Erfahrungen als Trainee bei Storck.

Von Lisa Marie Dahlke,

Nach seinem Bachelor in Wirtschaftswissenschaften an der Uni Münster und dem Master Economics & Business Administration an der Universitat Autonoma de Barcelona ist Benjamin Ottovordemgenschenfelde als Trainee im Vertrieb bei Storck eingestiegen. Im Interview mit Trainee-Geflüster lässt er den Auswahlprozess Revue passieren, gibt Einblicke in seinen Arbeitsalltag und verrät, wie es im Anschluss an sein Trainee-Programm weitergeht.

Hallo Benjamin, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei Storck ab?

Nur ein Monat verging vom Hochladen meiner Bewerbung im Karriereportal bis zu dem Tag, an dem ich meinen Arbeitsvertrag bei der Storck Deutschland KG unterschreiben durfte. Der Auswahlprozess bestand insgesamt aus zwei Bewerbertagen.

Am ersten Tag galt es, zunächst drei Interviewrunden zu überstehen, die von Personen aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens geführt wurden, unter anderem der Personalabteilung und dem Vertrieb. Zwei Wochen später stand der finale Bewerbertag an, für den ich im Vorfeld eine Präsentation vorbereitet habe. Außerdem gab es weitere Interviewrunden, unter anderem mit der Geschäftsleitung.

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Vorstellungsgespräch und ggf. im Assessment Center gemacht?

Das gesamte Auswahlverfahren machte auf mich einen äußerst kompetenten Eindruck und wurde vor allem nicht unnötig in die Länge gezogen. Besonders wertschätzend habe ich die persönliche Atmosphäre empfunden, die ein Familienunternehmen ausmachen sollte. Neben den Interviews wurde auch die Möglichkeit geboten, Fragen rund um das Trainee-Programm an die derzeitigen Trainees zu stellen. Zukünftigen Bewerbern empfehle ich: „Stay as you are" und „A passion to perform".

Kannst du ein absolutes Insight nennen?

„Merci oder Toffifee? ... Nennen Sie nun Argumente aus Verbraucher-, Händler- und Unternehmersicht, die für die eingangs gewählte Marke sprechen."

Das war unter anderem eine Frage, die ich damals im Auswahlprozess gestellt bekommen habe. Das Beispiel soll verdeutlichen, dass ihr euch im Vorfeld mit den Marken auseinandersetzen solltet und im besten Fall auch mit diesen identifizieren könnt.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben als Trainee bei Storck?

Das 30-monatige Trainee-Programm steht ganz unter dem Motto „Gefordert und gefördert werden“. Die Aufgaben, die ein Trainee zu bewerkstelligen hat, sind vielseitig und variieren mit der jeweiligen Station. In der Regel starten die Vertriebstrainees als Bezirksleiter im Außendienst. Mit der eigenständigen Führung eines Verkaufsbezirks habe ich früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen und mich den täglichen Herausforderungen des Handels zu stellen.

Anschließend folgten marketingnahe Schnittstellenstationen, genauer gesagt das Trade Marketing und das Category Management. Neben eigenen Projekten durfte ich aktiv an der Markenführung teilhaben und mich ausgiebig mit der Marktforschung und den handelsrelevanten Kennzahlen beschäftigen. Außerdem folgten Stationen im Vertriebsinnendienst, hier werden grundlegende Kenntnisse in den Bereichen wie Planung, Warensteuerung und Controlling vermittelt. Der sechsmonatige Einblick im Key Account Management wird besonders wichtig und interessant werden und steht für mich als letzte Station des Trainee-Programms an.

Abgerundet wird das Trainee-Programm durch regelmäßige Seminare und Schulungen. Ebenso zählt es zu den Traineeaufgaben, Workshops und Trainings aktiv mitzugestalten, die im Rahmen von Konferenzen und Teamtagungen abgehalten werden. Dadurch ist ein ausgewogenes Verhältnis von Theorie und Praxis gewährleistet.

Wie hoch ist dein Trainee-Gehalt?

Als Trainee bei Storck erhalte ich bereits als Jobeinsteiger ein attraktives Leistungspaket. Dieses setzt sich zusammen aus einer marktüblichen Vergütung und diversen tariflichen und unternehmensspezifischen Benefits, wie z. B. einem Weihnachts- und Urlaubsgeld, einer betrieblichen Altersvorsorge sowie die Möglichkeit einer Mitarbeiterbeteiligung. Für die Außendienstzeit steht ein Firmenwagen mit Tankkarte, beides auch zur privaten Nutzung, zur Verfügung. Abgerundet wird das Paket durch subventionierte Sportangebote, einen Zuschuss für den öffentlichen Nahverkehr sowie dem einen oder anderen Süßwarenpräsent.

Wie steht es um deine Work-Life-Balance bei Storck?

Berlin hat ein unfassbar hohes Angebot an attraktiven Freizeitmöglichkeiten, das ich als Ausgleich zum Arbeitsalltag gern nutze. Bei Storck gilt eine vertraglich geregelte Arbeitszeit von 38 Stunden pro Woche. Dazu haben wir einen jährlichen Urlaubsanspruch von 30 Tagen. Als Führungsnachwuchskraft geht man aber auch mal die Extrameile und leistet die eine oder andere Stunde mehr, das sollte einem schon bewusst sein.

Wie ist der Kontakt zu den Kollegen und anderen Trainees?

Den Zusammenhalt und das Miteinander unter den Kollegen empfinde ich als besonders angenehm. Deutlich wird dies an den zahlreichen Aktivitäten, die von den Storckies auch nach dem Feierabend gemeinsam durchgeführt werden. Ich habe mich zum Beispiel der Beachvolleyball Gruppe angeschlossen. Unter den Trainees haben sich viele Freundschaften gefunden. Die Unterstützung untereinander sowie der Austausch zwischen Marketing- und Vertriebstrainees ist außergewöhnlich und wird durch regelmäßige Traineetreffen mit aktuellen und ehemaligen Trainees zusätzlich gefördert.

Wie geht es für dich nach dem Trainee-Programm bei Storck weiter?

Das Programm bietet im Anschluss verschiedenste Einstiegsmöglichkeiten, sodass der individuelle Karriereweg aktiv mit beeinflusst werden kann. Sogenannte „Perspektivgespräche“ sorgen für einen frühzeitigen Abgleich der Interessen zwischen Trainee und Arbeitgeber. Aus meiner Sicht eine sehr angenehme Art und Weise um sicherzustellen, dass ich meine persönlichen Stärken gezielt im Unternehmen einbringen und letztendlich auch mit der angestrebten Position planen kann. Aktuell ist dies die Stelle eines Junior Key Account Managers.

Was war bisher dein persönliches Highlight als Trainee?

In erster Linie bin ich dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen in meine tägliche Arbeit. Hervorzuheben ist das jährliche Kompass-Treffen, an dem die Trainees gemeinsam mit einem Mitglied der Geschäftsleitung bei einem netten Abendessen zusammenkommen und ganz persönliche Fragen stellen dürfen. Ein weiteres Highlight sind die jährlichen Konferenzen der Vertriebsgesellschaft, bei denen die gemeinsam erreichten Erfolge gefeiert werden.

Zusammenfassend kann ich nur sagen, mit meiner damaligen Bewerbung eine äußerst pralinöse Entscheidung getroffen zu haben.


Erhalte weitere Informationen zum Unternehmen.

Jetzt mehr erfahren

Erfahrungen von anderen Insidern.