Inside Lufthansa ProTeam: Mark

Inside Lufthansa ProTeam: Mark

Dass in der Schweiz die Uhren ein bisschen anders ticken, kann Mark Bitterli aus dem Lufthansa ProTeam nur bestätigen. Bei SWISS in Zürich gefällt ihm besonders, dass die Hierarchien flach und die Entscheidungswege kürzer sind. Im Interview mit  TRAINEE-GEFLÜSTER hat er uns außerdem verraten, welche Eigenschaften alle ProTeamler verbinden, woher seine Leidenschaft fürs Fliegen kommt und warum er sich gerade für dieses Trainee-Programm entschieden hat.

Hallo Mark, war es überraschend für dich, dass du für das ProTeam ausgewählt wurdest?

Ja schon – im Assessment Center waren schon sehr viele gute Leute. Das Interview lief ganz gut, nur bei der praktischen Aufgabe hatte ich das Gefühl, sie ist mir nicht gut gelungen. Aber vielleicht war es ein Vorteil, dass ich viel Erfahrung in der Aviatik mitbringe.

Kannst du zu der praktischen Aufgabe etwas sagen?

Hier im SWISS-Gebäude war eine Art „Open Door“-Tag und wir haben die Aufgabe bekommen, uns in 120 Minuten in eine Strategie einzulesen, Leute dazu zu interviewen, uns zu überlegen was man noch besser machen kann und das Ganze dann zu präsentieren.

Aber es hat dennoch geklappt. Wie lief dann die Anfangsphase ab?

Die ersten fünf Wochen hatten wir einen Konzernumlauf mit vielen Teambulding-Maßnahmen, das war eine tolle Erfahrung. Bei SWISS waren wir nur zwei Tage, relativ schnell hat man aber gemerkt, wie unterschiedlich die beiden Firmen ticken. Es ist zwar dieselbe Gruppe, aber es sind zwei verschiedene Kulturen. Wobei das ja auch der Sinn des Programms ist, dass man möglichst viel kennenlernt.

Bei was für einem Projekt bist du gerade tätig?

Ich bin in der Cargo Abteilung von SWISS. Dort arbeite ich an einem Projekt, das gewisse Prozesse automatisieren soll. Das heißt, dass Sendungen, die in Passagiermaschinen mitfliegen sollen, automatisch bestätigt oder abgesagt werden; je nachdem, ob bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Warst du durch deinen Werdegang gut vorbereitet oder gibt es da viel Neues?

Mir hat der Personalchef von SWISS mal gesagt: Am Anfang werden alle ins kalte Wasser geworfen und dann schwimmen sie trotzdem – das war bei mir auch so. Ungewohnt war, dass niemand gesagt hat: Du machst jetzt das und das. Stattdessen musste ich herausfinden, worum es geht, woher ich meine Informationen bekomme. Das war der große Lernmehrwert. Aber das Prozessdenken und dass man etwas mit Zahlen untermauern sollte, das hab ich schon an der Uni gelernt, so ein bisschen die akademische Herangehensweise.

Ihr habt ja noch einiges vor euch, zum Beispiel Indien und den Aufenthalt im Kloster. Worauf freust du dich besonders?

Welche Gemeinsamkeiten verbinden euch im Team?

Alle bringen Begeisterung für die Aviatik mit, für SWISS und Lufthansa. Und mir ist aufgefallen, dass wir ein unheimlich kreatives Team sind. Alle haben diese Think-outside-the-box-Fähigkeit. Während des Rundlaufs haben wir mal die Aufgabe bekommen, innerhalb von einer Stunde eine Präsentation zu der Frage zu erstellen, wie die HR noch besser Leute vernetzen kann. Ich war noch nie in einem so kreativen Team – die Ideen sind nur so geflossen, dann hat man sich festgelegt und in kürzester Zeit hatte man einen interessanten Ansatz.

Du bist mit Leidenschaft dabei – woher kommt deine Leidenschaft fürs Fliegen?

Ich fliege selbst, mache momentan meine Pilotenausbildung, neben dem ProTeam. Bald stehen die Prüfungen an, dafür lerne ich viel in meiner Freizeit. Dann habe ich noch das Praktikum bei SWISS gemacht und war bei einer Firma im Sektor Privatfliegerei im Marketing tätig. Meinen Militärdienst habe ich bei der Luftwaffe geleistet. Irgendwie zieht sich das Fliegen wie ein roter Faden durch mein Leben.

Es gibt ja viele Airlines, viele Optionen in dem Bereich zu arbeiten, wieso hast du dich gerade fürs ProTeam beworben?

Ich wusste, dass ich zur SWISS will und habe mich in verschiedenen Bereichen beworben – aber immer gedacht: Wenn das mit dem ProTeam klappt, dann ist das genial, weil man eben nicht nur eine Abteilung, sondern Verschiedenes sieht und sich eine Meinung darüber bilden kann, wo man hinmöchte.

Du bist unter Vertrag bei der SWISS und wirst nach dem Trainee-Programm auch weiterhin dort beschäftigt sein. Wieso hast du dich für die SWISS entschieden – was ist der große Vorteil gegenüber Lufthansa für dich?

Weil man hier dadurch, dass es ein kleines Team ist, viel bewegen kann. Bei der Lufthansa gibt es viele verschiedene Abteilungen, die quasi dasselbe regeln, und dann müssen sie einen Konsens finden. Und hier bei uns bekommst du ein Projekt, kannst es einfach machen und präsentierst es dann. Hier geht es insgesamt auch recht entspannt zu und man wird auch schnell als vollwertig wahrgenommen. Das Krasse ist, dass die Deutschen, die hier herkommen, auch switchen. (lacht)

>> Mehr über das Lufthansa ProTeam erfahren

Die Trainees aus dem Lufthansa ProTeam im Interview:

 

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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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