Erfahrung als Trainee: ALBA Group: Insider-Interview

Erfahrung als Trainee: ALBA Group: Insider-Interview

Simon Batt-Nauerz (30) hat in Berlin an der Humboldt Universität (HU) Volkswirtschaftslehre studiert, bevor er als Trainee bei der ALBA Group ins Berufsleben eingestiegen ist. Im Interview mit TRAINEE-GEFLÜSTER berichtet er von seinen Erfahrungen im Auswahlverfahren, dem Ablauf des Trainee-Programms sowie über die Work-Life-Balance bei der ALBA Group.

Hallo Simon, was für ein Trainee-Programm absolvierst du bei der ALBA Group?

Ich habe mich für ein Corporate Traineeprogramm bei der ALBA Group beworben und bekam die Möglichkeit, in dem 12-monatigen Programm alle Facetten des Unternehmens kennen zu lernen. Das Trainee-Programm der ALBA Group bot für mich die perfekte Möglichkeit, ins Berufsleben zu starten.

Was gefällt dir an der ALBA Group als Arbeitgeber?

Das spannende Aufgabenfeld in einem internationalen Markt hat mich gereizt. Die ALBA Group ist zwar eines der größten Unternehmen im Bereich Recycling, Umweltdienstleistung und Rohstoffhandel weltweit, dennoch sind die Hierarchien flach. Dadurch haben gute Ideen auch eine gute Chance auf Umsetzung.

Wie lief das Auswahlverfahren für die Trainee-Stelle bei der ALBA Group ab?

Nach meiner schriftlichen Bewerbung folgte ein etwa 45-minütiges Telefoninterview. Darin ging es hauptsächlich um meine Person und welche Vorstellungen ich von meinem Einstieg bei der ALBA Group habe. Zudem sollte ich Bereiche benennen, in denen ich meine Trainee-Stationen gerne absolvieren möchte. Anschließend folgten zwei klassische Vorstellungsgespräche, das erste mit der Personalabteilung und das zweite mit einem Mitglied des Top-Managements. Der ganze Bewerbungsprozess hat weniger als einen Monat gedauert und war sehr transparent.

Welche Tipps kannst du Bewerbern geben, die den Auswahlprozess noch vor sich haben?

Neben einer gut strukturierten Bewerbung ist es wichtig, authentisch zu sein. Wichtig ist es auch, nicht nur stur sein Studium zu absolvieren ohne nach links und rechts zu schauen, sondern schon frühzeitig über den Tellerrand zu blicken. Dazu zählen Auslandsaufenthalte, Praktika sowie soziales und gesellschaftliches Engagement. Kurz um: Eigeninitiative und Gestaltungswille sind wichtiger als ein Einser-Schnitt.

Wie war der grobe Ablauf deines Trainee-Programms bei der ALBA Group?

Innerhalb eines Jahres konnte ich die verschiedenen Unternehmensbereiche kennen lernen. Zu Beginn des Trainee-Programms war ich sieben Monate an einem Standort im Raum Berlin tätig. Im Anschluss habe ich zwei Monate lang meine Kenntnisse in der Zentrale ausgebaut. Die letzten drei Monate der Ausbildung waren nah am operativen Geschäft orientiert. Diese Phase des Programms verbrachte ich in Dortmund und Rostock im Segment Scrap and Metals. Kontinuierliche Seminare und Trainings haben meine individuelle Entwicklung übergreifend begleitet und den Zusammenhalt zwischen uns Trainees gefördert.

Wie sind bei der ALBA Group die Einarbeitung, die Betreuung und das Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Während des Programms stand mir ein Mentor zu Seite, der mir sowohl fachlich als auch in Sachen Karriereentwicklung Ratgeber und Unterstützer war. In der Regel ist der Mentor Mitglied der oberen Führungsebene des Unternehmens und kann einem die eine oder andere Tür öffnen. Eine gute Betreuung und die Begleitung durch den Vorgesetzten und Mentor sind extrem wichtig, um im Job zu wachsen und sich ständig weiter zu entwickeln.

