Trainee bei Computacenter: Erfahrungen.

Von Vanessa Moritz,

Kim Eva Noack hat an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik absolviert und ist, nachdem sie bereits zwei Jahre Praxiserfahrungen gesammelt hatte, bei Computacenter als Trainee eingestiegen. Im Interview mit TRAINEE-GEFLÜSTER spricht sie über ihre Erfahrungen im Auswahlverfahren, die Programminhalte und den guten Zusammenhalt unter den Kollegen.

Hallo Kim, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei Computacenter ab?

Nachdem ich meine Bewerbung online eingereicht hatte, bekam ich nach zweieinhalb Wochen eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch nach Frankfurt. Dort sprach ich mit zwei zukünftigen Kollegen über fachliche Themen, aber auch über Persönliches: Was habe ich für Vorstellungen und Wünsche für meine nächste Stelle? Was brauche ich, um erfolgreich zu sein? Nach dem Gespräch erfuhr ich gleich, dass ich eine Runde weiter bin und zum Assessment Center eingeladen werde. Eine Woche später war es dann soweit. Einen halben Tag spielte ich in der Rolle eines Projektmanagers verschiedene Situationen durch, die mich bei Computacenter in dieser Position erwarten könnten. Ich bekam positives Feedback und sogar gleich eine Zusage! Das war einen Tag vor meinem Geburtstag, da konnte ich gleich doppelt feiern.

Welche Tipps kannst du Bewerbern geben, die den Auswahlprozess noch vor sich haben?

Das Wichtigste: Bleib, wie du bist! Dann wirst du schnell herausfinden, ob du zu Computacenter passt. Du musst noch nicht alles über Projektmanagement wissen, denn schließlich bewirbst du dich als Trainee und wirst im Trainee-Programm vieles erst noch lernen. Einige Grundlagen des Projektmanagements solltest du aber dennoch schon kennengelernt haben, sodass du eine Basis vorweisen kannst. Soziale Kompetenz ist ebenfalls wichtig. Immerhin arbeiten wir mit vielen verschiedenen Menschen in den unterschiedlichsten Teams zusammen.

Wie ist der grobe Ablauf deines Trainee-Programms bei Computacenter?

Insgesamt dauert das Trainee-Programm im Projektmanagement sechs Monate. Eine Job-Rotation gibt es nicht, aber eine gute Mischung aus On-the-Job- und Off-the-Job-Phasen. So nehmen viele Trainees gemeinsam an Projektmanagement-Schulungen, Soft-Skills-Trainings oder anderen Schulungen teil. Außerdem erhält man Einblicke in Projekte bei verschiedenen Kunden. So lernst du unterschiedliche Standorte, viele Kollegen und Mitarbeiter der Kunden kennen. Insbesondere darauf kommt es am Anfang auch an: Networking!

Wie sind Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten bei Computacenter geregelt?

Jeder Trainee bekommt einen individuellen Einarbeitungs- und Entwicklungsplan, in dem viele Trainings und One-to-Ones mit erfahrenen Kollegen enthalten sind. Damit weiß man immer genau, wo man gerade steht und was auf einen zukommt. Außerdem bekommt jeder Trainee ganz konkretes und zeitnahes Feedback zu unterschiedlichen Aufgaben und wie er sie gelöst hat sowie Tipps, wie er oder sie sich noch verbessern könnte. Computacenter fördert darüber hinaus eine starke Feedback-Kultur in beide Richtungen. Wir geben zum Beispiel regelmäßig Feedback zu Trainings oder dem Trainee-Programm, damit beides kontinuierlich verbessert werden kann.

„Training-off-the-Job“ vs. „Training-on-the-Job“ – Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?

Zu Beginn ist der Anteil der Trainings sehr groß, etwa zwei bis drei Tage die Woche. Im Laufe der Trainee-Zeit nimmt der Anteil aber wieder ab und die Trainees sind vermehrt in Projekten, also on-the-Job, unterwegs.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Arbeitsalltag bei Computacenter?

Von Beginn an war ich zusammen mit einem erfahrenen Kollegen bei einem Kunden aus der Automobilbranche im Projekt eingesetzt. Der Projektleiter hat sich immer viel Zeit genommen, mich einzuarbeiten und mir alle Fragen zu beantworten – bis heute!

