Erfahrungen als Trainee: The International Dräger Graduate Program ›life‹

Erfahrungen als Trainee: The International Dräger Graduate Program ›life‹

Maximilian Henke hat Consulting & Controlling an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen studiert. Im Anschluss an sein Studium ist er bei Dräger als Trainee eingestiegen und hat das International Graduate Program „life“ absolviert. Wir haben uns mit Maximilian über die international ausgerichtete Trainee-Ausbildung unterhalten und viel erfahren über das Auswahlverfahren, den Ablauf des Programms und die weiteren Karriereperspektiven, die Dräger seinen Trainees bietet.

Warum hast Du beschlossen, Dich für das Graduate Program bei Dräger zu bewerben?

Das International Dräger Graduate Program hat mich sehr interessiert, da es die Möglichkeit bietet, in einem internationalen Umfeld zu arbeiten und dabei gezielt auf die spätere Position im Unternehmen vorbereitet zu werden.

Wie lief das Auswahlverfahren für die Graduate-Stelle bei Dräger ab?

Die erste Auswahlrunde erfolgte telefonisch. Ich wurde von einer Personalberatungsagentur angerufen und zu meiner Motivation befragt. Neben meinen Fremdsprachenkenntnissen wurden dabei vor allem auch soziales Engagement, Auslandserfahrung und Affinität zu multinationaler Teamarbeit abgefragt.

Das Vorstellungsgespräch war dann in ein Assessment Center eingebettet und ich wurde dazu nach Lübeck eingeladen. Das Gespräch selbst gliederte sich in drei Bereiche vor je zwei Juroren: einer Selbstpräsentation auf Englisch, einem Verkaufsgespräch sowie einer simulierten Situation bei einem verärgerten Kunden. Deutlicher als ich es in anderen ACs erlebt hatte, wurde hier auch Spontanität und authentisches Auftreten gefordert.

Wie lange dauerte der Auswahlprozess insgesamt?

Von der Absendung meiner Bewerbungsunterlagen bis zum Vertrag vergingen circa vier Wochen.

Worauf kommt es im Auswahlprozess für die Stelle Deiner Meinung nach besonders an?

Dräger hat als einen seiner zentralen Unternehmenswerte den Menschen als Mitarbeiter und Kollegen. Das wurde auch im AC schnell deutlich und die häufig zitierten „Soft Skills“ ganz besonders bewertet. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass die Werte des Bewerbers mit den Werten des Unternehmens übereinstimmen.

Welchen fachlichen Schwerpunkt hatte Dein Graduate Program und wie lange dauert das Programm bei Dräger insgesamt?

Mein Programm hieß ›life 11‹ und war auf die Bereiche Vertrieb und Marketing fokussiert. Generell werden die Teilnehmer dabei weltweit rekrutiert und durchlaufen während der 21 Monate drei Stationen.

Wie ist der grobe Ablauf des Graduate Programs?

Es gibt insgesamt drei Phasen, die zwar klar voneinander getrennt sind und an unterschiedlichen Orten stattfinden, jedoch inhaltlich an einander anknüpfen, sodass ein kontinuierliches Lernen stattfinden kann. Ich habe sechs Monate in Lübeck am Hauptsitz gearbeitet, danach wurde ich für sechs Monate nach England und abschließend neun Monate nach Stuttgart entsendet.

Das Ziel ist es, während der 21 Monate ideal auf die spätere Position vorbereitet zu werden. So war ich im strategischen Marketing und dem Produktmanagement eingesetzt: zwei Bereiche mit denen ich heute – im Vertrieb – eng zusammenarbeite.

Was unterscheidet das Graduate Program vom Direkteinstieg?

Ich empfand und empfinde das Netzwerk, das man sich aufbaut, als deutlichen Vorteil gegenüber dem Direkteinstieg. Zudem hat man die Möglichkeit, Unternehmensbereiche kennenzulernen, die man im Direkteinstieg vielleicht nie oder erst Jahre später kennenlernen würde. Bei einem Direkteinstieg hätte ich sicher nicht die Gelegenheit gehabt, auch den Unternehmensbereich Medizintechnik kennenzulernen und dabei Dräger Produkte sogar „in Aktion“ im Krankenhaus erleben zu dürfen.

Das Dräger Graduate Program trägt den Namen ›life‹. Life steht dabei für learn, interact, focus und experience. Erkennst Du die einzelnen Punkte in Deiner Graduate-Ausbildung wieder?

Rückblickend bin ich sehr froh, dass diese vier Elemente als roter Faden durch das Programm hinweg Bestand hatten und stets aufs Neue mit Inhalten gefüllt wurden.

Wie sind bei Dräger Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Von Beginn an steht jedem Graduate ein Mentor zur Seite, der selbst das Programm durchlaufen hat. Mit ihm findet ein Erfahrungsaustausch statt. Darüber hinaus hatte ich in jeder Abteilung einen Ansprechpartner, der mich fachlich und methodisch unterstützt hat.

Gab es auch Möglichkeiten, außerhalb der Abteilung Kontakte zu knüpfen?

Während der ersten Phase gibt es ein großes Angebot an Netzwerkaktivitäten mit Führungskräften von Dräger. Außerdem bietet sich durch die gemeinsame Teilnahme an diversen Trainings beinah wöchentlich die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen.

Wie macht sich die Internationalität des Programms bemerkbar?

Schon allein das Teilnehmerfeld ist hier ein deutlicher Indikator. Mit Kollegen aus sieben Nationen bekommt der Begriff dank vielfältiger Kulturen und Sprachen eine sehr lebendige und greifbare Bedeutung.

War Dein Arbeitsvertrag zunächst auf die Dauer des Graduate Programs befristet? Wenn ja, wie sind die Übernahmechancen?

Ich habe von vornherein einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten.

Wie ging es für Dich im Anschluss an das Graduate Programs weiter?

Nach dem Abschluss des Graduate Programs habe ich bei Dräger in Bayern im Vertrieb angefangen und betreue dort hauptsächlich Kunden aus der chemischen und petrochemischen Industrie.

>> Mehr Infos zum  Einstieg als Trainee bei Dräger liefert das Unternehmensprofil.

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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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