„Training-off-the-job“ vs. „Training-on-the-job“ – Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?

Der Einstieg war sehr „on-the-job“ orientiert. Durch die begleitenden Business Administration und Development Trainings bekam ich aber auch die notwendige Theorie vermittelt.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Arbeitsalltag?

Als Trainee ist man stark ins Projektmanagement eingebunden. Durch den Wechsel zwischen den Abteilungen lernt man das Unternehmen in seiner Gänze kennen. Das ist ein wahres Plus. In der Traineezeit taucht man jedoch nicht in die Regelstruktur ein. Das kommt dann im Anschluss. Daher bearbeitet man meist strategische Projekte. So habe ich unter anderem eine Marktanalyse erarbeitet, die bei der Expansion ins Ausland half. Auch im Bereich M&A habe ich Einblicke sammeln können.

Stichwort Work-Life-Balance: Auf wie viele Arbeitsstunden kommst du pro Woche?

Als junger Familienvater ist mir eine ausgewogene Work-Life-Balance sehr wichtig. Da kann ich mich bei ALBA glücklich schätzen. Sicherlich kommt es vor, dass man in Stoßzeiten auch lange im Büro sitzt, aber in der Regel lässt sich das Familien- und Freizeitleben gut mit dem Job vereinbaren. Arbeitszeiten wie in einer Großkanzlei sind bei uns jedenfalls nicht angesagt.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei der ALBA Group?

Der Zusammenhalt zwischen den Kollegen ist super. Man hilft sich gegenseitig. Bei jeder bisherigen Aufgabe bin ich herzlich empfangen worden. Das Schöne an der ALBA Group ist, dass man auf ganz unterschiedliche Personen mit ganz diversen Hintergründen trifft. Von den Spezialisten im Headquarter, die fundierte Erfahrung aus großen Dax-Konzernen mitbringen, bis hin zu gewerblichen Mitarbeitern, die seit Jahrzehnten bei ALBA arbeiten und die Entwicklung miterlebt haben. Dieser Mix macht die Arbeit spannend.

Wie steht es mit dem Trainee-Gehalt bei der ALBA Group?

Ich bin mit meinem Gehalt absolut zufrieden. Klar, ALBA bezahlt nicht wie beim Investmentbanking, aber die Einstiegsgehälter sind überdurchschnittlich. Neben dem Gehalt bietet ALBA eine großzügige Unterstützung bei der betrieblichen Altersvorsorge. Weitere Benefits sind Vergünstigungen für Fahrkarten. Dadurch, dass wir Hauptsponsor der Basketballteams ALBA BERLIN sind, besteht außerdem die Möglichkeit, manchmal Tickets für die Heimspiele zu ergattern. Abgesehen davon erhalten alle Trainees bei der ALBA Group einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Was war dein persönliches Highlight in der Trainee-Ausbildung?

Die eintägige Fahrt auf dem Mülllaster war schon besonders. Als Uniabsolvent war man eine solche Arbeit ja nicht notwendigerweise gewohnt. Die Herzlichkeit und Bodenständigkeit der operativen Mitarbeiter war super.

Wie ging es für dich im Anschluss an das Trainee-Programm bei ALBA Group weiter?

Nach meinem Berufseinstieg und meiner Zeit als Corporate Trainee war ich zunächst ein Jahr als Vorstandsassistent tätig. Diese beiden Positionen haben für meinen weiteren Weg in der ALBA Group eine super Grundlage gelegt. Seit einiger Zeit bin ich nun in einer Position mit operativer Verantwortung. Das ist eine ganz neue und gute Aufgabe, die ich nun gerne eine Weile wahrnehmen möchte.

>> Aktuelle Jobangebote sowie weitere Infos zum Einstieg als Trainee bei der ALBA Group

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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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