Erfahrung als Trainee: Würth

Von Bettina Wilde,

Carolin Abt hat nach ihrem Mannheim Master in Management (MMM) den Berufseinstieg als Trainee bei Würth geschafft, wo sie nun als Assistentin der Konzernführung tätig ist. Im Interview mit TRAINEE-GEFLÜSTER verrät sie mehr über den Bewerbungsprozess für das Trainee-Programm und ihren Arbeitsalltag bei Würth.

Hallo Carolin, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei Würth ab?

Über einen Workshop an der Universität Mannheim konnte ich einen ersten Kontakt zu Würth knüpfen. Im Anschluss schickte ich meine Bewerbungsunterlagen an die Mitarbeiterin der Personalabteilung, welche beim Workshop vor Ort war, und wurde nur wenige Tage darauf zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Das Trainee-Programm sieht nur ein bis zwei Bewerbungsgespräche mit der Personal- und der Fachabteilung vor. Ein Assessment Center wird nicht verlangt. Insgesamt vergingen bei mir von der Bewerbung bis zur Vertragsunterschrift circa sechs Wochen.

Wie ist der grobe Ablauf deines Trainee-Programms?

Das Trainee-Programm ist auf zwölf Monate ausgelegt, wovon die ersten sechs Monate für einen Abteilungsdurchlauf genutzt werden. Wie lange welche Abteilungen durchlaufen werden, wird individuell zwischen Zielabteilung und den jeweiligen Stationen vereinbart. Während dieser Zeit wird parallel ein Einzelprojekt bearbeitet. Die anschließenden sechs Monate verbringen alle Trainees in ihrer Zielabteilung, während zusätzlich ein Gruppenprojekt bearbeitet wird. Neben einigen gemeinsamen Seminaren und Exkursionen sind weitere Seminare individuell wählbar.

Wie sind bei Würth Einarbeitung, Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Jeder Trainee wird von einem Mentor aus dem Fachbereich betreut. Dieser ist neben der Personalabteilung erster Ansprechpartner für die Einarbeitung, den Durchlaufplan und individuelles Feedback.

Training-off-the-job“ vs. „Training-on-the-job“ – Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?

Während des Trainee-Programms hat „learning by doing" sicherlich den größeren Anteil am Programm. Nach dem abgeschlossenen Hochschulstudium steht nun die praktische Umsetzung im Unternehmen im Vordergrund.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten in dem Programm?

Hauptsächlich bin ich für die inhaltliche Vor- und Nachbereitung von Abstimmungen, Meetings und Konferenzen sowie für die Erstellung von Präsentationen, Reports und Statistiken verantwortlich. Zudem bin ich in mehrere Projekte in unterschiedlichen Bereichen des Konzerns wie Einkauf, Logistik oder IT involviert und stehe in ständigem Austausch mit Auslandsgesellschaften und Fachfunktionen.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei Würth?

Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich als sehr angenehm und kollegial. Insbesondere unter den Trainees herrscht ein sehr guter und freundschaftlicher Kontakt. Wir treffen uns zu wöchentlichen gemeinsamen Mittagessen oder Grillabenden. Das erleichtert den Austausch über die vielen Unternehmensbereiche hinweg, insbesondere am Anfang des Programms.

Ist der Arbeitsvertrag auf die Dauer des Trainee-Programms befristet?

Der Arbeitsvertrag ist auf die Dauer des Trainee-Programms, also zwölf Monate, befristet. Zwar besteht keine Übernahmegarantie, jedoch konnten in den letzten Jahren meines Wissens nach beinahe alle Trainees übernommen werden.

Was war (bisher) dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung bei Würth?

Mein Highlight des Trainee-Programms war sicherlich der spannende Abteilungsdurchlauf, wodurch ich gleich zu Beginn sehr viele Kollegen kennenlernen konnte und die Prozesse und Zuständigkeiten im Unternehmen viel schneller greifen konnte.


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