10 Tipps für eine gute Online-Reputation

Ohne Internet geht heute (fast) nichts mehr: Wir kommunizieren via Skype und Facebook, kaufen bei Ebay ein, veröffentlichen unsere Urlaubsbilder über Flickr und finden Jobs bei  einer Online-Jobbörse. Doch während wir in Foren schreiben, Fotos und Tratsch mit unseren Freunden teilen, vergessen wir häufig, dass auch Fremde und Personalleiter mitlesen können. Damit Du beim Bewerbungsgespräch um eine Trainee-Stelle nicht mit kompromittierenden Webinhalten konfrontiert wirst, solltest Du auf eine gute Online-Reputation achten.

1.    Google Dich
Überprüfe regelmäßig, welche Informationen die Personaler erhalten, wenn sie im Internet nach Dir suchen. Der erste und schnellste Weg an Auskünfte zu kommen, sind die Google-Suche und Personensuchmaschen. Gib – vor allen in der Bewerbungsphase – Deinen Namen regelmäßig bei Google und 123People, Yasni oder Spock ein.

2.    Erstelle einen Google Alert
Mit Hilfe eines Google Alerts kannst Du Benachrichtigungen für bestimmte Suchbegriffe abonnieren. Erstelle einen Alert für Deinen Namen,  und Du wirst per Mail benachrichtigt, wenn Dein Name im Internet auftaucht.

3.    Achte auf Privatsphäre-Einstellungen
Wenn Du ein Profil bei einer Social Community wie Facebook, Studivz, MySpace oder Linkedin erstellst, dann achte immer auf die Einstellungen Deiner Privatsphäre. Partybilder, Urlaubs-Fotos oder die Mitgliedschaft in zweifelhaften Gruppen sollten nicht für jedermann sichtbar sein.

4.    Kein Profil ist auch keine Lösung
Vor lauter Angst, jemand könnte negative Informationen über Dich finden, löscht Du nun alle deine Profile und trittst im Internet nur noch unter einem Pseudonym auf? Das ist nicht unbedingt die beste Lösung. Wenn ein Personaler nach Dir sucht, dann möchte er auch etwas finden. Biete ihm also beispielsweise ein gepflegtes Xing-Profil an.

5.    Erstelle ein Profil auf Xing
Xing ist mit über 8 Millionen Mitgliedern das größte und bekannteste Business-Netzwerk in Deutschland. Bei Personalern ist das „Facebook der Geschäftswelt“  sehr beliebt, denn es ermöglicht ihnen einen kurzen Überblick über Kompetenzen und den Werdegang eines Bewerbers. Nutze diese Chance, nimm Dir etwas Zeit und bringe Deine Vorzüge und Qualitäten in einem Profil zum Ausdruck. Übrigens werfen auch spätere Geschäfts- und Privatkunden gerne mal einen Blick auf das Xing-Profil, z.B. um vor einem Telefonat zu sehen, mit wem sie es zu tun haben.

6.    Blogge unter Deinem Namen
Ein guter Weg, um viele positive Einträge bei Google zu erhalten, sind redaktionelle Beiträge. Wenn Du nicht gerade im Journalismus tätig bist, gibt es trotzdem eine Möglichkeit, Artikel zu veröffentlichen: Blogge. Achte dabei jedoch auf Relevanz, Rechtschreibung und Ausdruck. Kommentare und Beiträge in eher „unseriösen“ Blogs oder Foren, solltest Du aber unter einem Pseudonym veröffentlichen.

7.    Twittere unter Deinem Namen
Ein Twitter-Account wird in den Suchergebnissen bei Google oft als einer der ersten Treffer angezeigt. Was für Blogs gilt, gilt auch für Dein Twitter-Profil: Twittere keine Banalitäten, sondern Relevantes und Wissenswertes. Das können zum Beispiel Links zu interessante wissenschaftlichen Artikeln sein. Mit einem Twitter-Account kannst Du Dein Interesse in einem bestimmten (Fach-)Gebiet darstellen oder breites Interesse an allerlei Themen signalisieren. Übrigens: Auch das Trainee-Geflüster twittert: Folge uns!

8.    Erstelle eine eigene Website
Die Königsdisziplin der guten Online Reputation ist eine eigene Website: Sie rankt bei Google oft weit vorne und lässt Dich im Idealfall in einem guten Licht dastehen. Registriere Dir eine .de-Domain unter Deinem Namen. Auf der Homepage kannst Du Informationen über Deine Person und Deinen Werdegang veröffentlichen, und auf andere Profile von Dir (Xing, Facebook, Twitter) linken. Es geht nicht darum, alles Mögliche über Dich Preis zugeben, sondern den Besuchern Deiner Webseite gezielte Informationen anzubieten.

9.    Lieber Vor- als (Nach)Sorge
Informationen, die einmal über Dich im Netz stehen, lassen sich häufig nur schwer entfernen. Außerdem kann die Nachsorge kostspielig und zeitaufwendig werden. Agiere deshalb immer bewusst im Internet und achte schon im Vorfeld darauf, welche Informationen Du über Dich preisgeben willst.

10.    Reputation Defender
Peinliche Einkäufe bei Amazon, verleumdende Einträge in Foren? Ist so etwas erst mal passiert, solltest Du schnell reagieren. Bitte im ersten Schritt die Betreiber der Website, die entsprechenden Beiträge zu löschen. Ist das nicht (mehr) möglich, kannst Du einen professionellen Dienstleister einschalten.

Wenn Dir selbst keine Profis helfen können oder Du kein Geld dafür ausgeben möchtest, solltest Du im Netz neue positive Beiträge generieren, welche die negativen in der Google-Suche nach hinten drängen. Xing, Twitter und Blogs ranken meistens sehr weit vorne.

Lies auch:
Interview mit PR-Experte Klaus Eck: “Eine gute Online Reputation erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt”.

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Bettina wilde

Bettina Wilde

Trainee-Expertin, Redaktion TRAINEE-GEFLÜSTER

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