Erfahrungen als Trainee bei Computacenter.

Von Marie-Luise Peters,

Katrin Friebe hat OEP-Biology an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn studiert und ist danach bei Computacenter als Trainee eingestiegen. Im Interview mit Trainee-Geflüster spricht sie über ihre Erfahrungen im Auswahlverfahren, die Programminhalte und ihre Übernahme als Service Managerin.

Hallo Katrin, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei Computacenter ab?

Bereits wenige Tage nach meiner schriftlichen Bewerbung hatte ich eine Rückmeldung von Computacenter und die Einladung zu einem Telefoninterview. Das hatte ich dann direkt mit meinem heutigen Chef aus dem Fachbereich. Nach einem kurzen Telefonat wurde ich zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen. Die prompte Rückmeldung und das direkte Feedback haben mir sehr gut gefallen. Ähnlich positiv verlief das persönliche Gespräch, das mit einer Einladung zum Assessment Center endete. Dieses war halbtägig und auch hier gab es sofort eine Rückmeldung – in meinem Fall eine Zusage. Ich habe das Auswahlverfahren als einen sehr angenehmen und transparenten Prozess empfunden.

Welche Tipps kannst du Bewerbern geben, die den Auswahlprozess noch vor sich haben?

Auch wenn es sich abgedroschen anhört: Mein Tipp ist, unbedingt authentisch zu sein. Sich zu verbiegen bringt nichts, denn es gilt schließlich, beiderseitig zu prüfen, ob man zueinander passt und ob der Job tatsächlich der richtige ist. Speziell bei Computacenter ist es natürlich wichtig, seine Begeisterung für IT-Themen zu vermitteln. Das heißt jedoch nicht, dass man zwangsläufig IT studiert haben muss. Viel wichtiger ist es, Selbstvertrauen zu haben und an seine Stärken zu glauben. Auch ich habe kein IT-Studium, und das war keine Hürde.

Wie ist der grobe Ablauf deines Trainee-Programms bei Computacenter?

Mein Trainee-Programm im Service Management dauerte neun Monate. Die ersten drei Monate dienten vor allem dem Kennenlernen des Unternehmens und der Prozesse. Dann folgten sechs weitere Monate, die wechselweise im Zeichen vieler umfangreicher Schulungen standen und dem sogenannten Training-on-the-Job, das zum Teil direkt vor Ort beim Kunden stattfand. Dabei stand mir immer ein Pate – ein Experte aus meinem Bereich – zur Seite. Super interessant fand ich auch die Hospitanz in einer anderen Kundensituation. Diese wird so ausgewählt, dass man andere Facetten des Jobs und unseres Service-Angebots kennenlernt.

Wie sind Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten bei Computacenter geregelt?

Man bekommt von Anfang an einen Paten zur Seite gestellt, der jedoch nicht der Vorgesetze ist. Mit dem Paten ist man vor Ort beim Kunden und bekommt den Job von der Pike auf gezeigt. Der eigentliche Vorgesetzte vermittelt einem viel Wissen über das Unternehmen und hilft dabei, das eigene Netzwerk aufzubauen und zu stärken. Dank der offenen Feedback-Kultur bei Computacenter bekommt man viele hilfreiche Rückmeldungen. Sowohl der Pate als auch der Vorgesetzte, oder Kollegen mit denen man zusammen arbeitet, geben einem gutes und konstruktives Feedback, das einem wirklich weiterhilft.

„Training-off-the-Job“ vs. „Training-on-the-Job“ – Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?

Das Verhältnis ist circa 40 % Training-off-the-Job und 60 % Training-on-the-Job. Es war ein sehr ausgewogenes Programm. Man ist nicht drei Monate nur auf Schulungen und danach sechs Monate nur beim Kunden, sondern immer im Wechsel. Die Ausbildung ist abwechslungsreich gestaltet und erlaubt einem, das Gelernte im Anschluss direkt in der Praxis anzuwenden. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass die Trainings-off-the-Job teilweise von Computacenter-Kollegen durchgeführt werden. Das macht es leicht, das eigene Netzwerk zu erweitern. Man lernt verschiedene Computacenter-Standorte kennen und hat dadurch später im Job auch schnell Bezugspunkte.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Arbeitsalltag bei Computacenter?