Seit ein paar Monaten unterstütze ich den Aufbau einer Art PMO, also einem Project Management Office, für einen anderen Automobilhersteller und bin häufiger direkt beim Kunden vor Ort. Bei diesem Projekt erwarte ich auch, dass ich zeitnah eigene kleine Teilprojekte selbstständig leiten kann. Das aber immer mit erfahrenen Kollegen im Hintergrund, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. So kann jeder Trainee nach und nach immer mehr Verantwortung übernehmen und sich beweisen. Jeder Trainee bekommt andere Aufgaben und Projekte und geht seinen eigenen, individuellen Weg im Unternehmen.

Stichwort Work-Life-Balance: Auf wie viele Arbeitsstunden kommst du pro Woche?

Im Durchschnitt arbeite ich etwa 40 Stunden pro Woche. Durch die Schulungen, das Reisen dorthin und je nach Projekt kann aber jede Woche anders aussehen. Es kann ruhige Wochen geben, in denen man bis zu 30 Stunden arbeitet, aber auch Wochen mit über 40 Stunden. So gleichen sich ruhigere und turbulentere Phasen aus. Da es bei Computacenter Vertrauensarbeitszeit gibt, lassen sich Privatleben und Arbeit gut vereinbaren. Ich habe 30 Tage Urlaub im Jahr und kann die Tage frei verplanen, solange ich keine wichtige Schulung verpasse.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei Computacenter?

Mir gefällt es sehr gut bei Computacenter. Schon bei meinem Einstieg konnte ich an einer großen internen Veranstaltung unserer großen Projektmanager-Community teilnehmen und dadurch viele Kollegen kennenlernen. Im Alltag merkt man schnell: Dumme Fragen gibt es nicht, stattdessen herrscht ehrliche Hilfsbereitschaft, nicht nur im unmittelbaren Kollegenkreis. Durch die Duz-Kultur fällt es auch leicht, auf jeden zuzugehen.

Auch in der Trainee-Gruppe hat es von Anfang an harmoniert. Schon vor dem Kickoff-Tag haben wir uns verabredet und am Abend vorher getroffen. Während der Schulungsphasen gehen wir oft abends etwas essen oder trinken und tauschen uns über Projekte und natürlich auch über private Interessen aus.

Wie steht es mit dem Trainee-Gehalt?

Ich bin zufrieden. Außerdem gibt es viele Benefits, zum Beispiel eine Unfallversicherung, die auch in der Freizeit greift, vermögenswirksame Leistungen, einen Familienservice, der in unterschiedlichen Lebenslagen unterstützt und vieles mehr.

Ist der Arbeitsvertrag bei Computacenter auf die Dauer des Trainee-Programms befristet?

Der Arbeitsvertrag ist unbefristet. Nach Abschluss wird man direkt als Junior Project Manager eingesetzt. Das ist auch das Reizvolle an dem Trainee-Programm. Man weiß schon zu Beginn, wie es weitergeht, und muss nicht befürchten, nach dem Trainee-Programm wieder nach einer Stelle suchen zu müssen.

Was war bisher dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Da gibt es gleich mehrere! Die große interne Projektmanagement-Veranstaltung, die am Anfang meiner Trainee-Zeit stattfand, ist auf jeden Fall eines der Highlights, die Präsentation eines Sales-Pitches ein anderes: Während eines trainee-spezifischen Trainings haben drei andere Trainees und ich uns diese tolle Chance erarbeitet, indem wir eine Aufgabe besonders gut gelöst haben. Im Allgemeinen ist die Zeit mit den anderen Trainees auch eines der Highlights. Es macht so viel Spaß, sich mit den anderen Trainees auszutauschen und zu lachen.

Wie geht es für dich persönlich im Anschluss an das Trainee-Programm weiter?

Nach dem Trainee-Programm werde ich komplexere Projektaufgaben beziehungsweise Teilprojekte übernehmen. Ich möchte in den unterschiedlichsten Projekten Erfahrungen sammeln, sodass ich mit der Zeit dann auch alleine Projekte leite und mit dem „Regular Project Manager“ die nächsthöhere Stufe erreiche. Ich weiß, dass Computacenter mich hier nach Kräften unterstützen wird.


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