Erfahrungen als Trainee: Deutsche Bank

Erfahrungen als Trainee: Deutsche Bank

Alexandra Kroth begann als Praktikantin in der Privat- und Firmenkundenbank im Geschäftsbereich Private & Business Clients in einer Filiale der Deutschen Bank in Bielefeld. Ihr Weg führte anschließend über ein Trainee-Programm bis zur Spezialberatung in der Baufinanzierung. Im Interview mit TRAINEE-GEFLÜSTER spricht sie über Ihre Erfahrungen im Trainee-Programm und gibt zukünftigen Bewerbern Tipps.

Hallo Alexandra, wie bist Du auf die Deutsche Bank aufmerksam geworden?

Bei der Deutschen Bank hatte ich mein allererstes Bewerbungsgespräch überhaupt. Damals ging es um einen Praktikumsplatz im Rahmen des Pflichtpraktikums, das Bestandteil meines BWL- und Jura-Studiums war. An diesem Tag war ich sehr nervös, doch als ich dann in der Bielefelder Filiale saß, wurde ich ermutigt, frei zu erzählen, welche Erwartungen ich an ein Praktikum in der Privat- und Geschäftskundenbank habe. In dem Gespräch zeigte mir der Filialdirektor auch gleich mögliche Perspektiven abseits des Praktikums auf. Er stellte mir das „Summer Internship Program“ (SIP) vor – ein intensives Praktikum mit Summer School für Studenten, die ein Jahr vor ihrem Bachelor-Abschluss stehen. Ich habe mich dann erfolgreich auf das SIP beworben. Das legte den Grundstein, um anschließend als Trainee einzusteigen und später bei der Deutschen Bank als Beraterin zu arbeiten.

Das SIP und inzwischen auch das Traineeprogramm Privat- und Firmenkundenbank habe ich bereits erfolgreich abgeschlossen – aktuell beginne ich eine klassische Kreditausbildung, um Kunden auf der Kreditseite kompetent zur Seite stehen zu können.

Welche Rolle spielt die Praxiserfahrung in der Ausbildung?

Sowohl während meines fünfmonatigen Praktikums als auch während des einjährigen Traineeprogramms hatte ich die Möglichkeit, verschiedene Bereiche der Deutschen Bank kennenzulernen. Die dabei gewonnenen Einblicke haben mir nicht nur dabei geholfen, mich für einen späteren Arbeitsplatz zu entscheiden und andere Bereiche für mich ausschließen zu können, sondern auch dabei, Zusammenhänge und Strukturen besser zu verstehen. Ich kann jedem, der eine solche Chance bekommt, wirklich nur empfehlen, sie zu nutzen!

Wie ist die Feedbackkultur bei der Deutschen Bank?

Regelmäßiges Feedback gab es insbesondere während des Traineeprogramms. Dadurch, dass der Filialleiter und mein jeweiliger Vorgesetzter die Beurteilung übernahmen, war Kontinuität gewährleistet. Es war ein durch und durch konstruktives Feedback. Für die Beurteilung diente zwar ein Formular als Grundlage, dennoch habe ich das Ganze immer eher als offenes Gespräch mit meinen Führungskräften wahrgenommen. Weitere Entwicklungsschritte werden festgehalten und die einzelnen Punkte gemeinsam besprochen.

Wie ging es nach dem Traineeprogramm für Dich weiter?

Ende August 2013 habe ich mein Traineeprogramm beendet. Seitdem bin ich als Spezialberaterin Baufinanzierung tätig. Hier begleite ich, zusammen mit meinen Kollegen, ganz unterschiedliche Kunden: vom angehenden Eigenheimbesitzer bis hin zum Geschäftsmann, der einen neuen Firmensitz oder Immobilienvermögen für sein Unternehmen erwirbt. Diese Mischung verschiedener Aufgaben macht den Job sehr spannend.

Wie erlebst Du die Arbeitsumgebung bei der Deutschen Bank?

Meine Rolle hat sich während meiner Zeit in der Bank ja stetig verändert – Praktikantin, SIP-Teilnehmerin, Trainee und schließlich Beraterin. Das hat aber keine große Auswirkung auf die Arbeit in meinem Team gehabt. Ich wurde vom ersten Tag an und auch während meiner Rotation im Traineeprogramm in jedem Team freundlich aufgenommen. Meine Kollegen unterstützen mich auch heute noch bei allen Fragen, die doch ab und an mal auftreten können.

Was hast du persönlich für Dich und Deine Karriereentwicklung mitgenommen?

Für meine persönliche Karriereentwicklung habe ich insbesondere drei Dinge mitgenommen. Erstens: Es ist wichtig, sich über die eigenen Wünsche und Vorstellungen im Klaren zu sein. Ob sich diese im Verlauf der Zeit ändern, spielt nur eine untergeordnete Rolle. Zweitens: Man sollte immer über seine Wünsche und Vorstellungen sprechen – von den Augen ablesen kann es Dir niemand. Drittens: Übe Dich in Selbstreflektion – nicht immer nimmt dein Gegenüber das Gesagte so wahr, wie du es beabsichtigt hast. Und natürlich – bevor ich es vergesse – ergänze ich um einen vierten Punkt: Networking! Lerne neue Leute kennen und stelle Dich kurz und prägnant vor – Du weißt nie, ob Dir nicht der ein oder andere Kontakt später einmal weiterhelfen kann.

Wie hältst Du es mit der Work-Life-Balance?

Ich habe recht früh gemerkt, dass man einen Ausgleich zur Arbeit braucht. Da ich eher ein Sportmuffel bin, habe ich mir im Sommer einen kleinen Fiat 126 – Baujahr 1989 –  gekauft, den ich gerade restauriere. TÜV und ASU hat er schon bestanden, jetzt geht es an die Karosseriearbeiten. Schließlich möchte ich später gerne mal zu einem Kundentermin mit meinem kleinen „Tuk-Tuk“ fahren!

Letzte Frage: Welchen Tipp kannst Du zukünftigen Bewerbern geben?

Bleibt ihr selbst und verstellt euch nicht, kommuniziert eure Vorstellungen offen und seid aufgeschlossen für neue Menschen. Das ist gerade im Beraterumfeld sehr wichtig. Ansonsten wünsche ich meinen zukünftigen Kollegen viel Glück!

>> Weitere Infos zum Einstieg als Trainee bei der Deutschen Bank

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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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