Erfahrungen als Trainee: SV SparkassenVersicherung

Erfahrungen als Trainee: SV SparkassenVersicherung

Thomas Bartosz hat Umweltschutztechnik an der Universität Stuttgart studiert und ist dann als Trainee zum Risikoingenieur im Risikoservice bei der SV SparkassenVersicherung eingestiegen. Im Interview mit TRAINEE-GEFLÜSTER gibt er Tipps für den Auswahlprozess, spricht über seine Highlights während des Trainee-Programms und verrät, was er bei der SV verdient.

Hallo Thomas, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei der SV SparkassenVersicherung ab?

Erfahren habe ich von dem Trainee-Programm über einen Job-Newsletter. Die Stelle klang vielversprechend und sehr interessant, also habe ich mich beworben. Nach vier Tagen habe ich eine Eingangsbestätigung erhalten und nach einer weiteren Woche hat sich die Personalabteilung bei mir telefonisch gemeldet und mir ein Bewerbungsgespräch angeboten. Dies wurde dann auch kurz danach per Mail bestätigt.

Das Bewerbungsgespräch eine Woche später verlief sehr positiv. Alle anwesenden Personen waren sehr nett und zuvorkommend, es war eine sehr entspannte Atmosphäre. Der nächste Schritt des Auswahlprozesses war eine Online-Potenzialanalyse. Die Ergebnisse wurden in einem Potenzialgespräch besprochen und die daraus resultierenden Lernziele im Laufe des Trainee-Programms weiter bearbeitet, einmal auch bei einem zweitägigen Workshop zusammen mit den anderen Trainees.

Der gesamte Bewerbungsprozess bis zur Zusage dauerte knapp fünf Wochen.

Welche Tipps kannst du Bewerbern geben, die den Auswahlprozess bei der SV noch vor sich haben?

Wie auf jedes Bewerbungsgespräch sollte man sich gut vorbereiten, also über Firmengeschichte, Kennzahlen und die Branche Bescheid wissen. Da wir oft im Team zusammenarbeiten und viel Abstimmungsbedarf besteht, sind Kommunikationsstärke, Toleranz und Flexibilität wichtige Voraussetzungen. Ansonsten ist eine offene Art von großem Vorteil. Und nicht verrückt machen lassen, wir sind ja alle nur Menschen!

Wie ist der grobe Ablauf deines Trainee-Programms bei der SV?

Das Programm dauert insgesamt 18 Monate. Je nach Studium, Hintergrundwissen, Interessen und Bedarf werden unterschiedliche Abteilungen durchlaufen. Meine Situation ist aufgrund der Stelle als Risikoingenieur eine besondere: Ich werde zum Abschluss meines Trainee-Programms insgesamt sieben Abteilungen durchlaufen haben, wobei ich ungefähr zwei Monate in jeder Abteilung verbringe. Hospitiert – im Normalfall eine Arbeitswoche lang – habe ich dann zusätzlich noch in fünf unterschiedlichen Abteilungen im Innen- und Außendienst und in einer Sparkasse. Die anderen Trainees haben ihre Abteilung jedes halbe Jahr gewechselt und zusätzlich hospitiert.

Neben dem Einsatz in den unterschiedlichen Bereichen absolvieren wir zum Beispiel Seminare, Workshops sowie Diskussionsplattformen mit den Vorständen und arbeiten in einem gemeinsamen Traineeprojekt. Die Ausbildung findet hauptsächlich am Standort Stuttgart statt. Weitere Standorte sind Karlsruhe, Mannheim, Wiesbaden, Kassel und Erfurt. Ich bin Anfang 2016 für ein halbes Jahr nach Wiesbaden gezogen, um an diesem Standort drei weitere Abteilungen kennen zu lernen.

Wie sind bei der SV SparkassenVersicherung Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Da das Trainee-Programm gut im Unternehmen etabliert und auch bei den Vorständen als wichtiges Nachwuchsprogramm angesehen ist, durften wir uns gleich am zweiten Arbeitstag beim Vorstand vorstellen. Jeder neue Trainee bekommt einen ehemaligen Trainee als Paten. Dieser zeigt einem die ersten Abläufe im Unternehmen. Zusätzlich bekommt man noch einen Mentor zu Seite gestellt. Dieser ist eine erfahrene Führungskraft aus einem anderen Fachbereich der SparkassenVersicherung. Pate und Mentor bilden eine sehr ausgewogene Struktur und helfen uns Trainees in vielen Situationen durch Gespräche weiter. Alle Trainees pflegen ein gutes Verhältnis zu ihren Paten und Mentoren und treffen sich oft zum Mittagessen oder zu persönlichen Gesprächen mit ihnen. Die verantwortliche Personalentwicklerin begleitet das Programm und führt in regelmäßigen Abständen Entwicklungsgespräche mit uns. Durch meine Führungskräfte werde ich fachlich und persönlich sehr gut betreut. Bei Fragen kann ich immer auf sie zugehen. Ich bekomme oft sehr spannende Themen zum Bearbeiten und darf auch an verschiedenen Geschäftsprozessen mitwirken.

„Training-off-the-job“ vs. „Training-on-the-job“ – Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?

