Erfahrungen als Berufseinsteigerin bei Hubert Burda Media.

Von Sarah Walter,

Als Trainee leitet Alena Rother bereits selbstständig ein E-Commerce-Projekt. Warum sie froh ist, dass ihr Team ihr soviel Vertrauen entgegenbringt und wie der Auswahlprozess für ihr Trainee-Programm bei Hubert Burda Media ablief, erklärt Alena im Interview.

Hallo Alena, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle ab?

Etwa eine Woche nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen eingereicht habe, bekam ich die Einladung zu einem Telefoninterview. Das Gespräch führte ich mit meinem jetzigen Mentor und einer HR-Mitarbeiterin. Der Austausch dauerte etwa 45 Minuten und gab mir die Möglichkeit, meine Interessen und Fähigkeiten anhand meines Lebenslaufes zu erläutern und zu erklären, weshalb ich mich auf die Trainee-Stelle bei Burda beworben habe.

Direkt im Anschluss an das Gespräch wurde mir mitgeteilt, dass Interesse besteht, mich im Rahmen eines Assessment Centers persönlich kennenzulernen. Nur wenige Tage später kam dann auch die offizielle Einladung zur Teilnahme am eintägigen Assessment Center, das fünf Tage später in Hamburg stattfand. Schon etwa zwei Wochen nach dem Assessment Center bekam ich meinen Vertrag zur Unterzeichnung zugeschickt.

Ich würde zukünftigen Bewerbern auch dazu raten, dem Assessment Center entspannt und mit Vorfreude entgegenzutreten, denn neben selbstsicherem Auftreten und den passenden Fähigkeiten wird besonders auf Offenheit, Motivation und die persönliche Ausstrahlung wertgelegt.
Alena Rother, Bachelor-Trainee Digitales Produktmanagement, BurdaNews GmbH

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Assessment Center gemacht?

Die Vorbereitungszeit für das Assessment Center betrug fünf Tage. In dieser Zeit konnten sich alle Teilnehmer_innen* auf verschiedene, vorangekündigte Übungen, Rollenspiele und Auswahlgespräche vorbereiten. Außerdem hatten alle die Chance, ihr Können in einer 30-minütigen Einzelpräsentation unter Beweis zu stellen.

Ziel war es, innerhalb der Vorbereitungszeit auf das Assessment Center, ein Lösungsszenario für ein fiktives Problem auszuarbeiten und anhand der Präsentation vorzustellen. Obwohl der Tag sehr intensiv und auch anstrengend war, herrschte jederzeit eine nette und entspannte Atmosphäre und ich fühlte mich zu keiner Zeit unter Druck gesetzt oder aus der „Reserve gelockt“.

Da der Ablauf des Assessment Centers und die allgemeine Erwartungshaltung im Vorfeld transparent kommuniziert wurden, konnte ich mich so zeigen, wie ich bin. Ich würde zukünftigen Bewerbern auch dazu raten, dem Assessment Center entspannt und mit Vorfreude entgegenzutreten, denn neben selbstsicherem Auftreten und den passenden Fähigkeiten wird besonders auf Offenheit, Motivation und die persönliche Ausstrahlung wertgelegt.

Kannst du ein absolutes Insight nennen?

Zukünftige Bewerber können durchatmen – besonders knifflige Fragen oder künstlich erzeugte Stresssituationen gehören nicht zum Bewerbungsprozess für das Bachelor-Trainee-Program. Da Hubert Burda Media jedoch ein wertebasiertes Familienunternehmen und gleichzeitig ein unheimlich vielseitiger, international tätiger Medienkonzern ist, ist mein Tipp an alle Bewerber, sich mit der Unternehmensgeschichte und – soweit möglich – mit den unterschiedlichen Unternehmensbereichen vertraut zu machen und sich zu überlegen, wie und warum er oder sie zum Daily Business und natürlich dem Unternehmenserfolg beitragen kann.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben als Trainee?

Während des 18-monatigen Programms durchläuft jeder Bachelor-Trainee zusätzlich zu seinem Stammbereich Stationen in angrenzenden Unternehmensbereichen. So wird uns nicht nur viel Fachwissen vermittelt, sondern wir bekommen die Möglichkeit, uns zu vernetzen, das gesamte Unternehmen zu verstehen und über den Tellerrand hinaus zu schauen. Ich bin Bachelor-Trainee bei der BurdaNews in Hamburg und mein Stammbereich dort ist das digitale Produktmanagement. Als eine der Stationen außerhalb meines Stammbereichs, werde ich voraussichtlich drei Monate bei Xing verbringen.

