Erfahrung als Trainee: BARMER

Von Sandra Kieckhöfel,

Aktuell ist Thomas Schulz nicht nur Promotionsstudent für Sportwissenschaften, sondern auch Trainee im Bereich Produktentwicklung bei der BARMER. Im Interview mit Trainee-Geflüster verrät er, wie es um seine Work-Life-Balance steht, was man bei der Bewerbung beachten sollte und wie die Atmosphäre im Unternehmen ist.

Hallo Thomas, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei BARMER ab?

Zunächst habe ich eine Bewerbung per E-Mail an den Bereich Produktentwicklung, Versorgungsmanagement, Prävention gesendet. Wenige Zeit später wurde ich zu einem etwa 30-minütigen Telefoninterview eingeladen. Nachdem das Telefonat erfolgreich verlaufen war, nahm ich an einem Assessment Center in der Hauptverwaltung in Wuppertal teil. Das AC bestand aus einem persönlichen Gespräch, einer Fachaufgabe und einer Präsentation bzw. einem Rollenspiel. Zwei Wochen nach dem AC hatte ich schon meinen ersten Arbeitstag als Trainee. Der gesamte Prozess vom Versand der Bewerbungsunterlagen bis zur Zusage hat ungefähr fünf Wochen gedauert.

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Vorstellungsgespräch und im Assessment Center gemacht?

Vor dem Telefoninterview und dem AC war ich ziemlich aufgeregt. Da meine potenziellen Vorgesetzten aber einen sehr sympathischen Eindruck machten und zum Einstieg sehr angenehme Fragen stellten, entstand eine entspannte Gesprächsatmosphäre. Dadurch konnte ich mich etwas entspannen und mich einfach so natürlich wie möglich geben. Im weiteren Verlauf wurden mir einerseits klassische Fragen aber auch fachliche Fragen gestellt. Mein Tipp an künftige Bewerber ist, dass man nur dann authentisch rüberkommt, wenn man sich nicht verstellt. Um einen klaren Kopf zu bewahren, hilft es, sich zu überlegen, was gefragt werden könnte und sich entsprechende Gedanken dazu macht.

Kannst du ein absolutes Insight nennen?

Am schwierigsten fand ich es, im AC einen Vortrag zu einem Thema vorzubereiten, welches für mich komplett neu war. Meine potenziellen Vorgesetzten simulierten dabei eine Adressatengruppe und stellten mir nach dem Vortrag diverse Fragen. Als es im Anschluss um die Selbsteinschätzung ging, gab ich mich zurecht selbstkritisch und benannte vor allem die Aspekte, die ich als negativ empfand. Zukünftigen Bewerbern möchte ich raten: Es geht nicht um die perfekte Antwort bzw. Lösung. Wichtig ist, dass trotz der teilweise kniffeligen Situationen Offenheit und Authentizität im Vordergrund stehen.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben als Trainee?

In der Orientierungsphase erfuhr ich zunächst, welche Prozesse bei uns in der Abteilung betreut sowie von wem begleitet werden. Des Weiteren habe ich die Gelegenheit erhalten, die Werte der BARMER kennenzulernen. Ich erhielt schnell eigene Aufgaben wie beispielsweise die Qualitätssicherung fachlicher Inhalte, die Erstellung von Gesundheitstipps, die Produktbewertung digitaler Programme und Apps oder die Strategieentwicklung von Präventionsprojekten. Dabei wurde ich fachlich sehr gut herangeführt und konnte bei Problemen jederzeit auf meine Kolleginnen und Kollegen zugehen.

Wie hoch ist dein Trainee-Gehalt bei BARMER?

Das Trainee-Gehalt ist aus meiner Sicht absolut angemessen. Außerdem gibt es Weihnachts- und Urlaubsgeld.

Wie steht es um deine Work-Life-Balance?

Bei der BARMER hat man durch die Gleitzeit ohne Kernzeit die Möglichkeit, seinen Alltag relativ flexibel zu planen. Und dann gibt es auch noch über 30 Tage im Jahr Urlaub. Das ist meines Erachtens sowohl für Arbeitnehmende als auch für Arbeitgeber ein großer Vorteil, da man sich so die Arbeitszeit je nach Workload und privaten Terminen einteilen kann.

Wie ist der Kontakt zu den Kollegen und anderen Trainees?

Die Arbeitsatmosphäre ist extrem gut. Meine Kolleginnen und Kollegen haben mich sehr freundlich aufgenommen und sind super hilfsbereit. Das Verhältnis ist so gut, dass wir uns teilweise auch in der Freizeit miteinander verabreden. Der Kontakt zu den anderen Trainees ist ebenfalls sehr gut. Wir treffen uns regelmäßig zum Austausch beim Mittagessen oder besuchen gemeinsam Firmenevents wie die Karnevalsfeier in der Hauptverwaltung oder das jährliche unternehmensweite Sportfest.

Wie geht es für dich nach dem Trainee-Programm weiter?

Mein Ziel ist es, nach dem Trainee-Programm als Referent in der Abteilung Strategie und Entwicklung mitzuwirken. Da bisher allen Trainees ein Übernahmeangebot gemacht wurde, bin ich zuversichtlich, dass es klappt.

Was war bisher dein persönliches Highlight als Trainee?

Das kann ich schwer beantworten. Da das Trainee-Programm zahlreiche Möglichkeiten, Chancen und wichtige Erfahrungen ermöglicht, ist es schwierig, nur ein Highlight hervorzuheben.


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