Nach dem Wechsel der Abteilungen arbeite ich mich immer in neue Themengebiete ein. Oft beginnen Abteilungswechsel und Hospitationen mit einem Theorieteil. Im Anschluss wird die Theorie dann in der Praxis angewendet, indem ich in die Aufgaben des Bereiches eingebunden werde. Auch das in den Seminaren Gelernte versuche ich direkt in meinen Aufgaben umzusetzen. Das Verhältnis von Theorie und Praxis empfinde ich dabei als sehr ausgewogen.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Arbeitsalltag?

Die Tätigkeiten sind von Abteilung zu Abteilung sehr unterschiedlich. Zu den Aufgaben gehören beispielsweise die Vertragsbearbeitung, das Erarbeiten von Vertragsklauseln in verschiedenen Bedingungswerken sowie die Kommunikation mit Kunden vor Ort und das Einschätzen von Risiken gemeinsam mit Kollegen. Außerdem kümmere ich mich um die Aktionslisten zur Sanierung verschiedener Sparten und um Prozessoptimierungen, zum Beispiel durch das Einführen eines neuen Ablagesystems zum schnellen Auffinden von Prozessen. Die Trainings-on-the-Job werden im Arbeitsalltag durch viele Seminare gemeinsam mit den anderen Trainees sowie fachliche Weiterbildungen ergänzt. 

Stichwort Work-Life-Balance: Auf wie viele Arbeitsstunden kommst du pro Woche?

Die Wochenarbeitszeit bei der SV beträgt 38 Stunden. Es gibt keine Kernarbeitszeit. Die Work-Life-Balance ist sehr ausgeglichen! Meine persönliche Wochenarbeitszeit hängt stark vom Arbeitsanfall ab. Überstunden können zeitnah abgebaut werden. Üblich ist ein Gleittag pro Monat, teilweise sind auch mehr möglich. Tariflich sind 30 Urlaubstage vereinbart.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei der SV?

Die Arbeitsatmosphäre ist sehr gut. In allen bisherigen Abteilungen wurde ich nett aufgenommen und direkt akzeptiert. Ich habe sehr viele neue und nette Kollegen kennengelernt, die mir viel Wissen vermittelt und dabei auch keinen Aufwand gescheut haben. Die Zusammenarbeit mit den anderen Trainees ist vorbildlich. Meiner Meinung nach hat sich eine sehr homogene Gruppe ausgebildet, die am selben Strang zieht und bei Projekten dieselben Ziele verfolgt. Außerdem habe ich mit einem Teil der Trainees auch private Kontakte.

Und wie steht es mit dem Trainee-Gehalt?

Das Gehalt entspricht einem Wert an der obersten Skala der durchschnittlichen Traineegehälter, die über alle Branchen hinweg bezahlt werden.

Ist der Arbeitsvertrag auf die Dauer des Trainee-Programms bei der SV SparkassenVersicherung befristet?

Nein, ich habe einen unbefristeten Vertrag. Nach dem Trainee-Programm werde ich in meine Zielabteilung übernommen. Auch die Trainees, die sich erst im Laufe des Programms auf Zielpositionen bewerben, haben von Beginn des Trainee-Programms bei der SV an einen unbefristeten Vertrag.

Was war (bisher) dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Es gibt nicht "das Highlight", sondern Highlights in mehreren Bereichen. Das sind zum einen mehrtägige Seminare in der Sparkassenakademie mit Trainern, die mit uns an unseren persönlichen Soft Skills arbeiten, um zum Beispiel unsere Kommunikations-, Konfliktlösungs-, Präsentations-, Moderationsfähigkeiten etc. zu verbessern. Dann gibt es Veranstaltungen zur Verbesserung unserer fachlichen und methodischen Kompetenzen. Dazu gehören zum Beispiel eine Projektleiterausbildung oder ein dreitägiges Planspiel, bei dem ein Versicherungsunternehmen als Vorstand geleitet werden muss. Außerdem führen wir Diskussionsrunden zu aktuellen Themen mit unseren Vorständen durch und absolvieren fachliche Weiterbildungen in den verschiedenen Abteilungen. Als Fußballfan war ein weiteres Highlight die risikotechnische Besichtigung der Mercedes-Benz Arena in Stuttgart.

Wie geht es für dich persönlich im Anschluss an das Trainee-Programm bei der SV weiter?

Nach dem Trainee-Programm werde ich als Risikoingenieur im Risikoservice arbeiten. Meine Haupttätigkeit umfasst hierbei die Einschätzung der Risiken von großen Industrieunternehmen sowie auch mittelständischen Unternehmen hinsichtlich des Brand- und Explosionsschutzes und Elementargefahren wie zum Beispiel Einbruch- oder Diebstahlschutz.

>> Mehr Infos zum Einstieg als Trainee bei der SV Sparkassenversicherung

Über den Autor

Bettina Wilde
Bettina Wilde
Bettina Wilde ist seit 2015 für das Content Team von TRAINEE-GEFLÜSTER an Bord. Als studierte Germanistin und Trainee-Expertin schreibt sie für ihr Leben gern und kümmert sich um alle wichtigen Fragen rund um das Thema Berufseinstieg.

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Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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