ging es auch schon zum gemeinsamen Mittagessen. Am Nachmittag wurde mir mein Einarbeitungsplan vorgestellt, in welchem detailliert der zeitliche Ablauf meiner Stationen in verschiedenen Abteilungen und an unterschiedlichen Standorten aufgeführt war.

Ich habe mich bisher immer gut abgeholt und informiert gefühlt. Neben meinen Vorgesetzten habe ich auch eine Art Mentor, mit dem ich laufend meinen Einsatzplan durchspreche und weiterentwickle sowie Fragen aller Art besprechen kann. Ferner finden regelmäßige Feedbackgespräche sowohl mit der Personalabteilung als auch im eigenen Bereich statt.

„Training-off-the-job“ vs. „Training-on-the-job“ – Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?

Die Praxis wird durch zahlreiche Seminare, Schulungen, etc. um relevante theoretische Inhalte ergänzt. Sehr wertvoll für die tägliche Arbeit ist aber auch das klassische „Learning by doing“.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Arbeitsalltag?

Als Trainee ist man ja prinzipiell immer unterwegs und sieht verschiedene Abteilungen, in welchen immer neue Aufgaben und Projekte auf einen warten. Diese können beispielsweise thematisch in der Strategie, im Marketing oder im Rechnungswesen angesiedelt sein. Auf jeden Fall wird es nie langweilig, da man sofort als vollwertiges Teammitglied behandelt und in die tägliche Arbeit eingebunden wird.

Stichwort Work-Life-Balance: Auf wie viele Arbeitsstunden kommst du pro Woche?

Vertraglich geregelt sind 37,5 Stunden Arbeitszeit in der Woche. Es kommt natürlich vor, dass man auch einmal ein paar mehr Stunden ansammelt, diese werden jedoch auf einem Gleitzeitkonto erfasst und können in Freizeit umgewandelt werden. Das Ganze funktioniert sehr gut und es existiert noch genügend Zeit für das Leben außerhalb des Büros. Des Weiteren gibt es 30 Urlaubstage im Jahr.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei der REWE Group?

Die Atmosphäre ist durchweg sehr gut. Ob innerhalb der eigenen Abteilung oder darüber hinaus, man begegnet sich stets freundlich und zuvorkommend, ist hilfsbereit und nimmt sich Zeit für die Kollegen. Man spürt von Anfang an einen gewissen „Teamvibe“ im gesamten Konzern. Der Kontakt zu den anderen Trainees ist durch regelmäßige Mittagessen und Stammtische ebenfalls sehr intensiv.

Wie steht es mit dem Trainee-Gehalt?

Das Einstiegsgehalt ist branchenüblich. Man bekommt einen Firmenlaptop sowie ein Handy zur Verfügung gestellt. Ferner gibt es Urlaubs- und Weihnachtsgeld, und es finden diverse Events für die Mitarbeiter statt. Durch die Gleitzeitregelung ist auch flexibles Arbeiten kein Problem.

Ist der Arbeitsvertrag auf die Dauer des Trainee-Programms befristet?

Ja, der Vertrag ist über die Laufzeit des Programms befristet, die Übernahmequote ist jedoch extrem hoch.

Was war (bisher) dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Das Gesamtpaket stimmt, jeder Tag macht Spaß und bringt neue Herausforderungen.

Wie geht es für dich persönlich im Anschluss an das Trainee-Programm bei der REWE Group weiter?

Im Rahmen des Trainee-Programmes möchte ich den Konzern sowie dessen Schnittstellen und Prozesse zwischen den Abteilungen verinnerlichen. Eine Vernetzung mit den Kollegen auch abteilungsübergreifend ist sicherlich ebenfalls wertvoll, da man hierdurch für die verschiedensten Themen Ansprechpartner kennt.

Im Anschluss möchte ich in meiner Zielabteilung durchstarten und das bisher Gelernte bestmöglich einbringen. Ein längerer Auslandsaufenthalt würde mich ebenfalls sehr reizen.


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