Erfahrung als Trainee: BARMER

Von Sandra Kieckhöfel,

Durch ein Praktikum konnte Christopher Obering bereits einen ersten Eindruck von der BARMER gewinnen, sodass er sich nach seinem Masterstudium in Gesundheitsökonomik an der Universität Duisburg-Essen für den Einstieg in das Unternehmen entschied. Als Trainee im Bereich Ambulante Versorgung, Pflege und Innovation berichtet er im Interview mit Trainee-Geflüster nun von seinem Arbeitsalltag als Fachcontroller im Team Arzneimittel, dem Bewerbungsprozess und seinen persönlichen Highlights.

Hallo Christopher, wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei der BARMER ab?

Ich habe bereits während meines Studiums ein Praktikum in der Hauptverwaltung bei der BARMER absolviert. Während meines Praktikums habe ich Interesse an einem Direkteinstieg geäußert und mich hierfür beworben. Nach meiner Bewerbung wurde ich direkt zum persönlichen Gespräch eingeladen.

Im Gespräch wurden mir die Vorteile des Trainee-Programms aufgezeigt, sodass ich mich umentschieden habe und mein Interesse am Programm gezeigt habe. Die Zusage habe ich nach kurzer Zeit erhalten. Im Nachgang empfinde ich das Praktikum als Vorteil: Ich konnte weitergehende Erfahrungen im gesamten Unternehmen sammeln und sattelfest für eine Karriere in meinem Bereich gemacht werden.

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Vorstellungsgespräch und ggf. im Assessment Center gemacht?

Ich hatte mein Vorstellungsgespräch mit meinem Abteilungs- und meinem Teamleiter. Die Begrüßung war sehr freundlich, was mir von Anfang an ein gutes Gefühl verschaffte. Kurz ins Schwitzen kam ich, nachdem mir zwei Foliensätze zu Arzneimittelanalyse überreicht wurden und ich zehn Minuten Zeit hatte, mich damit auseinanderzusetzen. Mit meinen theoretischen Arzneimittelkenntnissen aus dem Studium bin ich bei dem Thema an meine Grenzen gestoßen. Letztendlich war es aber halb so wild, da es viel wichtiger ist, sich authentisch und offen zu präsentieren als Lehrbücher wiedergeben zu können. Insgesamt hat das Vorstellungsgespräch zwei Stunden gedauert. Abhängig vom Bereich kann das Auswahlverfahren aus mehreren Bausteinen bestehen, zum Beispiel auch aus Rollenspielen.

Kannst du ein absolutes Insight nennen?

Ich glaube, man sollte in seinem Tätigkeitsbereich über einen guten Überblick verfügen, das heißt Größenordnungen kennen. In meinem Fall waren das beispielsweise Ausgaben für Arzneimittel in der gesetzlichen Krankenversicherung. Auch sollte man das politische Tagesgeschehen im Blick haben. Am kniffligsten fand ich die Entscheidungsfragen, wie mit gewissen Sachverhalten umzugehen ist, die man fachlich noch nicht einschätzen kann. Das kann man allerdings auch schlecht vorbereiten und man sollte sich deshalb im Vorhinein nicht zu sehr stressen und locker bleiben.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben als Trainee bei BARMER?

Ich habe in den letzten sechs Monaten bereits einige Themengebiete kennengelernt und an mehreren Themen eigenverantwortlich gearbeitet. Natürlich habe ich den Rückhalt erfahrener Kollegen, die mir bei Fragen fachlich zur Seite stehen. Positiv ist, dass die Trainees in viele Themen eingebunden werden und somit erste Verantwortung erhalten. Für meine praktischen Aufgaben wie Zielquotenberechnungen, Arzneimittelauswertungen und den Aufbau des Vertragscontrollings ziehe ich einige Kenntnisse aus dem Studium heran, den Rest lernt man durch Training on the Job.

Wie hoch ist dein Trainee-Gehalt?

Das Trainee-Gehalt ist sehr gut. Zusätzlich gibt es Weihnachtsgeld sowie Urlaubsgeld, vermögenswirksame Leistungen in voller Höhe und zahlreiche Mitarbeiterrabatte.

Wie steht es um deine Work-Life-Balance?

Die Arbeitszeit liegt bei 38,5 Stunden pro Woche. Durch die Gleitzeit ohne Kernzeit ist man darüber hinaus noch flexibel. Des Weiteren haben wir über 30 Tage Urlaub im Jahr sowie am 24.12. und 31.12. frei. Damit bleibt noch genug Zeit für das Wesentliche im Leben.

Wie ist der Kontakt zu den Kollegen und anderen Trainees?

Meine Kollegen im Team haben mich sehr offen empfangen und mir bereits nach kurzer Zeit das Du angeboten. Auch ältere und erfahrene Kollegen begegnen mir auf Augenhöhe. Mit den Trainees meines Jahrgangs herrscht ein reger Austausch, da wir uns untereinander gut verstehen. Wir haben bereits gemeinsame Hospitationen in unseren Fachbereichen organisiert und treffen uns einmal im Monat zum gemeinsamen Mittagessen und Austausch.

Wie geht es für dich nach dem Trainee-Programm weiter?

Nach dem Programm ist die Festeinstellung als Fachcontroller in meinem Team geplant. Meine Trainee-Stelle ist also bereits konkret ausgerichtet. Das ist natürlich auch mein Ziel und ich nutze das Jahr als Trainee, um mich für die Aufgaben bestmöglich vorzubereiten und die BARMER als Unternehmen mit facettenreichen Aufgabenbereichen kennenzulernen.

Was war bisher dein persönliches Highlight als Trainee bei der BARMER?

Ich finde, es gibt nicht nur ein Highlight. Sehr gut haben mir bis jetzt meine Hospitationen in verschiedenen Fachbereichen gefallen. Hier bekommt man gute Einblicke in das Unternehmen und in die spannenden Bereiche, die von außen wie eine Black Box wirken. Im Sommer bin ich für eine Woche zur Hospitation in Berlin. Darauf bin ich schon sehr gespannt. Insgesamt werde ich in meinen Hospitationen, die von der Geschäftsstelle bis zum Bereichsleiterbüro führen, die unterschiedlichsten Stationen durchlaufen, damit ich wirklich lerne, wie die BARMER funktioniert und wie sowohl der praktische als auch der strategische Part im Unternehmen ablaufen.


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