Internationales Trainee-Programm für Wirtschaftswissenschaftler bei der BASF

ITOJ ist der Kerninhalt des Trainee-Ships des Chemieriesen BASF. ITOJ steht für „International Training on the Job“ und führt die Trainees nach Ludwigshafen und ins Ausland. Sie werden von Beginn an mit verantwortungsvollen Aufgaben betreut, damit sie ihre Fähigkeiten nach dem „Lerning by Doing“-Prinzip aus- oder weiterbilden.

Was erwartet einen Trainee bei BASF?

In den 24 Monaten durchläuft ein Trainee die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens wie die Finanzabteilung, Marketing, Controlling, Vertrieb, Logistik und Einkauf. Er soll einen Gesamtüberblick über den Konzern erhalten. In der späteren Position als Führungskraft hilft ihm das, um im Sinne der Firma bessere Entscheidungen zu treffen, da er in seinen Überlegungen die Wirkung seiner Entscheidungen auf alle Unternehmensbereiche mit einbezieht.

Ein BASF-Trainee arbeitet hauptsächlich in der Konzern-Zentrale in Ludwigshafen. Dort verbringt er den größten Teil -circa 18 Monate – seines Trainee-Programms. Insgesamt dauert das Programm zwei Jahre und beinhaltet einen Auslandsaufenthalt. Diesen kann der Trainee beispielsweise in Singapur, New Jersey oder Antwerpen verbringen und dabei Auslanderfahrung sammeln. Das Trainee-Ship soll als Sprungbrett für die Karriere dienen. Nach dem Trainee-Programm ist eine Übernahme bei entsprechenden Leistungen angedacht.

Hohe Anforderungen an die Bewerber auf eine Trainee-Stelle bei BASF

Um eine Trainee-Stelle bei BASF zu ergattern, braucht ein Bewerber hervorragende Hard und Soft Skills. BASF sucht nach Top-Absolventen eines wirtschaftswissenschaftlichen Studienganges, das heißt, dass sie ihr Studium schnell und mit sehr guten Noten abgeschlossen haben müssen. Darüber hinaus sollten Bewerber während des Studiums bereits wirtschaftlich relevante Praktika absolviert und Auslanderfahrung gemacht haben.

Unabdingbare Soft Skills für eine BASF-Trainee-Stelle

Bewerber sollten grundsätzlich sehr belastbar sein und eine unternehmerische Denke haben. Analytische Fähigkeiten und Durchsetzungsstärke gehören zum Repertoire eines Trainees, die bei BASF arbeiten. Außerdem sollten sie flexibel und mobil sein, wenn sie bei BASF Karriere machen wollen. Die Ludwigshafener legen dazu einen hohen Wert auf Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit und Fremdsprachenkenntnisse. Das global agierende Unternehmen setzt verhandlungssicheres Englisch in Wort und Schrift voraus. Weitere Sprachkenntnisse sind vorteilhaft.

Mentoring und Networking – Zwei Kernelemente des BASF-Trainee-Programms

Jedem Trainee wird ein Mentor aus der Führungseben zur Seite gestellt. Dieses Prinzip ist in den USA bereits weit verbreitet und findet auch jenseits des großen Teichs in Europa Anhänger. Immer mehr Unternehmen haben daher spezielle Mentoring-Programme entwickelt, um den Trainee auf zukünftige Führungspositionen innerhalb des Konzerns ideal vorzubereiten. Ein Mentor hat nicht nur die Aufgabe, Fachwissen zu vermitteln, sondern soll die Nachwuchskraft in die Unternehmensphilosophie einarbeiten und ihr die internen „Geheimnisse“ verraten. Außerdem steht der Mentor auch bei persönlichen Fragen zur Verfügung.

Der Mentor hilft dem Trainee auch dabei, ein gut funktionierendes Netzwerk zu konstruieren. Die Führungskraft von Morgen braucht auf ihrem Karriereweg Kontakte. BASF nennt Networking als Schlüsselelement für Führungskräfte. Auf regelmäßigen Seminaren und bei Vortragsreihen kann ein Trainee sein Netzwerk weiter ausbauen und vertiefen.

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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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