Im Trainee-Alltag übernimmt man je nach Kunde bereits feste Aufgaben. Daneben gibt es noch kleinere To-dos, die den Alltag begleiten. Beispielsweise wurde eine Schnitzeljagd vorbereitet, bei der man jeden Tag eine neue Aufgabenstellung bekam, die man mit Hilfe von Recherchen oder mit Unterstützung der Kollegen beantworten konnte.

Die Aufgaben im Service Management sind sehr vielseitig und es kommt natürlich immer auf den Kunden an, bei dem man eingesetzt ist. Nach dem Trainee-Programm kam ich zunächst zur Unterstützung in eine Kunden-Transition, in der ich schnell viele unterschiedliche Aspekte des Business kennenlernen konnte. Andere Kollegen haben nach dem Trainee-Programm direkt Verantwortung für bestimmte Services bei unseren Kunden übernommen.

Stichwort Work-Life-Balance: Auf wie viele Arbeitsstunden kommst du pro Woche?

Im Durchschnitt komme ich auf 40 Wochenstunden. Es können auch mal mehr sein, aber dafür gibt es dann wieder einen flexiblen Ausgleich in ruhigeren Phasen. Das Prinzip der Vertrauensarbeitszeit ermöglicht es uns, den privaten Alltag gut mit dem Job vereinbaren zu können. Hier bin ich frei in meinen Entscheidungen. Mal bin ich um 7 Uhr auf der Arbeit und mal auch erst um 10 Uhr, wenn kein Termin ansteht. Bei Computacenter gibt es von Anfang an 30 Urlaubstage pro Jahr.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei Computacenter?

Die Arbeitsatmosphäre bei Computacenter ist sehr angenehm, kollegial und offen. Bei Fragen sind Kollegen immer hilfsbereit und nehmen sich auch die Zeit, um einem Dinge zu zeigen und zu erklären.

Mein Trainee-Jahrgang mit Teilnehmern aus ganz Deutschland hat auch heute noch Kontakt. Auf diversen Firmenveranstaltungen ist es immer schön, die Leute wiederzusehen. Bei Fragen sind sie – neben dem Paten – ebenfalls eine gute Anlaufstelle. Aber auch Kontakte mit Trainees aus anderen Programmen werden durch gemeinsame Veranstaltungen gefördert und helfen dabei, das eigene Netzwerk zu erweitern.

Wie steht es mit dem Trainee-Gehalt?

Bei Computacenter wird den Trainees von Anfang an ein festes Gehalt gezahlt. Ich empfinde das als fair und bin zufrieden. Benefits gibt es bei Computacenter jede Menge – von Zusatzversicherungen über einen Familienservice bis hin zur betrieblichen Altersvorsorge.

Ist der Arbeitsvertrag bei Computacenter auf die Dauer des Trainee-Programms befristet?

Nein, Trainees erhalten von Anfang an einen unbefristeten Vertrag. Ich habe das als sehr faires und langfristiges Angebot empfunden. Man weiß von Anfang an, dass es nach dem Trainee-Programm weitergeht. Perspektiven werden einem sehr früh aufgezeigt, ohne dass dabei Erfolgsdruck aufgebaut wird.

Was war bisher dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Das Highlight in der Trainee-Ausbildung waren definitiv die Leute. Jede Schulung hat großen Spaß gemacht. Zum einen war die Gruppe toll, aber auch die Trainer waren immer mit viel Engagement und Leidenschaft dabei. So hat man auch die Abende gesellig zusammen verbracht.

Natürlich gab es auch noch fachliche Highlights während des Programms. Ich durfte früh eine Angebotsphase begleiten und dieses Angebot dann auch dem Kunden vorstellen. Generell war es wirklich toll, bereits früh Verantwortung zu übernehmen und auch zu sehen, dass einem die Kollegen vertrauen und Freiräume geben.

Wie geht es für dich persönlich im Anschluss an das Trainee-Programm weiter?

Im Anschluss an das Trainee-Programm habe ich die Verantwortung für einen Service-Aspekt in einer Transition übernommen. Dadurch konnte ich die Service-Strukturen bei Computacenter genau kennenlernen und viele technische Aspekte in kürzester Zeit von der Konzeption bis zur Umsetzung begleiten.

Man hat mir direkt die Chance gegeben, viele Dinge mitzugestalten, bzw. eigenverantwortlich durchzuführen. Ich habe im Programm extrem viel gelernt, was ich sofort beim Kunden zum Einsatz bringen konnte. Wenn mein jetziges Projekt abgeschlossen ist, werde ich Service-Verantwortung bei einem unserer Kunden übernehmen.


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