Erfahrungen als Trainee bei bebit: IT- und SAP

Fabian Kress (25) hat das zwölfmonatige bebit-Trainee-Programm durchlaufen und ist im Anschluss als SAP Consultant Financials in das Mannheimer Unternehmen eingestiegen. Im Interview mit dem Trainee-Geflüster erzählt der Wirtschaftsinformatiker, wie die Bewerbungsphase gelaufen ist und welche Erfahrungen er in den 12 Monaten als Trainee bei dem IT- und SAP-Dienstleister gemacht hat.

Was hat Dich dazu bewogen, Deinen Berufseinstieg über ein Trainee-Programm zu machen, anstatt den klassischen Direkteinstieg zu wählen?

Ich sehe den Vorteil vor allem darin, dass einem Absolventen so ein einfacher und gezielter Einstieg in die Berufswelt geschaffen wird. Speziell bei SAP-Beratern muss zu Beginn sehr viel Know-How und Erfahrung aufgebaut werden. Ein Trainee-Programm wie bei bebit bietet durch Schulungsmaßnahmen und Mitarbeit an konkreten Kunden-Projekten ideale Voraussetzungen, sich Schritt für Schritt zu entwickeln. Man wird sukzessive an seine Aufgaben herangeführt und von einem Mentor betreut. Der Direkteinstieg ist da doch eher ein Sprung ins kalte Wasser.

Wie war das Auswahlverfahren für das Trainee-Programm bei bebit zum SAP-Berater?

Ich habe mich über das Online-Bewerbungsportal von bebit beworben und wurde recht zügig zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, an dem von bebit-Seite ein Personaler und mein zukünftiger Teamleiter, der auch gleichzeitig mein Mentor war, teilgenommen haben. Gesprächspunkte waren mein fachliches Knowhow, aber auch meine  Motivation und meine persönlichen Fähigkeiten.

bebit bietet zwei verschiedene Trainee-Programme zum SAP-Berater an. Welches der beiden Trainee-Programme  – lösungsorientiert oder technologieorientiert –  absolvierst Du und was hat Dich zu der Variante bewogen?

Ich habe die lösungsorientierte Variante gewählt, da ich mich mehr für die Anwendungsseite – in betriebswirtschaftlicher sowie technischer Hinsicht – interessiere und auch in dieser Richtung bereits Schwerpunkte während meines Studiums gesetzt habe.

Musstest Du Dich von vornherein für eine Variante entscheiden, oder konntest Du zu Beginn des Trainee-Programms beide Wege ausprobieren?

Im Vorstellungsgespräch wurde relativ schnell klar, dass mein Wunsch der lösungsorientierte SAP-Berater ist. Da ich im Laufe meiner Traineezeit  nie den anderen Weg angestrebt habe, wurde er von mir auch nicht ausprobiert. Grundsätzlich ist die Festlegung auf einen Weg  von Vorteil, denn sie ermöglicht eine bessere Einsatzplanung des Trainees, insbesondere bei größeren Projekten.

Wo liegen die genauen Unterschiede zwischen den beiden Wegen?

Der lösungsorientierte Berater ist mehr mit den betriebswirtschaftlichen SAP-Anwendungen beschäftigt wie zum Beispiel Controlling oder Personalmanagement, während der technologieorientierte Berater den Betrieb des SAP-Systems gewährleistet. Die Frage, die man sich von Anfang an stellen sollte, ist:interessiere ich mich eher für die Technologie und Technik, die dahinter steht oder mehr dafür, für welche Geschäftsprozesse und Anwendungen der Kunde die Software einsetzt.

Durchläufst Du in dem Trainee-Programm bei bebit verschiedene Abteilungen?

Ich war während meiner Traineezeit im Team für SAP Financials eingesetzt, da ich mich von Anfang an für diese Module und den Bereich Finanzen und Controlling interessiert habe. Ich hatte aber auch die Gelegenheit in andere SAP-Teams reinzuschnuppern wie z.B.  Logistik oder Vertrieb.

Gibt es so etwas wie einen typischen Arbeitstag, oder ist quasi jeder Tag neu?

Zu den Aufgaben eines SAP-Beraters gehören sicherlich auch Tätigkeiten, die sich wiederholen, wie zum Beispiel die Betreuung eines laufenden SAP-Systems. Kunden wenden sich während des Arbeitstages mit  Fragen oder konkreten Problemen an ihren bebit-Berater. Dies kann man durchaus als typischen Arbeitstag bezeichnen. Was die Aufgabe besonders spannend macht, sind die konkreten Kundenprojekte, in denen man mitarbeitet. Und hier ist jedes Projekt anders, da die Kunden unterschiedliche Anforderungen an ein SAP-System haben und Geschäftsprozesse selten gleich sind.

Trainees wird häufig ein erfahrener Mentor zur Seite gestellt. Ist das auch bei bebit der Fall?

Mein Mentor hat während meiner Traineezeit immer ein offenes Ohr gehabt, mir hilfreiche Tipps gegeben, zum Beispiel zu meinem Verhalten in Kundensituationen. Darüber hinaus gab es ein ausführliches Feedbackgespräch, in dem wir über meine fachliche und persönliche Entwicklung gesprochen haben. Neben meinem Mentor hat mich auch das Team, in dem ich war, kräftig unterstützt.

Nimmst Du während des Trainee-Programms an zusätzlichen Weiterbildungsmaßnahmen teil?

Ja, ich habe an  unterschiedlichen Schulungen teilgenommen: an SAP Schulungen, einem Präsentationstraining  und einem Servicetraining, in dem es darum ging, kundenorientiertes Verhalten zu erlernen.

Organisiert bebit auch spezielle Netzwerkveranstaltungen für Trainees und (angehende) Führungskräfte?

Ja. bebit hat unter der Überschrift „Connect“ verschiedene Networking-Aktivitäten zusammen gestellt.  Am meisten Spaß hat mir das Event gemacht, bei dem wir mit den anderen Trainees zusammen gekommen sind. Nach unserem Präsentationstraining ging es in den Kletterwald und anschließend zu einem gemeinsamen Abendessen, an dem dann auch alle Mentoren teilgenommen haben.

Bekommt ein bebit-Trainee zunächst einen befristeten Arbeitsvertrag?

Ja, das stimmt, der Traineevertrag ist auf 12 Monate befristet. Rechtzeitig vor Vertragsende führt der Mentor oder Teamleiter ein Gespräch über die zukünftige Karriere bei bebit. Ich selbst bin von bebit unbefristet übernommen worden, nachdem meine Trainee-Zeit zu Ende war. Jetzt arbeite ich als SAP Consultant Financials bei bebit.

Dein Fazit? Würdest Du Dich wieder für das Trainee-Programm bei bebit entscheiden?

Unbedingt! Es bietet meiner Ansicht nach einen idealen Einstieg in ein Berufsfeld mit guten Karriereaussichten. Man wird nicht nur fachlich ausgebildet, sondern auch in seinen persönlichen Fähigkeiten weiter entwickelt.

>> Weitere Infos zum Einstieg als Trainee bei bebit

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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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