Erfahrungen als Berufseinsteigerin bei der Schenker Deutschland AG.

Von Sandra Kieckhöfel,

Nach ihrem BWL Studium mit den Schwerpunkten Logistik, Transport und Spedition startete Alicia Wagner als Trainee im Bereich Ocean Fright bei der Schenker Deutschland AG. Im Interview mit Absolventa erzählt sie von ihren Erfahrungen als Trainee und berichtet über ihre Zukunft mit der Schenker AG in den USA.

Wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei der Schenker Deutschland AG ab?

Ich habe mich online beworben und wurde circa vier Wochen später zu einem Telefoninterview eingeladen. Im Anschluss daran hatte ich ein Bewerbungsgespräch inklusive einer Selbstpräsentation. Im Anschluss bekam ich die Bestätigung, dass ich in das Trainee-Programm aufgenommen werde.

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Vorstellungsgespräch und ggf. im Assessment Center gemacht?

Sowohl das Telefoninterview als auch das Vorstellungsgespräch waren sehr professionell und gleichzeitig in einer angenehmen Atmosphäre gehalten. Meine Aufregung ist während dem Gespräch immer weiter verschwunden und ich wurde neben fachlichen Fragen auch zu meinen persönlichen Zielen, Stärken, Schwächen und Vorstellungen zum Trainee-Programm gefragt. Eine gute Vorbereitung ist wichtig, jedoch sollte man seine Antworten im Vorhinein nicht auswendig lernen, ansonsten wirkt es gestellt und im schlimmsten Fall unehrlich.

Kannst du ein absolutes Insight nennen?

Neben fachlichen Fragen sind vor allem die persönlichen Vorstellungen und Ziele wichtig, um abzuwägen, ob das Programm wirklich zu einem passt. Man sollte sich auch darauf vorbereiten, dass etwas zum Unternehmen gefragt wird. Hier hilft es, sich darüber bewusst zu werden, was das Unternehmen anbietet.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben als Trainee bei der Schenker Deutschland AG?

Als Trainee durchläuft man verschiedene Abteilungen. Je nach Abteilung differiert die Eigenverantwortung und der Umfang der Aufgaben variiert. Allerdings kann ich aus Erfahrung sagen, dass es sich auszahlt auch einfach einmal nach Aufgaben zu fragen, die einen interessieren. Bisher habe ich überwiegend Praxiserfahrungen sammeln können, die aber auch Theorie als Hintergrundwissen erfordern.

Wie steht es um deine Work-Life-Balance?

Als Trainee wird man in einem Tarifvertrag mit feststehenden Arbeitszeiten und Urlaubstagen eingestellt. Hierbei hat man ein Gleitzeitkonto und stimmt die Arbeitszeiten sowie den Urlaub mit der Abteilung ab, in der man gerade eingesetzt ist.

Wie ist der Kontakt zum Kollegium und anderen Trainees?

Der Kontakt zu Kollegen und anderen Trainees ist sehr gut. Die Trainees sind in ganz Deutschland verteilt, aber wenn mehrere Trainees an einem Standort sind, wird oft zusammen zu Mittag gegessen oder auch mal nach der Arbeit etwas zusammen unternommen. Einmal im Jahr gibt es eine Exkursion und auch Seminare zu verschiedenen Themen. Die Kollegen sind sehr offen gegenüber den Trainees. DB Schenker hat ein gutes Ausbildungssystem, weshalb die Mitarbeitenden gut daran gewöhnt sind, neue Teammitglieder einzuarbeiten und Aufgaben zu erklären.

Wie geht es für dich nach dem Trainee-Programm weiter?

Ich fange eine feste Stelle im Tender-Management im Regional Head Office in Miami an. Diese Möglichkeit hat sich dank eines Auslandseinsatzes während meiner Trainee-Zeit ergeben. Der Job baut auf den Abteilungen auf, die ich während meiner Trainee-Zeit durchlaufen habe. Durch das Trainee-Programm habe ich ein gutes Basiswissen erhalten und konnte viele Erfahrungen sammeln, die für meinen neuen Job sehr wichtig sind.

Was war bisher dein persönliches Highlight als Trainee bei DB Schenker?

Eines meiner Highlights war ein Trainee-Projekt, das ich gemeinsam mit zwei weiteren Trainees bearbeitet habe. Wir wurden mit einer Aufgabe betraut, in die wir uns komplett neu eingearbeitet haben und all unsere Ideen einbringen konnten. Zum Abschluss haben wir dieses Projekt verschiedenen Vorstandsmitgliedern vorgestellt und anschließend viel Feedback erhalten, was eine sehr spannende Erfahrung war. Das größte Highlight während meiner Zeit als Trainee war allerdings mein Auslandsaufenthalt in den USA. Hier konnte ich eine andere Arbeitsweise und Arbeitskultur kennenlernen, was mich beruflich und persönlich sehr viel weiter gebracht hat.


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