Trainee-Programm bei der Rhenus-Gruppe: Einblicke vom Arbeitgeber

Trainee-Programm bei der Rhenus-Gruppe: Einblicke vom Arbeitgeber

Teresa Wellmann, Referentin Personalentwicklung & Recruiting, ist bei der Rhenus-Gruppe  für das Auswahlverfahren der Management Trainee-Programme „Step forward!“ verantwortlich.

Im Interview mit TRAINEE-GEFLÜSTER beantwortet sie Fragen rund um die Trainee-Programme und verrät dabei, welche Kompetenzen Bewerber unbedingt mitbringen sollten und was ehemalige Trainees heute bei der Rhenus-Gruppe machen.  

Hallo Frau Wellmann, warum sollte sich jemand als Trainee bei der Rhenus-Gruppe bewerben?

Durch unsere Trainee-Programme haben junge Hochschulabsolventen die Chance, die Rhenus-Gruppe von Grund auf kennenzulernen und bei einer Job-Rotation tiefe Einblicke in die Abläufe und Aufgabengebiete im Unternehmen zu bekommen. Die Trainees können sich so an den einzelnen Stationen ein genaueres Bild von ihrer beruflichen Zukunft und den verschiedenen Bereichen machen. Durch programmbegleitende Trainings werden die Trainees optimal auf eine zukünftige Fach- oder Führungsposition vorbereitet und entwickeln sich dabei sowohl fachlich als auch persönlich weiter. Außerdem ergeben sich während des Programms reichlich Möglichkeiten zum Networken, sodass die Trainees unternehmensweit Kontakte knüpfen und diese für ihre berufliche Entwicklung in der Rhenus-Gruppe nutzen können.

Warum sucht die Rhenus-Gruppe überhaupt Trainees?

Für das Trainee-Programm suchen wir nach jungen, motivierten Nachwuchstalenten, die darauf brennen, das Wachstum der Rhenus-Gruppe gemeinsam mit uns voranzutreiben. Außerdem ist ein Trainee-Programm gerade für Berufseinsteiger perfekt, um unsere eher komplexen dezentralen Strukturen kennenzulernen und zu verstehen.

Und genau das ist das Ziel, das wir mit unseren Trainee-Programmen verfolgen: In ein bis zwei Jahren motivierte Hochschulabsolventen auszubilden und ihnen die verschiedenen Geschäftsfelder der Rhenus-Gruppe näherzubringen. Dabei bekommen sie laufend Gelegenheiten, sich in verschiedenen Bereichen zu beweisen und sich ihrem Ziel, der Anschlussposition, maximal anzunähern.

Welche unterschiedlichen Trainee-Programme gibt es bei der Rhenus-Gruppe?

Insgesamt bietet die Rhenus-Gruppe fünf unterschiedliche Trainee-Programme an. Logistiker bekommen in den Programmen „Logistics“ und „Air & Ocean“ umfassende Einblicke, zum Beispiel in die Begleitung der Hochlaufphase eines neuen Lagers, die Optimierung von Prozessen im Hafen oder die Planung von Netzwerken für internationale Transporte. Wer den Projektvertrieb oder das Key Account Management kennenlernen möchte, kann sich auf spannende Projekte im Sales-Programm freuen. Absolventen mit einem finanzwirtschaftlichen Hintergrund passen sehr gut in das Finance & Controlling-Programm.

Was sind die Kompetenzen, die zukünftige Trainees mitbringen sollten?

Wir wünschen uns Bewerber, die offen und interessiert daran sind, immer wieder neue Dinge kennenzulernen. Während der Programme kommen laufend unterschiedliche Projekte und Aufgaben auf die Trainees zu und alle sechs Monate müssen sie sich auf eine neue Situation einstellen, an einem neuen Standort und ein neues Team. Um sich immer wieder aufs Neue an einer Station einzuarbeiten und wohlzufühlen, braucht man Flexibilität und Neugierde.

Wie sieht die Betreuung während des Trainee-Programms bei der Rhenus-Gruppe aus?

Die Management Trainee-Programme „Step forward!“ werden bei uns in der zentralen Personalentwicklung gesteuert. Das heißt, wir sind die erste Anlaufstelle für die Trainees, die Mentoren und die Stationen. Wir begleiten die Trainees durch das Programm, verfolgen die Entwicklung und halten dafür stets den persönlichen Kontakt. Darauf aufbauend organisieren wir zum einen die Trainings, die die einzelnen Trainees absolvieren, und zum anderen Jahresevents für alle Trainees. Bei diesen Gelegenheiten können sich die Teilnehmer verschiedener Jahrgänge und Programme kennenlernen, connecten und das Netzwerk stärken.

In jeder Station gibt es zusätzlich einen direkten Vorgesetzten als Ansprechpartner und fachlichen Betreuer vor Ort. Dieser führt am Ende der Station ausführliche Feedbackgespräche mit dem Trainee, in denen gemeinsam die Leistung reflektiert wird. So ergeben sich nützliche Tipps für die kommenden Stationen.  

Darüber hinaus bekommt jeder Trainee eine erfahrene Führungspersönlichkeit als persönlichen Mentor an die Seite gestellt, der ihn in der beruflichen Entwicklung begleitet und mit seinem Know-how unterstützt. Und zu guter Letzt gibt es noch den „Best Buddy“, der ebenfalls ein aktiver Trainee ist und einen Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten ermöglicht.  

Wie gestaltet sich das Trainee-Programm konkret: Haben die Trainees Mitspracherecht?

Es ist mehr als erwünscht, dass sich die Trainees an der Gestaltung ihres Programms und damit an ihrer beruflichen Zukunft aktiv beteiligen. Daher setzen wir uns regelmäßig mit den Trainees zusammen und besprechen gemeinsam, welche Aufgaben und Projekte sie gerne übernehmen würden, um sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Je nachdem, was gerade ansteht, versuchen wir diesen Wünschen so gut es geht nachzukommen und sie mit den Interessen der Rhenus-Gruppe und anstehenden To-dos in Einklang zu bringen. Das klappt sehr gut, da es meist mehr als genug offene Themen gibt, die dann problemlos auf die Trainees verteilt werden können.

Gibt es feste Starttermine für die Trainee-Programme bei der Rhenus-Gruppe?

Unsere Trainee-Programme starten zweimal jährlich: Im April und im Oktober. Die Bewerbungsfristen enden jeweils zum 31. Januar und zum 15. August.

Wie geht es nach Ablauf des Trainee-Programms bei der Rhenus-Gruppe weiter? Was machen die ehemaligen Trainees heute?

Viele unserer ehemaligen Trainees sind mittlerweile in einer Führungsposition, zum Beispiel als Niederlassungsleiter, in der Rhenus-Gruppe tätig. Anderen besetzen Fachpositionen, beispielsweise im Projekt- oder Prozessmanagement, oder sind als Assistenten der Geschäftsleitungen eingesetzt. Auch hier steht die Entwicklung zur Führungskraft im jeweiligen Geschäftsfeld offen.  

>> Mehr erfahren zum Berufseinstieg bei der Rhenus-Gruppe

Über den Autor

Bettina Wilde
Bettina Wilde
Bettina Wilde ist seit 2015 für das Content Team von TRAINEE-GEFLÜSTER an Bord. Als studierte Germanistin und Trainee-Expertin schreibt sie für ihr Leben gern und kümmert sich um alle wichtigen Fragen rund um das Thema Berufseinstieg.

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Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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