Abgesehen von den operativen Aufgaben im digitalen Produktmanagement, verantworte ich seit Anfang des Jahres ein E-Commerce-Projekt der Marke Fit for Fun. Das Projekt ist aus einer kleinen Rechercheaufgabe entstanden, doch jetzt begleite ich es schon seit nunmehr elf Monaten und bin stolz auf die positive Entwicklung und das stetige Wachstum. Dieses langfristige Projekt erfordert viel Eigenverantwortung, Wissensaufbau und eine ausgeprägte Hands-on-Mentalität und ich bin sehr froh, dass mir mein Team in dieser Aufgabe viel Vertrauen und Wertschätzung entgegenbringt.

Wie hoch ist dein Trainee-Gehalt?

Als Bachelor-Trainee erhalte ich 36.400 Euro brutto im Jahr. Darüber hinaus finden in regelmäßigen Abständen allgemeine Trainee-Seminare statt, um die Führungskompetenz und Persönlichkeitsentwicklung aller Bachelor- und Management-Trainees zu fördern. Teil der Weiterbildungsmöglichkeiten sind auch fachbezogene Seminare und Schulungen, die alle Trainees mit einem Ausbildungsbudget von 2.400 Euro individuell planen und nutzen können. Auf einer Burda-Plattform für Mitarbeiterangebote findet man außerdem verschiedenste Angebote und Vergünstigungen und wir bekommen natürlich auch regelmäßig verschiedene Burda Zeitschriften.

Wie steht es um deine Work-Life-Balance?

Ich habe 30 Urlaubstage im Jahr und eine vertraglich geregelte Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche. Generell gilt bei Burda das Prinzip der Vertrauensarbeitszeit und alle Mitarbeiter sind selbst dafür verantwortlich, ihre Arbeitszeit (flexibel) einzuhalten. In meiner Abteilung wird Wert darauf gelegt, die Arbeitszeit nicht auszureizen und mit Teamevents, Offsites und Homeoffice-Möglichkeiten für langfristige Motivation und Freude im Job zu sorgen.

Wie ist der Kontakt zu Kollegen und anderen Trainees?

In meinem Team herrscht eine lockere Arbeitsatmosphäre. Im digitalen Produktmanagement gibt es aufgrund der vielfältigen Aufgabenbereiche nicht nur Allround-Talente, sondern viele Spezialisten auf einem Gebiet oder für eine Marke, die sich gerne extern und unternehmensweit vernetzten, untereinander austauschen und ihr Wissen teilen.

Da ich am Standort Hamburg arbeite, – anders als die meisten anderen Trainees, die in München und Offenbach sitzen – war die Vernetzung mit meinen Trainee-Kollegen in den ersten Monaten nicht selbstverständlich. Aber durch die vielen gemeinsamen Seminare, Kaminabende und Trainee-Events haben wir so viele Möglichkeiten, uns regelmäßig zu sehen und kennenzulernen, dass ich inzwischen zu fast allen ein freundschaftliches Verhältnis habe.

Wie geht es für dich nach dem Trainee-Programm weiter?

Mein Trainee-Programm läuft noch weitere sieben Monate, daher weiß ich noch nicht, wie es bei mir danach weitergeht. Allerdings ist das Ziel des Programms eine Übernahme und mir wurde auch bereits von meinem Vorgesetzten signalisiert, dass ein Arbeitsverhältnis über das Trainee-Programm hinaus erwünscht ist.

Was war dein persönliches Highlight als Trainee?

Mein persönliches Highlight als Trainee war das Kamingespräch mit Prof. Dr. Hubert Burda in München. In dem zweistündigen Treffen konnten wir Trainees den Verleger persönlich kennenlernen und individuelle Fragen stellen. Der Austausch mit Herrn Burda war besonders inspirierend und wichtig, um den Erfolg, die Unternehmenskultur und Entwicklungschancen und Visionen für Hubert Burda Media in den nächsten Jahren zu verstehen. Dr. Burda hat nicht nur von seinen Erfahrungen als Unternehmer erzählt, sondern uns als Nachwuchskräften auch sehr viel Interesse und Wertschätzung entgegengebracht.

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