Erfahrung als Trainee: Informationsverarbeitung für Versicherungen.

Von Judith Hölling,

Wertschätzung, offene Kommunikation und keinerlei Konkurrenzverhalten – das sind die Highlights von Nicole Sarna als IT-Trainee bei der ivv (Informationsverarbeitung für Versicherungen). Die Stelle hat sie nach ihrem Masterstudium der Angewandten Informatik an der Georg-August-Universität in Göttingen bekommen. Im Interview gibt sie Einblicke in den Arbeitsalltag, gibt Tipps und erzählt, wie viel sie verdient.

Hallo Nicole, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei der ivv ab?

Nach dem Hochladen meiner Onlinebewerbung kam einige Tage später die Einladung zu einem von insgesamt zwei persönlichen Bewerbungsgesprächen mit der Personalentwicklung und dem Trainee-Paten. Der Trainee-Pate ist eine Abteilungsleitung, die zusammen mit dem Trainee die Abteilungsstationen plant und koordiniert. Im Anschluss an das erste Gespräch folgte die mündliche Zusage zum zweiten Gespräch, das eine Woche später stattgefunden hat. Hier waren der Trainee-Pate, die Geschäftsführung, ein Abteilungsdirektor und ein Vertreter des Betriebsrats anwesend. Am nächsten Tag erhielt ich die Zusage.

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Vorstellungsgespräch und ggf. im Assessment Center gemacht?

In beiden Gesprächen lag der Fokus darauf, mich als Person kennenzulernen und wie ich mir meine Zukunft vorstelle. Die Atmosphäre war sehr angenehm, wobei das zweite Gespräch etwas intensiver war. Grundsätzlich würde ich empfehlen: Authentisch bleiben, sich nicht verstellen und sich die Zeit nehmen, um gemäß den eigenen Einstellungen und Werten auf die Fragen zu antworten.

Kannst du ein absolutes Insight nennen?

Wie gesagt, ich würde jedem empfehlen, authentisch zu bleiben. Sehr hilfreich ist immer, sich im Vorfeld mit allen Informationen, die man zum Unternehmen findet, auseinanderzusetzen und mit den eigenen Vorstellungen abzugleichen.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben als IT-Trainee bei Informationsverarbeitung für Versicherungen?

Die Aufgaben sind natürlich abhängig von den eigenen Interessen und den Trainee-Stationen. Ein kurzer zweiwöchiger Exkurs in eine Abteilung bietet vor allem inhaltliche Einblicke mit kleineren Arbeitspaketen, während man in zwei Monaten an umfangreicheren Aufgaben arbeitet. Sie sind aber immer nah am Unternehmensgeschehen und nicht künstlich konstruiert. Aktuell leite ich im Rahmen des 18-monatigen Programms ein kleines Projekt. Außerdem besteht die Möglichkeit, an verschiedene Soft- und Hard-Skill-Schulungen teilzunehmen.

Wie hoch ist dein Trainee-Gehalt?

Das Gehalt orientiert sich an der Gehaltstabelle für das private Versicherungsgewerbe. Als Trainee bin ich in TG6 eingestuft und habe einen unbefristeten Vertrag. Insgesamt gibt es 14 Monatsgehälter.

Wie steht es um deine Work-Life-Balance bei Informationsverarbeitung für Versicherungen?

Sehr gut, da mir ein sehr flexibles Gleitzeitmodell bei einer 38-Stunden-Woche und 30 Urlaubstagen zur Verfügung steht. Darüber hinaus gibt es umfangreiche Mitarbeitendenkonditionen, Betriebssport, mobiles Arbeiten und Homeoffice.

Wie ist der Kontakt zu den Kolleg_innen und anderen Trainees?

Alle sind offen, freundlich und hilfsbereit. Ich werde immer als Teammitglied gesehen und eingebunden. Ansonsten haben wir zusammen mit den VGH-Trainees eine sehr starke Vernetzung. Wir organisieren regelmäßig Events und Workshops und treffen uns wöchentlich zu einem gemeinsamen Trainee-Mittagessen.

Wie geht es für dich nach dem Trainee-Programm weiter?

Da ich noch nicht alle Bereiche in der ivv GmbH kennengelernt habe, habe ich mich da noch nicht festgelegt.

Was war bisher dein persönliches Highlight als Trainee?

Jeder Abteilungswechsel ist ein Highlight für mich, denn das Miteinander und die Arbeitsweise unterscheiden sich von Abteilung zu Abteilung. Als Teil des Teams werde ich natürlich auch immer zu abteilungsinternen Events eingeladen – am schönsten fand ich dabei das gemeinsame Frühstück einer Abteilung, das am Ende jedes Monats stattfindet.

Außerdem bin ich von unserem Trainee-Miteinander begeistert. Wir pflegen eine sehr offene Kommunikation und bei uns herrscht keinerlei Konkurrenzverhalten, weil wir alle starke Persönlichkeiten mit individuellen Stärken, Wissensfeldern und Interessen sind, die wir gegenseitig wertschätzen.

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